ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Nachhaltigkeit und Regionalität im Gasteinertal

Schule: Tourismusschule Bad Hofgastein
KoordinatorIn: Mag. Brandstätter Sandra
DirektorIn: Mag. Dr. Wiesinger Maria
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Die SHLT1 der Tourismusschule Bad Hofgastein begab sich auf einen Lehrausgang zum Thema „Nachhaltigkeit & Regionalität“. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten zu Fuß die schönsten Plätze in Bad Hofgastein, wo sie einen tiefen Einblick in Produktion und Arbeit regionaler Betriebe bekamen.
Erste Station: Fleischerei Huttegger - Ein sehr guter Einblick in regionalen Direktankauf, die Anlieferung direkt von den regionalen Landwirten, der Zerlegung und der Produktion von Fleischwaren und Würsten. Zweite Station: Bio-Gemüsebauer "Hintermann Gut". Herr Stuhler erklärte die Arbeit und nachhaltige Produktionsweise auf dem Bio-Gemüsebauernhof. Dritte Station: Kräuter- und Genussbauernhof – Mühlhof. Die Seminarbäuerin Heidi Huber weihte die Schülerinnen und Schüler in die Kunst des Brotbackens ein. Unter fachkundiger Anleitung wurden auf heimischen Wiesen noch verschiedene Wildkräuter gesammelt und im Anschluss als Aufstriche zubereitet.
Ein Abstecher zur Gastrologistik im Gasteinertal war ebenfalls ein Programmpunkt.
Greenday_2022

Greenday_2022

Lebensmittel Ver(sch)wenden - Workshop

Lebensmittel Ver(sch)wenden - Workshop

Ökologischer Fußabdruck - Workshop

Ökologischer Fußabdruck - Workshop

regionale Kräuter

regionale Kräuter

Regionalität - Fleischhauerei

Regionalität - Fleischhauerei

Kräuterwanderung - Kräuterzubereitung

Kräuterwanderung - Kräuterzubereitung

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Reale und virtuelle Teilnahme an veschiedenen Workshops und am Symposium "Heilkraft der Alpen". Themen des Symposiums:
Gesundheit und Nachhaltigkeit - wie lässt sich dies im Tourismus umsetzen.
Konzepte für Bauernhöfe, aber auch Städte sich regional und nachhaltig zu positionieren.
Greendays 2022:
In den praxisorientierten Podiumsgesprächen zu verschiedenen Smart Cities Initiativen wurden die Projekte UrbanCoolDown, Saubermacher, Klima-Ent-laster, SMASH – Smart Sharing Graz und GREEN: Cool & Care vorgestellt. Auch gab es interessante Inputs und Lösungsvorschläge zu den Workshops „Vom Feld direkt in die Tonne“ und „Verkehrschaos“.
Workshop: VER(sch)WENDEN – Lebensmittel im Abfall - Sichtweisen auf das Thema Lebensmittel im Abfall - Lebensmittelverschwendung.
Workshop: Verantwortung für eine begrenzte Welt – wie groß ist mein Fußabdruck - Bedeutung des ökologischen Fußabdruckes und des Ressourcenverbrauchs.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Exkursion Regionalität und Nachhaltigkeit im Gasteinertal

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
22

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
ja

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kräuter- und Genussbauernhof – Mühlhof der Familie Huber
Gastrogroßmarkt „eurogast-gastein“
Bio-Gemüsebauer Michael Stuhler am Hintermann Gut
Fleischerei Hutegger

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Über die Social Media Kanäle der Schule, auf der Homepage, im Jahresbericht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Reflexion im Rahmen des Theorie- und Praxisunterrichtes;

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Regionalität, Nachhaltigkeit

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Den Erfolg haben wir an der Motivation und Begeisterung der SchülerInnen erkannt.
Auch andere SchülerInnen wurden neugierig und wollten mehr zu diesem Thema wissen. In den Nachbetrachtungen im Unterricht wurden die Thematiken von den SchülerInnen auch immer wieder angesprochen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Der Schutz unserer Umwelt, insbesondere der uns umgebenden Natur (alpine Täler) ist ein absolut fester Bestandteil in unserer Unterrichtsphilosophie. Nachhaltigkeit und Regionalität - vor allem auch in Bezug auf Lebensmittel - verankert sich zunehmend in den Köpfen unserer SchülerInnen. Vor allem auch im praktischen Bereich (Kochen), denn dabei lernen die SchülerInnen den richtigen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln.

Wo liegen unsere Stärken?
Gute Teamarbeit im Lehrerkollegium, SchülerInnen dürfen verschiedenste Aufgabenbereiche bei Projekten selbst übernehmen - Förderung der Selbstständigkeit, kreatives und freies Arbeiten wird unterstützt, wertschätzender Umgang am gesamten Schulstandort.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+