ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

#miteinander

Schule: BG/BRG Kirchengasse
KoordinatorIn: Mag.a Langbauer Stefanie
DirektorIn: Mag.a Kober Daniela
Inhalt
Das Ökolog-Jahr des BG/BRG Kirchengasse umfasste zahlreiche Aktivitäten/Projekte, wie zum Beispiel:
1. Umweltbeauftragte
2. Frühjahrsputz
3. Verzichtsmonat
4. Mülltrennung: Neugestaltung der Hinweisschilder (Pfeile)
5. Upcycling
6. Projekt DigiTell
7. ...
Ökolog-Ecke (Thema Boden)

Ökolog-Ecke (Thema Boden)

Mülltrennung, Hinweisschilder (Pfeile)

Mülltrennung, Hinweisschilder (Pfeile)

Treffen der Umweltbeauftragten

Treffen der Umweltbeauftragten

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
1. Umweltbeauftragte: Zu Schulbeginn wurde in allen Klassen je ein:e Schüler:in in das Amt des:der Umweltbeauftragten gewählt, welche u. a. die Aufgabe hatten, die Mülltrennung zu beobachten und zu kontrollieren, dass unnötiger Stromverbrauch vermieden wird. Im Jänner fand ein Treffen mit dem Ökolog-Team und allen Umweltbeauftragten statt. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, an die Aufgaben erinnert und viele neue, kreative Ideen für einen noch ÖKOLOG-ischerne Schulalltag gesammelt. Im Gegenzug für das Engagement wurden sie bei einem zweiten Treffen mit selbstgebackenen Muffins belohnt.

2. Ökolog-Ecke: Monatlich wurden zwei Pinnwände mit interessanten und aktuellen Infos rund um die Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Gesundheit gestaltet und bei der "Ökolog-Ecke" (im 1. Stock) ausgestellt.

3. Frühjahrsputz: Abfälle und Müll landen immer wieder nach dem Konsumieren auf dem Boden und bleiben in der Natur zurück oder verunreinigen damit öffentliche Flächen. Im Unterrichtsfach Sport nahmen Schüler:innen der zweiten Klassen an der Aktion "Frühjahrsputz 2023 in Graz" teil und setzten bewusst ein Zeichen gegen "Littering", dem achtlosen Wegwerfen von Müll in der Umwelt.

4. Verzichtsmonat: Während der Fastenzeit wurde im Religionsunterricht mit einigen Klassen auf ein bestimmtes Ziel hin gefastet. Gemeinsam wurden unterschiedlichste Klassenziele erreicht, wie zum Beispiel der Verzicht auf Plastik.

5. Mülltrennung: Müllvermeidung und die richtige Mülltrennung waren die Schwerpunktthemen des Schuljahres 2022/23. Aus diesem Grund wurde die richtige Sortierung von Müll auf Pfeilen, welche deutlich hinter den Mülleimern zu sehen sind, neugestaltet.

6. Projekt DigiTell: Das fächerübergreifende Projekt "digiTell" hatte das Ziel, Umweltthemen digital zu präsentieren. Im Unterrichtsfach Biologie wurden zuerst die Themen besprochen und aufgearbeitet - in Deutsch wurden dafür Texte verfasst, anschließend im Unterrichtsfach Englisch übersetzt und in Informatik wurden die Inhalte kreativ digital umgesetzt.

7. Upcycling: Im Unterrichtsfach Religion wurden Überlegungen zum Upcycling angestellt. Ausgangspunkt war eine aktuelle "Müllanalyse", eine IST-Standserhebung des Klassenmülls und eine Besprechung darüber, welcher Müll vermieden werden hätte können. Anschließend gestalteten die Schüler:innen aus dem "Müll" wahre Kunstwerke, welche auf der Ökolog-Wand ausgestellt wurden.

8. Schüler:innen-Ökolog-Team/GemüseGlub: Im Sommersemester gründete sich ein Schüler:innen-Team, dass sich für Umweltthemen eingesetzt hat. In mehreren Sitzungen wurde besprochen, welche Schwerpunkte das Team setzen möchte, wobei das Thema "Gesunde Jause, Ernährung" sich als ein zentrales herauskristallisierte.

9. Sozialprojekttag: Schon seit mehreren Jahren startet das Schuljahr mit dem Sozialprojekttag. Ein engagiertes Team legte dabei für jeden Jahrgang ein Thema fest, wobei die Stärkung Klassengemeinschaft und das gemeinsame Miteinander im Vordergrund stehen.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Einführung der Umweltbeauftragten in allen Klassen, zur Stärkung der Schüler:innenbeteiligung

Handlungsbereiche
Keine Handlungsbereiche vorhanden

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
72

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Geschlechterspezifische Lernzugänge wurden insofern berücksichtigt, indem darauf geachtet worden ist, dass pro Jahrgang eine gleich hohe Anzahl an Männern und Frauen (Jungen/Mädchen) als Umweltbeauftragten gewählt wurden. Darüber hinaus wurde bei Texten, sowie im verbalen Austausch (Kontaktaufnahme und Treffen mit den Umweltbeauftragten) auf eine geschlechtergerechte Sprache geachtet.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Projekt wurde in Form eines Fragebogens, der an die Schüler:innen (Umweltbeauftragten) ausgeteilt wurde, evaluiert. Des Weiteren fanden zahlreiche Gespräche im Ökolog-Team selbst sowie im Austausch mit der Direktion statt, in denen dieses Projekt sowie zahlreiche weitere Projekte evaluiert worden sind.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Treffen der Umweltbeauftragten

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An der aktiven Beteiligung der Schüler:innen zeigten sich erste Erfolge. Die Bewusstseinsbildung, in Hinblick auf die gestellten Aufgaben an die Umweltbeauftragten, konnte geschärft werden, was sich an den Antworten im Rahmen der Auswertung des Fragebogens zeigte.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Thema "Umweltschutz" sowie weitere Themen in Zusammenhang mit ÖKOLOG, rückten dadurch vermehrt in den Vordergrund.

Wo liegen unsere Stärken?
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Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+