ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Das Biotop als Artenvielfaltslebensraum

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: Neue Schule, Verein Bildungshof, Eichgraben
KoordinatorIn: Pisa Andrea
DirektorIn: Pisa Andrea
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Ein kaputtes Biotop wurde wieder hergerichtet und revitalisiert: frisch gegraben, eine neue Folie verlegt, die Ränder mit Natursteinen gestaltet, Pflanzen eingesetzt. Es hat nicht lange gedauert, bis die ersten Tiere eingezogen sind (Frösche, Libellen, Molche).
Viel Bewußtseinsbildung - unter anderem ein Amphibienworkshop vom Naturschutzbund, die Beobachtung mit neu angeschafften Handmikroskopen haben ein neues Bewußtsein für das Leben im und ums Wasser geschaffen. Das neue Biotop wird beobachtet und umsorgt.
Molch aus dem Biotop Molch aus dem Biotop
Die Beobachtung mit den Handmikroskopen Die Beobachtung mit den Handmikroskopen
Plakat zu Amphibien Plakat zu Amphibien
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 15

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das Biotop wurde zu einem Schmuckstück im Garten und ein wunderbares Biodiversitätsbeispiel.
Die Erstellung des Yearbook hat dieses Jahr sehr gut funktioniert, die neue Struktur der Ablage und die regelmäßige Fotosichtung haben dazu geführt, dass die Schüler*innen alle Aktivitäten gut dokumentieren. In Gruppen werden regelmäßig Texte über die Geschehnisse verfasst.
Eine Lehrerin hat die Imkerausbildung gemacht um die Imkerei der Schule auf neue Beine zu stellen. Die "Bienenwiege" hat sich als schwierige Grundlage gestaltet und daher wurde ein neuer Bienenstock aufgestellt.
Mädchen und Buben sind in ihrem Freizeitverhalten oft getrennt. Bei der Arbeit wurde versucht, sie bewußt zusammenzubringen. Viele kooperative Teamspiele haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Es gab einen Gegenstand "Mädchenfußball", der sehr gut angenommen wurde. Er hat die Mädchen stark gemacht und sie spielen jetzt gemeinsam mit den Buben.
Die Sekis haben an einem Vogelprojekt teilgenommen und Nistkästen gebaut.
Kinder aus der Ukraine sind im Sommersemester von der Schule aufgenommen worden.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Schulbiotop:
Wir hatten in der Schule ein altes Biotop, aber es war kaputt – die Folie zerrissen, die Ränder abgebrochen, das Wasser je nach Witterung eher eine Schlammgrube. Die Kinder haben es zum Spielen benutzt, Steine und Stöcke hineingeworfen. Dieses Jahr wurde das Biotop von Eltern saniert: frisch gegraben, eine neue Folie verlegt, die Ränder mit Natursteinen gestaltet, Pflanzen eingesetzt. Es hat nicht lange gedauert, bis die ersten Tiere eingezogen sind (Frösche, Libellen, Molche).
Die Herausforderung ist nun, die Kinder zu einem neuen Umgang zu bringen: Das Biotop soll nicht mehr Spielplatz sein, sondern Möglichkeit zu Natur-Beobachtung. Es muss sorgsam behandelt werden, es darf nichts hineingeworfen werden, man darf nur schauen. Die bestehende Gewohnheit zu verändern, gestaltet sich herausfordernd. Wir arbeiten regelmäßig daran.
Wir haben gemeinsam eine Barriere gegen die herunterfallenden Blätter gebaut, wir setzen gemeinsam Pflanzen, wir protokollieren, welche Tiere wir sehen, wir besprechen, welche Umgebung sie brauchen, wir stellen sicher, dass Tiere weder gejagt noch gefangen werden. Es braucht ständige Bewusstseinsbildung.
Wir haben kleine Handmikroskope angeschafft, damit wurden Blätter, Larvenhüllen beobachtet. Kinder haben regelmäßig die Blätter aus dem Biotop gefischt. Mit der Unterstützung von Eltern wurde im Frühling der Schlamm entfernt und überstehende Äste entfernt. Beim Beobachten der Tiere ist es schwierig, dass die Befestigungsstein nicht abrutschen. Der Naturschutzbund hat einen Amphibienworkshop durchgeführt, der noch zusätzlich die Vielfalt und Entwicklung dieser Tiergruppe zum Bewußtsein gebracht hat.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
70

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Buben sind ein bißchen aktiver und interessierter beim Beobachten und Mikroskopieren.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Eltern, Naturschutzbund

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Maßnahme wird noch in der Lokalzeitung veröffentlicht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Gespräch im Team, Reflexion im Kreis mit den Kindern.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Ein Biotop für die Schule

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Kinder gegen viel sorgsamer mit dem Biotop um, es wird viel beobachtet. Das hineinfallende Laub wird regelmäßig entfernt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Wir haben früher Froscheier zur Beobachtung in die Schule gebracht. Diesen Eingriff in die Natur führen wir jetzt nicht mehr durch.

Wo liegen unsere Stärken?
Wir sind sehr nah an den Kinden dran und uns sind die Themen sehr wichtig. Die Kinder hören zu und es kommt sehr viel bei ihnen an.

Netzwerke
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