ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Landwirtschaftswoche

Schule: Niederösterreichische Mittelschule Zöbern
KoordinatorIn: Schlögl Katharina, BEd
DirektorIn: Mag. Pölzlbauer Claudia
Inhalt
Innerhalb einer Woche wurden zahlreiche Workshops zu den Themen Landwirtschaft, Konsum und Nachhaltigkeit besucht.
Schüler*innen beim Workshop der Seminarbäuerinnen

Schüler*innen beim Workshop der Seminarbäuerinnen

Schüler*innen beim Spanring (Landwirtschaftsmaschinen)

Schüler*innen beim Spanring (Landwirtschaftsmaschinen)

Schüler*innen beim einer Gesprächsrunde im Heu beim Spanblocherhof

Schüler*innen beim einer Gesprächsrunde im Heu beim Spanblocherhof

Schüler*innen bei der Frischkäseproduktion am Spanblocherhof

Schüler*innen bei der Frischkäseproduktion am Spanblocherhof

Schüler*innen lernen die unterschiedlichen Getreidesorten am Beiglböckhof kennen

Schüler*innen lernen die unterschiedlichen Getreidesorten am Beiglböckhof kennen

Schutzausrüstung für die Forstwirtschaft

Schutzausrüstung für die Forstwirtschaft

Feedbackrunde am letzten Tag der Landwirtschaftswoche

Feedbackrunde am letzten Tag der Landwirtschaftswoche

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im Zuge einer Landwirtschaftsprojektwoche wurden die Schüler*innen über nachhaltige und wirtschaftliche Ressourcennutzung sowie Konsum informiert.

Am ersten Tag wurde ein Workshop von den "Seminarbäuerinnen" in der Schule abgehalten. Sie bearbeiteten die Themen "Nahrung und Lebensmittel" mit den Schüler*innen.
Am zweiten Tag besuchten die Schüler*innen Spanring, wo sie mehr über Landmaschinen erfuhren. Parallel dazu wurden Workshops von den Lehrpersonen der Mittelschule Zöbern abgehalten, die von der Landwirtschaft rund um den Globus handelten.
Ein weiterer Workshop wurde am dritten Tag direkt an einem lokalen Bauernhof "Spanblocherhof" abgehalten, wo die Schüler*innen alles über die Milchproduktion sowie deren Weiterarbeit erfuhren. Im Zuge des Workshops konnten die Schüler*innen sogar ein eigenes Joghurt herstellen.
Am vierten und letzten Tag wanderten alle Schüler*innen zum "Beiglböckhof", wo sie den letzten Workshop absolvierten. Dort erhielten sie zahlreiche Informationen über Getreidesorten, deren Anbau und Weiterverarbeitung, sowie über andere forstwirtschaftliche Tätigkeiten. Anschließend wanderten sie zurück in die Schule, wo über die gesamte Woche gemeinsam reflektiert wurde.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
44
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Mithilfe von Workshops mit Seminarbäuerinnen wurden zahlreiche Themen wie beispielsweise das Zubereiten von diversen Produkten wie Brotchips und Joghurt oder der Weg von Produkten wie Mais und Kaffee um die Welt gemeinsam erforscht. Außerdem besuchten die Schüler*innen Bauernhöfe in der Umgebung, wo sie über die Milch- & Getreideproduktion sowie landwirtschaftliche Geräte von den lokalen Bäuerinnen und Bauern unterrichtet wurden.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Veröffentlichung auf Homepages und in sozialen Medien
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Als Abschluss der Landwirtschaftswoche wurde gemeinsam im Plenum über die gesamte Woche reflektiert und Feedback seitens der Schüler*innen schriftlich bzw. mündlich eingeholt. Anschließend wurde das Joghurt, das im Zuge der Woche von den Schüler*innen selbst hergestellt wurde gegessen. Insgesamt wurde die Projektwoche als äußerst positiv von den Schüler*innen aufgenommen.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Keine Angabe
Wo liegen unsere Stärken?
regionale Zusammenarbeit mit Bäuerinnen und Bauern; Wissbegierde seitens der Schüler*innen; persönlicher Bezug zu den Themen, da viele Schüler*innen entweder selbst auf Bauernhöfen aufwachsen oder in unmittelbarer Nähe zu diesen leben
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Durch die Zusammenarbeit mit Bäuerinnen und Bauern aus Zöbern konnten die Schüler*innen selbstständig Äpfel im Ort ernten. Diese wurden anschließend zum Kollenhofer gebracht, welcher eine örtliche Obstpresse besitzt. Aus den gesammelten Äpfeln der Schüler*innen wurden zirka 400 Liter Apfelsaft gepresst, welcher den Schüler*innen der Mittelschule dankbarer Weise zur Verfügung gestellt wurde.