ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Wir sind Biber-Experten!

Schule: Volksschule Wimpassing an der Leitha
KoordinatorIn: VL Landl Ingrid
DirektorIn: VD Leitgeb Sabine
Inhalt
Wir sind Biber-Experten!
3a der VS Wimpassing präsentiert ihr Biber-Projekt beim Schöpfungstag am 29.April in Eisenstadt
Die Burschen und Mädchen der 3a der VS Wimpassing an der Leitha betreuten Biber-Stationen beim Schöpfungstag in Eisenstadt und zeigten ihr tolles Wissen über den Biber:
- Informationsstation mit Biberbau-Plakat
- Versuchsstation zur Anpassung des Biber-Körpers an das Leben im Wasser
- Tangram „Wort BIBER“ und „Feinde des Bibers“
- Würfelspiel-Station mit Wissensfragen und Aktionskarten
- Biberbau-Station mit Kapla-Steinen
- Biberfraßspuren
In den letzten zwei Wochen bereiteten die Kinder der 3a sich für diesen großen Tag mit einem Biber-Projekt vor. Zuerst starteten sie mit der Klassenlektüre „Dem Biber auf der Spur“. Nach jedem Kapitel gab es dazu Lesefragen zu beantworten, weitere Informationen zu einzelnen Themenbereichen zu lesen und Rätsel zu lösen. Die bearbeiteten Arbeitsblätter klebten sie zu einem langen „Band“ zusammen, aus dem eine Schriftrolle entstand. Diese gaben sie in eine selbstgestaltete „Biberdose“. Außerdem fanden die Burschen und Mädchen auf ihrem wöchentlichen Arbeitsplan den Auftrag, zur Biberbaustation im Stiegenhaus zu gehen, die Teil unseres Schullehrpfades zur Leitha ist und auch den präparierten Biber, der beim Eingang unserer Schule zu finden ist, ganz genau zu betrachten. Jeweils eine Gruppe war für einen Themenbereich zuständig: Aussehen, Nahrung, Fortpflanzung, Nutzen des Bibers als Landschaftsgestalter für das Ökosystem „Fluss“, usw. In der Klasse gab es auch zwei Versuchs-Stationen, die mit der Anpassung des Bibers an seinem Leben im Wasser zu tun hatten. Selbstverständlich stand auch ein Lehrausgang mit Biberspurensuche bei der Leitha auf dem Programm. Besonders Freude hatten die Schülerinnen und Schüler daran, selbst Äste in der Au zu sammeln und am Leitha-Ufer einen „Biberdamm“ zu bauen. Die Kinder präsentierten ihr Projekt anderen Klassen der Schule. Stolz erzählten sie, was sie in den letzten zwei Wochen gelernt und erlebt hatten, präsentierten ihre Plakate, ihre Versuchsstationen und ihr erworbenes Wissen. Nachdem sie danach gemeinsam die „Biberbaumstamm-Rouladen“ verspeist hatten, spielten sie noch in Gruppen das Biber-Wissensspiel. Besonders staunten sie über ihr „Mehr-Wissen“, das sie anderen weitergeben konnten und das sie zu „Biber-Botschafter:innen“ machte – ganz unter dem Motto: Was man kennt, schützt man auch!
Biberbau und Biber-Informationstafeln - Lehrpfad im Stiegenhaus der Schule

Biberbau und Biber-Informationstafeln - Lehrpfad im Stiegenhaus der Schule

Präsentation in der Klasse

Präsentation in der Klasse

Kindern anderer Klassen die Versuche präsentieren und das Wissen dazu weitergeben

Kindern anderer Klassen die Versuche präsentieren und das Wissen dazu weitergeben

Biber-Station beim Schöpfungstag

Biber-Station beim Schöpfungstag

Wissens-Würfelspiel beim Schöpfungstag

Wissens-Würfelspiel beim Schöpfungstag

Zusammentreffen mit ehemaligen Schülerinnen

Zusammentreffen mit ehemaligen Schülerinnen

Biber-Wissensrolle

Biber-Wissensrolle

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Wir sind Biber-Experten!
3a der VS Wimpassing präsentiert ihr Biber-Projekt beim Schöpfungstag am 29.April in Eisenstadt
Die Burschen und Mädchen der 3a der VS Wimpassing an der Leitha betreuten Biber-Stationen beim Schöpfungstag in Eisenstadt und zeigten ihr tolles Wissen über den Biber:
- Informationsstation mit Biberbau-Plakat
- Versuchsstation zur Anpassung des Biber-Körpers an das Leben im Wasser
- Tangram „Wort BIBER“ und „Feinde des Bibers“
- Würfelspiel-Station mit Wissensfragen und Aktionskarten
- Biberbau-Station mit Kapla-Steinen
- Biberfraßspuren
Zur Belohnung nach der Bearbeitung der Stationen erhielten die Besucher:innen einen süßen „Baumstamm“.
In den letzten zwei Wochen bereiteten die Kinder der 3a sich für diesen großen Tag mit einem Biber-Projekt vor. Zuerst starteten sie mit der Klassenlektüre „Dem Biber auf der Spur“. Nach jedem Kapitel gab es dazu Lesefragen zu beantworten, weitere Informationen zu einzelnen Themenbereichen zu lesen und Rätsel zu lösen. Die bearbeiteten Arbeitsblätter klebten sie zu einem langen „Band“ zusammen, aus dem eine Schriftrolle entstand. Diese gaben sie in eine selbstgestaltete „Biberdose“. In Antolin konnte man weiters Punkte sammeln, wenn man alle Fragen zur Klassenlektüre beantworten konnte. Außerdem fanden die Burschen und Mädchen auf ihrem wöchentlichen Arbeitsplan den Auftrag, zur Biberbaustation im Stiegenhaus zu gehen, die Teil unseres Schullehrpfades zur Leitha ist und auch den präparierten Biber, der beim Eingang unserer Schule zu finden ist, ganz genau zu betrachten. Jeweils eine Gruppe war für einen Themenbereich zuständig: Aussehen, Nahrung, Fortpflanzung, Nutzen des Bibers als Landschaftsgestalter für das Ökosystem „Fluss“, usw. Die Kinder lasen die Fragen und passenden Antworten und notierten diese auf einem selbstgestalteten Biberblatt. In der Klasse gab es auch zwei Versuchs-Stationen, die mit der Anpassung des Bibers an seinem Leben im Wasser zu tun hatten. Es ging um die Funktion der Schwimmhäute und des Biberfettes auf Fell und Nase. Selbstverständlich stand auch ein Lehrausgang mit Biberspurensuche bei der Leitha auf dem Programm. Besonders Freude hatten die Schülerinnen und Schüler daran, selbst Äste in der Au zu sammeln und am Leitha-Ufer einen „Biberdamm“ zu bauen. Während der großen Pausen las Frau Lehrerin Ingrid ihren Forscherfüchsen aus dem Kinderbuch „Der glückliche Biber“ von Erwin Moser vor. Glückliche Kinder sah man dann noch in der Schulküche mit Schulassistentin Karin, die mit den Kindern zwei Rouladen als „Biberbaumstämme“ buk und gestaltete. Außerdem bereiteten die Kinder Plakate und Kurzreferate vor, um ihr erworbenes Wissen anderen Klassen präsentieren zu können. Am Freitag, den 28.Februar luden sie deshalb ihre Freunde und Freundinnen aus der Parallelklasse 3b und Schulleiterin Sabine Leitgeb zu sich in die Klasse ein. Stolz erzählten sie, was sie in den letzten zwei Wochen gelernt und erlebt hatten, präsentierten ihre Plakate, ihre Versuchsstationen und ihr erworbenes Wissen. Nachdem sie danach gemeinsam die „Biberbaumstamm-Rouladen“ verspeist hatten, spielten sie noch in Gruppen das Biber-Wissensspiel. Zum Abschluss reflektierten die Kinder der 3b im Kreis noch, was sie sich von den Präsentationen und von den Spiel-Fragekarten gemerkt hatten. Jedenfalls sind die Kinder der 3b-Klasse nun motiviert, sich auch auf genauere Biber-Spuren-Suche zu begeben.
Höhepunkt des Projektes war schließlich die Präsentation beim Schöpfungstag vor schulfremden Personen und Kindern, was noch eine zusätzliche Herausforderung für die Schüler:innen der 3a war und bravourös gemeistert wurde! Besonders staunten sie über ihr „Mehr-Wissen“, das sie anderen weitergeben konnten und das sie zu „Biber-Botschafter:innen“ machte – ganz unter dem Motto: Was man kennt, schützt man auch!
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
0
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Teilnahme am Schöpfungstag in Eisenstadt, BG Kurzwiese
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation des Projektes in anderen Klassen der Schule, Präsentation beim Schöpfungstag in Eisenstadt; Bericht in der Gemeindezeitung Wimpassing; Schaukasten der Schule;
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Kinder konnten ihr Wissen beim Präsentieren unter Beweis stellen; Reflexionskreis nach der Präsentation in Eisenstadt; Feedback durch andere Klassen
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Zusammenarbeit unter den Klassen wurde verstärkt; neue Kolleginnen wurden in das Arbeiten mit dem im Stiegenhaus der Schule befindlichen Leitha-Lehrpfad und den dazu gehörigen Materialien eingeführt
Wo liegen unsere Stärken?
praktisches Tun, Arbeit in Gruppen und im Team, Fleiß, Präsentieren bzw. Teilnahme an Veranstaltungen
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
In diesem Schuljahr stand für unsere Schülerinnen und Schüler das Erleben und Begreifen der Natur und der eigenen Heimatgemeinde im Mittelpunkt. Zahlreiche Projekte und Aktivitäten machten es möglich, ökologische Zusammenhänge mit allen Sinnen zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen und das eigene Wissen selbstbewusst weiterzugeben.
Unser erstes großes Projekt startete im Herbst: Kinder der 3. Klasse brachten Kartoffeln aus dem Garten mit. Sofort wurde das Thema aufgegriffen. Die Klasse beschäftigte sich intensiv mit der Kartoffelpflanze – ihrem Aufbau, ihrer Funktion als Nahrungsmittel und ihrem Lebenszyklus. Neben dem theoretischen Wissen wurden auch Kartoffelgulasch und Chips zubereitet, wodurch die Bedeutung der Pflanze als Nahrungsquelle erfahrbar wurde. Im Frühjahr entstand eine selbst gezimmerte Kartoffelpyramide, die bepflanzt wurde und wo nun laufend das Wachstum der Pflanzen dokumentiert wird – ein tolles Beispiel für nachhaltiges Lernen durch Tun.
Ein weiteres Projekt ließ im Frühling echte Schmetterlingsbegeisterung aufkommen: Die Kinder zogen Raupen des Kleinen Fuchses groß, beobachteten ihre Entwicklung bis zum Schmetterling und übernahmen die tägliche Pflege mit großem Verantwortungsbewusstsein. Dieses Projekt strahlte in die ganze Schule aus – alle Klassen der VS Wimpassing verfolgten die Verwandlung gespannt, gestalteten bunte Schmetterlingsdekorationen und lauschten einem Referat von Finn, einem Drittklässler, der sein Wissen beeindruckend weitergab. Die Kinder wuchsen durch das Präsentieren ihrer Beobachtungen und Erkenntnisse sichtbar über sich hinaus und entwickelten Stolz auf ihr Tun. Passend dazu wurde das Insektenhotel im Schulgarten neu befüllt. Kinder brachten gesammeltes Füllmaterial von zu Hause mit um aktiv zum Schutz und Erhalt der Artenvielfalt beizutragen.
Unsere Heimatgemeinde Wimpassing war ein weiterer Schwerpunkt in diesem Jahr. Ein Themenweg im Stiegenhaus ließ die Kinder die Leitha mit all ihren Besonderheiten entdecken: Gesteinsarten, Fische, Zeigertierchen zur Wasserqualitätsbestimmung und die Bedeutung von Wasser als kostbares Gut standen dabei im Fokus. Bei unseren spannenden Lehrausgängen besuchten die Kinder die Kläranlage und das ehemalige Ziegelwerk, wo heute ein naturnaher See zu bestaunen ist – ein tolles Beispiel für die Veränderung von Lebensräumen und die Entwicklung eines Ortes.
Besonders eindrucksvoll war das Gespräch mit einem der ältesten Bewohner Wimpassings, der den Kindern die Entwicklung des Ortes schilderte und betonte, wie wichtig Zusammenhalt und Gemeinschaft im Ort immer gewesen sind. Diese Begegnung stärkte nicht nur das Heimatbewusstsein, sondern zeigte auch, wie wichtig das Miteinander ist.
Auch der Besuch beim Bürgermeister war ein wichtiger Bestandteil des Jahres: Die Kinder stellten ihre Idee eines Baumkreises für die Gemeinde vor. Mit guten Argumenten sprachen sie sich für mehr Grünräume, Naturschutz und nachhaltige Gestaltung des Lebensraums aus – und zeigten dabei eindrucksvoll, wie ernst sie Verantwortung für ihre Umwelt nehmen.

Alle Projekte dieses Schuljahres haben eine wichtige gemeinsamen Botschaft: Nur was man kennt, kann man auch schätzen lieben und schützen. Die Kinder durften sich als aktiver Teil ihrer Umgebung erleben, ihre Beobachtungen und ihr Wissen immer wieder präsentieren. Sie haben gemerkt, dass ihr Handeln etwas bewirken kann – für sich selbst, für die Gemeinschaft und für die Natur. So wurden unser gemeinsames Lernen, unser Unternehmungsgeist und die Selbstwirksamkeit zu einer Erfahrung, die weit über das Klassenzimmer hinausreichte.