ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Fairtrade in Frohsdorf

Schule: Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Frohsdorf
KoordinatorIn: Mag. Weixlbaumer Gertraud
DirektorIn: Dr. Kucera Alexander
Inhalt
Die Schüler:innen der 4BA verkauften in der Schule wöchentlich zweimal Süßigkeiten vom örtlichen Fairtrade-Laden und erhielten eine Gewinnbeteiligung. Durch Gewinnspiele und andere Marketinginstrumente wurden Mitschüler:innen eingeladen, fair gehandelte Produkte zu konsumieren. Das Projekt bot einerseits Einblick in betriebswirtschaftliche Vorgänge und förderte andererseits das Organisationsvermögen innerhalb des Klassenteams der 4BA.
FairTrade Verkaufsstand an der HLW & BAfEP Sta. Christiana Frohsdorf

FairTrade Verkaufsstand an der HLW & BAfEP Sta. Christiana Frohsdorf

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Teilnahme am Projekt Team Christkind und einer weiteren Spendenaktion für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien
Weiterführung des Stöpselprojekts
Eröffnung eines FairTrade Stands und Verkauf durch Schüler:innen

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Betreuung eines Fairtrade-Standes
Die Schüler:innen der 4BA wurden in Arbeitsgruppen von 3 bis 6 Personen eingeteilt, wobei jede Gruppe mit einer anderen Aufgabe betraut wurde. Die Arbeitsgruppen konzentrierten sich auf die Themen Verkauf, Marketing in der Schule, Kommunikation nach Außen, Kassa, Öffentlichkeitsarbeit.
Jeden Montag und Donnerstag in der großen Pause (je 15 Minuten) war der Verkaufsstand geöffnet, an dem Produkte aus dem Lanzenkirchner FairTrade-Laden verkauft wurden. Zusätzlich wurden auch an den Tagen der offenen Tür fair gehandelte Produkte verkauft.
Über soziale Netzwerke und via E-Mail wurden Werbung und Gewinnspiele veröffentlicht, welche die Schüler:innen am Schulstandort zum Kauf anregen sollten.

Handlungsbereiche
Keine Handlungsbereiche vorhanden

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
26

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Bei der Einteilung der Arbeitsgruppen wurden persönliche Stärken und Schwächen berücksichtigt, sodass sich jede:r Schüler:in seine:ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten gezielt zum erfolgreichen Gelingen des Projekts einsetzen konnte.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Schüler:innen standen in regemäßigem Kontakt mit dem Fairtrade-Laden Lanzenkirchen.
Die Mitarbeiter:innen des Fairtrade-Ladens lieferten den mobilen Verkaufsstand und die Ware. Am Ende des Schuljahres holten sie die nicht verkauften Lebensmittel wieder ab. Außerdem wurden Umsatzbeteiligung, Handhabung von abgelaufenen Verkaufsartikeln und Preisbildung mit den Mitarbeiter:innen des Fairtrade-Ladens abgestimmt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgte via Instagram, die schuleigene Facebook-Seite und über das schulinterne E-Mail-Tool Outlook, welches für die Durchführung der Gewinnspiele herangezogen wurde. Des weiteren wird das Projekt im nächstjährigen Jahresbericht vorgestellt werden.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Maßnahme wurde in der 4BA klassenintern durch laufende Gespräche untereinander und in sporadischen Lehrer-Schüler-Gesprächen evaluiert.
Auch der Kassastand wurde wöchentlich erhoben und am Ende eine positive Bilanz erreicht.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Durchführung von gesellschaftlich und ökologisch motivierten Projekten: Öffnung eines Fairtrade Verkaufsstands in der Schule

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Der Erfolg lässt sich mit der positiven Bilanz belegen. Die Schüler:innen der 4BA haben am Ende einen Gewinn erzielt, welcher einzeln ausgeschüttet wurde. Der jeweils ausbezahlte Betrag war jedoch sehr niedrig.
Neben dem monetären Erfolg stellten die Schüler:innen eine Entwicklung ihrer organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten fest. Zu Beginn des Projekts kam es aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zu Konflikten. Durch ständige Absprachen innerhalb der Klasse wurden diese jedoch immer professioneller und zielgerichtet gelöst.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Der Tag der offenen Tür wurde durch den Verkaufsstand aufgewertet. Außerdem konnte so ein kleines Maß an betriebswirtschaftlichen Inhalten in die BAfEP-Ausbildung einfließen.

Wo liegen unsere Stärken?
Wir sind eine sehr soziale Schule, die von starkem Zusammenhalt und einer offenen Gesprächskultur geprägt ist. Die Schüler:innen sind jederzeit angehalten, ihre Meinung preiszugeben, und den Verlauf des Projekts anzupassen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+
Das Österreichische Umweltzeichen
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Geographie und Wirtschaftskunde, Religion, Geschichte und politische Bildung, Englisch

Weitere Netzwerke
Pilgrim, UNESCO, Umwelt Wissen Schulen