ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Generationenbrücke

Schule: BHAK Linz
KoordinatorIn: Mag. Preining Harald
DirektorIn: MMag. Strassern Barbara
Inhalt
Die Lebenswelt der Seniorinnen und Senioren im Altersheim erfahren und das Leben dort bereichern.
Präsentation der Schülerinnen der gemeinsamen Arbeiten mit den Heimbewohnern des Alterheimes.

Präsentation der Schülerinnen der gemeinsamen Arbeiten mit den Heimbewohnern des Alterheimes.

Präsentation der "Geschichten" die Pensionistinnen und Pensionisten

Präsentation der "Geschichten" die Pensionistinnen und Pensionisten

Ergebnisse des Fragebogens an die Senioren und Seniorinnen.

Ergebnisse des Fragebogens an die Senioren und Seniorinnen.

Quiz um das Wissen von Schülerinnen und Schüler zu altersspezifischen Themen zu erforschen.

Quiz um das Wissen von Schülerinnen und Schüler zu altersspezifischen Themen zu erforschen.

Zeitungsartikel Nachhaltigkeit im Finanzsektor

Zeitungsartikel Nachhaltigkeit im Finanzsektor

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Generationenbrücke
Projekt der 4AHK Rudigierstraße Sommer 2025

Das Projekt „Generationenbrücke“ wurde von der 4AHK der HAK Rudigier im Deutschunterricht durchgeführt. Sowohl die Idee, als auch die Kontaktaufnahme mit dem Altersheim im Flötzerweg in Linz, als auch die Vorbereitung, Durchführung und Ausstellung wurden von den Schüler*innen in Eigenregie gemanagt.
Nach der Ideen- und Terminfindung und akribischer Vorbereitung führten die zuständigen Gruppen im April je einen Spielenachmittag, einen Aktivierungsnachmittag und einen Nachmittag auf der Suche nach Lebensweisheiten und Tipps der älteren Generation an die junge durch. Auch ein Fragebogen wurde entwickelt und von den meisten Bewohner*innen bereitwillig ausgefüllt.
Viele Schüler*innen konnten sich Erfahrungen im Umgang mit alten Menschen mitnehmen. Erstaunlich war für die meisten, dass alte Menschen, ähnlich Kindern, nicht mehr „funktionieren“ wollen und je nach den Umständen kooperativ und freundlich oder ablehnend und inaktiv sein können. Auch die langfristige Prägung durch Kriegskindheit und harte Nachkriegszeit war unerwartet. Den meisten Menschen war es ein Anliegen, den Jugendlichen klarzumachen, dass familiäre und freundschaftliche Bindungen, Spaß, Sinn und Mut, die eigene Meinung zu sagen, glücklicher machen als Geld, Karriere und Materielles.
Die Jugendlichen konnten sich gut auf die Heimbewohner*innen einlassen, fanden schnell Kontakt und übertrugen die Sorgen und Freuden der Personen, mit denen sich arbeiteten auch auf die Großelterngeneration ihres eigenen Umfeldes.
In der Ausstellung wurden die Zeichnungen, Fotos vom Spielenachmittag, ein Baum mit bunten Papierblättern mit den guten Ratschlägen und Weisheiten und Infos zu Altersheimen sowie selbst erstellte Statistiken präsentiert. Durch die Befragung zeigte sich, dass die alten Leute die Gegenwart und Zukunft durchaus positiver sehen als die Jugendlichen, dass viele von ihnen sich einsam fühlen und Freundschaften im Altersheim eher selten entstehen.
Bei einem Quiz für die Ausstellungsbesucher*innen wurden Fragen zu Altersheimen und Pflegepersonal, Bewohner*innen und Alter an sich gestellt. Die Gewinner*innen erhielten Schwedenbomben, Pez- Produkte und Katzenzungen, weil es diese schon zu der Zeit gab, als die Heimbewohner*innen noch Kinder waren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Projekt wirklich Brücken zwischen Jung und Alt geschlagen hat.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
23
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation mit dem Altersheim Flötzerweg in Linz
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Ausstellung mit Schautafeln, Video und Fotos in der Schule
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, Lehrerkolleginnen und -kollegen wurde das Projekt diskutiert.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Besseres Verständnis junger Menschen für die Sorgen und Anliegen der älteren Generation.
Wo liegen unsere Stärken?
Kreative Schülerinnen und Schüler die auch selbständig ein Projekt umsetzen können.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Die FIRI Gruppe des 3. Jahrganges hat sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit im Bankensektor auseinandergesetzt. Dabei wurde die Oberbank mit eingebunden. Dort wurden die ESG - Ziele der Oberbank vorgestellt und die Maßnahmen die die Oberbank in diesem Bereich ergreift.
Die Schülerinnen und Schüler verfassten ihre gewonnenen Erkenntnisse in einem Zeitungsartikel der in der Presse am 26. Juni 2025 abgedruckt wurde. Dieses Projekt wurde auch in Zusammenarbeit mit "Jugend-Zeitung-Wirtschaft" - Die Presse durchgeführt.