ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Unsere Natur im Jahreskreislauf entdecken und erforschen

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: Volksschule Stotzing
KoordinatorIn: Dir. Karin Eder
DirektorIn: Dir. Karin Eder
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Begonnen wurde mit einem Wandertag zur Leitha, wo wir an Feldern und Wiesen vorbeikamen und viele Herbstfrüchte entdeckt und manche auch verkostet wurden. Mithilfe einer Bestimmungsapp sowie Bestimmungsbüchern wurden die Namen sämtlicher Herbstfrüchte herausgefunden.
Viele Obst- und Gemüsesorten wurden im Herbst, nach der Ernte, ganz genau unter die Lupe genommen. Es wurden die verschiedensten Einteilungen getroffen, wie z.B. nach Obst und Gemüse, nach Früchten, die auf Bäumen, Sträuchern oder in der Erde wachsen usw..
Aus vielen verschiedenen Früchten und Kräutern wurde mit einer tollen Obstpresse, die uns ein Kind zur Verfügung stellte, Multivitaminsaft gepresst und die Kinder bereiteten noch ein köstliches Apfel- und Quitten-Kompott zu.
Mit dem mitgebrachten Gemüse wurde eine schmackhafte Gemüsesuppe zubereitet.
Die Eltern eines Schülers luden bald danach alle Kinder zur gemeinsamen Kartoffelernte auf dem eigenen Feld ein.
Die Weihnachtszeit wurde vor allem zum gemeinsamen Keksebacken genutzt. Mit selbst gesammelten und geriebenen Nüssen wurden leckere Kekse gebacken.
Im Frühling wurden auf Wald und Wiese Blumen und Kräuter begutachtet und Naturmaterialien gesammelt. Daraus wurde Osterdeko gebastelt und Eierschalen wurden als Pflanzbehälter für Kresse verwendet. Die Kresse wurde natürlich im Rahmen einer gesunden Jause gleich auf frisch gebackenem Brot verkostet.
Den Abschluss bildete ein Sommerwandertag zu einer großen Höhle bei uns im Wald. Auf dem Weg dorthin gingen wir an vielen Feldern vorbei und begutachteten, was auf den Äckern alles angebaut war. Wieder wurde mit Hilfe von Bestimmungsbüchern versucht herauszufinden, um welches Getreide/Frucht es sich handelte.
Früchte am Wegesrand Früchte am Wegesrand
Kartoffelernte bei Fa. Neissl Kartoffelernte bei Fa. Neissl
Kekse backen Kekse backen
Kresseeier Kresseeier
Saft aus Obst/Gemüse pressen Saft aus Obst/Gemüse pressen
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Unsere Schule konnte, obwohl coronabedingt etwas eingeschränkt, doch sehr viele geplante Projekte/Ziele verwirklichen bzw. erreichen.
Besonderes Augenmerk legten wir auf die nähere Umgebung der Schule. Hier wurde im Jahresverlauf die Natur erkundet und beobachtet, Früchte des Waldes und der Wiese wurden unter die Lupe genommen und anschließend verarbeitet oder verkocht. Aus Abfallmaterialien bastelten die SchülerInnen tolle Werkstücke. Die Kinder konnten so Zusammenhänge in der Natur besser erfassen und waren erstaunt, was die Natur alles zu bieten hat und uns schenkt. In der Gruppe wurden die Kinder noch mehr dazu angeleitet, Früchte oder gekochte Speisen auch zu verkosten. Auch das Basteln mit Naturmaterialien oder Abfallprodukten machte den Kindern großen Spaß.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Unsere Natur im Jahreskreislauf entdecken und erforschen - Früchte und Naturmaterialien erkennen, erforschen, verkosten und verkochen.

Begonnen wurde mit einem Wandertag zur Leitha, wo wir an Feldern und Wiesen vorbeikamen und schließlich bei den Leithaauen ankamen. Bereits am Weg konnten viele Herbstfrüchte an Sträuchern und Bäumen sowie am Wegesrand entdeckt und manche auch verkostet werden. Mithilfe einer Bestimmungsapp sowie Bestimmungsbüchern wurden die Namen sämtlicher Herbstfrüchte herausgefunden. Dabei war für die Kinder vor allem wichtig, ob sie genießbar oder giftig sind.

Da im Herbst viele Obst- und Gemüsesorten reif sind und die Ernte in vollem Gange ist, brachten die Kinder verschiedenste Obst- und Gemüsesorten mit, die entweder bei ihnen im Garten oder in der Umgebung der Schule wachsen. Da einige Kinder auch Eltern/Großeltern mit eigenen Landwirtschaften haben, kamen viele unterschiedliche Früchte zusammen. Diese wurden dann ganz genau unter die Lupe genommen. Es wurden die verschiedensten Einteilungen getroffen, wie zB nach Obst und Gemüse, nach Früchten, die auf Bäumen, Sträuchern oder in der Erde wachsen usw..

So leckeres, gesundes Obst und Gemüse musste natürlich auch verkostet werden und deshalb pressten wir aus vielen verschiedenen Früchten und Kräutern mit einer tollen Obstpresse, die uns ein Kind zur Verfügung stellte, Multivitaminsaft, von dem alle begeistert waren. Da uns ein anderes Kind auch Quitten mitbrachte, bereiteten die Kinder der 2. Schulstufe für ihre KlassenkollegInnen auch noch ein köstliches Apfel- und Quitten-Kompott zu.
Mit dem mitgebrachten Gemüse wurde eine schmackhafte Gemüsesuppe zubereitet, deren Duft sich in der ganzen Schule verbreitete.

Die Eltern eines Schülers luden bald danach alle Kinder zur gemeinsamen Kartoffelernte auf dem eigenen Feld ein. Auch das war ein Erlebnis, dann so konnten die Kinder hautnah miterleben, wie die Arbeit am Feld aussieht und wie anstrengend sie ist. Erschöpft, aber auch sehr stolz, spazierten die Kinder mit einem Sackerl selbst geernteter Kartoffeln nach Hause.

Die Weihnachtszeit wurde vor allem zum gemeinsamen Keksebacken genutzt. Mit selbst gesammelten und geriebenen Nüssen wurden leckere Kekse gebacken und verziert, die dann beim Vorlesen im Adventkreis verspeist wurden.

Im Frühling wurde bei Spaziergängen und auch im Klassenzimmer die erwachende Natur mit all ihren Farben bewundert. Blumen wurden gepflanzt, Osterdeko wurde gebastelt und Eierschalen wurden als Pflanzbehälter für den Kresseanbau verwendet. Die Kresse wurde natürlich im Rahmen einer gesunden Jause gleich auf frisch gebackenem Brot verkostet.

Den Abschluss bildete ein Sommerwandertag zu einer großen Höhle bei uns im Wald. Auf dem Weg dorthin gingen wir an vielen Feldern vorbei und begutachteten, was auf den Äckern alles angebaut war. Wieder wurde mit Hilfe von Bestimmungsbüchern versucht herauszufinden, um welches Getreide/Frucht es sich handelte.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
41

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Geschlechterspezifische Lernzugänge waren für dieses Projekt irrelevant. Jedes Kind hatte die gleichen Voraussetzungen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es gab eine Kooperation mit der Waldpädagogin Elisabeth Nagy (Wandertag zur Leitha), die uns bereits seit einigen Jahres begleitet und immer wieder ein tolles Programm für die Kinder zusammenstellt. Finanzielle Unterstützung erhalten wir vom Elternverein der Schule. Sämtliche Eltern halfen natürlich auch bei der Beschaffung verschiedenster Obst- und Gemüsesorten und die Familie Neissl stellte uns den Acker zur Kartoffelernte zur Verfügung.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Der Erfolg des Projektes wurde auf der Homepage der Schule sowie am Bildungsserver präsentiert. Weiters wurde der Elternverein informiert.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Sachunterricht wurden Vor- und Nachbesprechungen durchgeführt sowie Früchte der Natur bestimmt und verkostet. Die erworbenen Kenntnisse wurden durch Spiele und digitale Quizzes noch einmal gefestigt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Unsere Natur im Jahreskreislauf entdecken und erforschen - Früchte und Naturmaterialien erkennen, erforschen, verkosten und verkochen.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Kinder berichteten nach Wochenenden/Ferien vermehrt, dass sie etwas in der Natur unternommen haben und allerlei entdeckt wurde. Viele Kinder nahmen auch immer wieder Obst und Gemüse zum Verkosten in die Schule mit. Eltern berichten uns ebenfalls vermehrt, dass die Kinder viel mehr Bereitschaft zeigen, heimisches Obst und Gemüse zu kosten und es auf öfter als Jause mitnehmen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Kinder fordern die gemeinsamen Ausflüge in die Natur, da sie in den letzten Jahren vielfach miterlebt haben, was die Natur und die nähere Umgebung alles für uns bereit hält. Wir gehen diesen Forderungen natürlich gerne nach und überlegen uns jedes Jahr aufs Neue, was es noch Spannendes in der Natur rund um uns zu entdecken gibt und planen so immer wieder neue Aktivitäten.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen darin, dass wir die Kinder sensibilisieren, dass man nicht weit weg fahren muss um Neues zu erfahren, sondern dass es in unserer näheren Umgebung ganz viel Spannendes zu entdecken gibt. Auch wollen wir die Kinder dahingehend leiten, dass sie vermehrt auf das saisonale Angebot an Obst, Gemüse und sonstigen Früchten achten und dieses auch nutzen. Die Ernte im Jahresverlauf ist so vielfältig, dass man nicht immer in den Supermarkt laufen muss.

Netzwerke
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