ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schritt für Schritt zu noch mehr Nachhaltigkeit im Schulalltag

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: Gymnasium und ORG Dachsberg
KoordinatorIn: Mag. Feurstein Christian
DirektorIn: Dir. Mag. P. Karer Ferdinand
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
In ganz vielen verschiedenen Bereichen des Schulalltages konnten wieder Akzente gesetzt werden, die den Detailmaßnahmen (im Abschnitt: Rückblick) zu entnehmen sind.
Schulbuffet NEU: Darf´s ein bisserl nachhaltiger sein? Schulbuffet NEU: Darf´s ein bisserl nachhaltiger sein?
Aushang Aushang
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 15

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
• Neuplanung der schuleigenen Hackschnitzelanlage; Umsetzung August/September 2022
• Einführung: Umweltschutz-Kopierpapier aus österreichischer Produktion
• Flex-Planer wurde CO2-neutral produziert
• Pflanzung von ca. 5.000 Bäumen auf einem 2,5 ha großen, schuleigenen Wiesengrundstück
(Mischwald) gemeinsam mit der ganzen Schulgemeinschaft
• Umstellung des Schulbuffets auf regionale, biologische und fair gehandelte Produkte.
• Planung eines Flohmarktes (Re-Use-Projekt) im Rahmen des Schulfestes gemeinsam mit der
Schülervertretung (musste leider aufgrund zu geringen Interesses aber abgesagt werden)
• Energiebeauftragte in allen Klassen
• Vorträge von Südwind OÖ: Hendl mit Reis (5. und 7. Klassen)
• Cross-Country-Lauf als Green Event: Bustransfer der Teilnehmer*innen vom Bahnhof zur
Schule, Verwendung regionaler Produkte
• Trends-Messe für regionale Produkte im Oktober 2021
• Bereitstellung von ausrangierten Sportbällen für die Schweinezucht

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Als Klimabündnis- und Ökolog-Schule ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass auch im Lebensmittelbereich Kriterien der Nachhaltigkeit, wie Regionalität, biologische Produktionsweise oder gerechter Handel, umgesetzt werden. So wollen wir versuchen, diese zukunftsweisenden Anliegen im schulischen Alltag noch mehr ankommen zu lassen und damit auch im praktischen Tun unseren Schüler*innen ein Vorbild zu sein.
In diesem Sinne ist es mit Beginn des 2. Semesters 2022 zu einer Umstellung beim Schulbuffet gekommen. Neben regionalen Back-, Fleisch- und Wurstwaren sowie Milchprodukten, finden sich auch (überwiegend palmölfreie) Bio-Produkte der Firmen EZA, Landgarten, Vivani, Sonnentor und Nussyy in der erweiterten Produktpalette wieder. Alle konventionellen Süßigkeiten wurden aus dem Sortiment genommen. Ein von der Schulküche liebevoll mit Bio-Dinkel-Birchermüsli und Früchten der Saison kreierter Naturjoghurt-Becher (mit Pfandsystem, um Müll zu vermeiden) rundet das neue Angebot ab.

Weitere Schullieferanten:
+Milchprodukte: Landwirtschaft Grabmayr, Prambachkirchen
+Fleisch und Wurst: Fleischerei Ozlberger, Hartkirchen
+Rind- und Schweinefleisch von Landwirten aus Pupping (Fam. Falzberger), Prambachkirchen (Fam. Doppelmayer) und Hartkirchen (Fam. Schauer)
+Brot und Gebäck: Bäckerei Schörgendorfer, Michaelnbach
+Bio-Dinkelstangerl und div. Bio-Zelten: Keimlingsbäcker Mayer, Schardenberg

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Einsparen von Ressourcen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
80

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zusammenarbeit mit verschiedenen Lieferanten der Region bzw. nachhaltigen Produzenten.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Aushänge beim Buffet, Information über die Schulhomepage, Information im Jahresbericht.
Die Schülervertretung informierte in einer Klassensprechersitzung im Vorfeld auch alle Klassensprecher*innen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Besprechung mit der Schülervertretung über die Rückmeldungen von Seiten der Klassensprecher*innen.
Besprechung mit der Schulküche und den wirtschaftlich Verantwortlichen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Ziel 1

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Ein Umsatzrückgang konnte nicht festgestellt werden.
Das Thema war Gespräch unter den Schüler*innen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?

Wo liegen unsere Stärken?

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule
Erasmus+

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
BU, GW, Rk, En, Bioethik