ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Mülltrennung / Müllvermeidung leicht gemacht!

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: Augartenschule
KoordinatorIn: Mayerhofer Karin
DirektorIn: Falkinger Barbara, MA, BEd
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Im Zuge des Projekts haben sich die 3. Klassen mit dem Thema "Müll" auseinandergesetzt. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die praktische Umsetzung des Erarbeiteten sowie auf die ökologische Bedeutung der Müllvermeidung gelgt.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Aufgrund der Covidsituation konnte der Plan für das Schuljahr 2021/22 nicht durchgeführt werden und musste auf das Schuljahr 2022/23 verschoben werden. Als Vorbereitung wurde ein Detailplanung erstellt.

Als Ersatz wurde ein Projekt zum Thema "Müll" durchgeführt.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Projektbeschreibung Abfall/Müll

Die 3. Klassen beschäftigten sich im Schuljahr 2021/22 im Rahmen unseres Schwerpunkts „Natur erleben - Umwelt schützen“ intensiv mit dem Thema Abfall und Müll. Angelpunkte bei der Aufarbeitung der Müllproblematik waren dabei die Mülltrennung, die Müllvermeidung, die Wiederverwertung von Abfall, das Upcycling und letztendlich die Müllentsorgung.
In weiterer Folge erforschten die Schüler:innen die Auswirkungen wilder Mülldeponien für die Umwelt sowie für Lebewesen, wenn Abfallprodukte in die Luft, in das Wasser oder in den Boden gelangen.

Die Kinder befragten Mitschüler und Eltern, wie bei ihnen der Abfall getrennt und entsorgt wird. Fast alle Befragten wissen zwar, dass es wichtig ist, den Müll getrennt zu entsorgen, auch wo es Müllsammelstellen gibt, ist ihnen durchaus bekannt. Allerdings geben einige Personen zu, nur Papier, Glas und Restmüll in die dafür vorgesehenen Tonnen zu geben. Plastik, Metall und Biomüll landen zumindest in der Stadt oft im Restmüll. Problemstoffe, wie Batterien und Medikamente werden aber zum Großteil bei Problemstoffsammelzenten abgegeben.

Weiters recherchierten die Kinder, was aus den richtig getrennten Abfällen hergestellt werden kann und erkannten, dass auf diese Weise wertvolle Rohstoffe gespart werden können.

Durch den Vergleich von Einkäufen am Markt, oder im Supermarkt fanden sie heraus, wieviel Verpackungsmaterial durch gezieltes Einkaufen eingespart werden kann. Das Angebot von wieder befüllbaren Behältern ist ebenso sinnvoll. Auch das Reparieren von kaputten Gegenständen lässt den Müllberg kleiner werden.

Bei einer Donauinselwanderung mit den Umweltspürnasen, fanden die Schüler:innen vielen achtlos weggeworfenen Abfall, wie McDonalds – Verpackungen, Trinkbecher, Bierdosen und Energiedrink – Dosen und vieles mehr.
An manchen Stellen häuften sich Zigarettenstummel. Bei weiteren Nachforschungen stellte sich heraus, welchen großen Schaden diese für den Boden, das Wasser und die Tiere haben. Ein einziger Stummel verunreinigt ca. 40 bis 60 Liter sauberes Grundwasser mit Toxinen und beeinflusst das Pflanzenwachstum negativ.

In „Bildnerischer Erziehung“ stellten die Kinder Kunstwerke aus Abfallprodukten her, und es entstanden im Laufe des Projektes sehr schöne Zeichnungen und Plakate. Beim Upcycling wurden ebenso interessante Stücke hergestellt.

Die Besichtigung der Kläranlage in Simmering und der Besuch der Müllentsorgungsbetriebe der MA 48 rundeten unser Projekt ab. Im Wirtschaftsmuseum half ein Workshop zum Thema „So funktioniert deine Stadt“, die Bedeutung einer guten Ver – und Entsorgung zu verstehen.
Der Workshop „Kanal optimal“ veranschaulicht die Schritte zu sauberem Abwasser.

Durch unser Projekt wurde den Schüler:innen bewusst, was jede/r Einzelne zur Verringerung des Müllberges beitragen kann und so die Umwelt geschützt wird. Durch erkennbar anderes Konsumverhalten kann auch ein Umdenken bei den Herstellern bewirkt werden.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
50

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Elternbefragung
Kläranlage SImmering
Müllentsorgungsbetriebe der MA 48
Wirtschaftmuseum

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Ausstellung im Schulhaus

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Fragebogen

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Schüler:innen trennen bewußter Müll, greifen zu wiederverwertbaren Verpackungen (Glasflaschen statt Kunststoff).

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Nutzung wiederverwendbarer Flaschen hat sich durchgesetzt.

Wo liegen unsere Stärken?
Auch unter schwierigsten Bedingungen können durch den Einsatz und das Interesse aller Beteiligten Projekte verwirklicht werden.

Netzwerke
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