ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

„Fairplay für die Umwelt – Nachhaltigkeit als gelebte Schulkultur“

Schule: BG/BRG/BORG Polgargymnasium
KoordinatorIn: Mag. Lengauer Bernhard
DirektorIn: Mag. Dr. Peltz Claudia
Inhalt
Im Rahmen des Fairplay-Fests wurden mehrere Projekte mit ökologischem Fokus geplant und zum Teil aufgrund der Umstände verspätet umgesetzt:

Kleidertauschbörse („Kleiderkreisel“): Über mehrere Wochen konnten Schüler:innen und Lehrkräfte gut erhaltene Kleidung abgeben und tauschen. Ziel war es, Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Folgen von Fast Fashion zu schaffen. Begleitend wurde Unterrichtsmaterial bereitgestellt und fächerübergreifend in GWK, Biologie und Ethik eingesetzt.

Nachhaltiges Buffet: Schüler:innen planten Buffets mit regionalen, saisonalen und biologischen Zutaten. Dabei wurde auf Müllvermeidung geachtet. Die Spenden wären an die Kinderkrebshilfe gegangen, wie im Detailplan beschrieben mussten wir die Umsetzung auf nächstes Jahr verschieben, trotzdem haben die Schüler:innen vieles über nachhaltige Ernährung gelernt.

Unterrichtseinbindung: In Technik und Design wurden alte Kleidungsstücke upgecycelt. In Fächern wie Biologie, Sport, Ethik und GWK wurden Themen wie nachhaltige Ernährung und Konsum behandelt. Unterrichtsmaterialien wurden schulweit geteilt.

KLIMAVISION 2040: Eine multimediale Präsentation für Unter- und Oberstufe thematisierte Klimakrise, Energie, Mobilität, Ernährung und Zukunftsperspektiven.

Weitere Aktivitäten: Urban Gardening im Werkunterricht, eine Klimatour mit vier thematischen Stationen (Recycling, Wälder, Kreislaufwirtschaft, Grüner Lebensraum), Exkursionen zum Gemüseanbau sowie die Verbindung sozialer Projekte (z. B. Buddyprojekt) mit Nachhaltigkeit.
Bild 1 Klimatour

Bild 1 Klimatour

Klimatour

Klimatour

Klimavision2040 in unserer Aula als Teil des geplanten Fairplay-Festes.

Klimavision2040 in unserer Aula als Teil des geplanten Fairplay-Festes.

Klimavision2040 in unserer Aula als Teil des geplanten Fairplay-Festes.

Klimavision2040 in unserer Aula als Teil des geplanten Fairplay-Festes.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Bevor ich das Projekt genauer beschreibe, muss ich sagen, dass unser heuriges Leuchtturmprojekt mit einem enorm großen Vorbereitungsaufwand aufgrund des Amoklaufs in Graz zu einem großen Teil nicht stattfinden konnte. Die Vorträge von Klimavision2040 fanden am geplanten Tag Donnerstag 12.Juni statt, die Kleidertauschbörse startete eine Woche später, ein Teil der Musikpräsentation mit kleinem Buffet wurde im ganz kleinen Rahmen nachgeholt. Hiermit möchte ich das gesammte Projekt, wie es geplant war beschreiben:

ÖKOLOG-Projektbericht – Schuljahr 2024/25

Titel des Projekts: Fairplay-Fest – Nachhaltigkeit erlebbar machen
Projektleitung: Bernhard Lengauer
Durchführungszeitraum: Juni 2025
Verortung im Schulprofil: Umweltbildung, Gesundheitsförderung, Schulklima
Kurzbeschreibung des Projekts:

Das Fairplay-Fest ist ein fächerübergreifendes Schulprojekt, das ökologische Bildung mit Bewegung, Kreativität und sozialem Engagement verbindet. Im Zentrum stehen konkrete, niederschwellige Beiträge zu nachhaltigem Konsum und Ernährung, eingebettet in ein gemeinschaftliches Fest am Ende des Schuljahres. Ziel war es, möglichst viele Schüler:innen aktiv einzubinden und Umweltbewusstsein auf praxisnahe Weise zu fördern.
Ökologische Schwerpunkte des Projekts:
1. Kleidertauschbörse ("Kleiderkreisel")

Im Eingangsbereich der Schule wurde eine ganztägige Kleidertauschbörse organisiert. Schüler:innen und Lehrer:innen konnten im Vorfeld gut erhaltene Kleidung abgeben und tauschen. Ziel war es, ein Bewusstsein für die ökologischen Auswirkungen der Fast Fashion-Industrie zu schaffen.

Begleitend dazu wurden in den Fächern GWK, Biologie und Ethik Unterrichtseinheiten zur globalen Textilproduktion, Ressourcennutzung und sozialen Folgen durchgeführt. Das ÖKOLOG-Team stellte dafür Materialien wie eine PowerPoint-Präsentation mit Videosammlung sowie ein Workshop-Konzept zur Verfügung.
2. Nachhaltiges Buffet

Schüler:innen verschiedener Klassen planten, organisierten und gestalteten ein Buffet mit Fokus auf regionale, saisonale und biologisch produzierte Lebensmittel. Die Buffets wurden aus Zutaten zubereitet, die möglichst wenig Verpackungsmüll verursachten.

Ziel war die Förderung von Kompetenzen in gesunder und nachhaltiger Ernährung. Zusätzlich wurde durch die freiwilligen Spenden für die Kinderkrebshilfe auch ein sozialer Aspekt eingebunden.
3. Nachhaltige Unterrichtseinbindung

Das Thema Nachhaltigkeit wurde in mehreren Fächern fächerübergreifend behandelt:

In Technik und Design wurden aus alten Kleidungsstücken neue Produkte entworfen (Upcycling).

In Sport, Biologie, Ethik und GWK wurden Themen wie nachhaltige Ernährung, Bewegung und sozial-ökologisches Handeln im Alltag behandelt.

Lehrer:innen wurden eingeladen, das Thema „Konsum und Klima“ aktiv im Unterricht aufzugreifen.

4. Veranstaltung KLIMAVISION 2040

Im Rahmen des Festes fand eine multimediale Präsentation zum Thema KLIMAVISION 2040 statt, bei der Schüler:innen in altersgerechten Einheiten (Unterstufe/Oberstufe) Strategien und Perspektiven zur nachhaltigen Entwicklung kennenlernten. Themen waren unter anderem Mobilität, Energie, Ernährung, Klimawandel und technologische Innovationen.

Diese Präsentation diente der Wissensvermittlung und der Motivation, eigene Handlungsstrategien zu entwickeln.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
220
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Klimavision - Global 2000,
Sportvereine
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Homepage
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Reflektion im Projektteam mit schwerpunkt auf Ausblick für kommendes Schuljahr
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Wie im Detailprojekt erwähnt, konnte nur ein Teil des Projekts durchgeführt werden. Wir hoffen durch die Vorträge und die Vorbereitungen in Fächern Wahlfach Englisch, GWK, Biologie, Sport und Ethik für mehr Bewusstsein im Konsumverhalten und ihr Verständnis zur Klimathematik nachhaltig verändert zu haben.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen darin, dass wir trotz Rückschlägen nicht aufgeben und viele Ideen und Visionen für die Zukunft haben.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Urban Gardening in Werken,
Klimatour - es gab vier Stationen mit Lastenfahrrädern welche Schulklassen an zwei aufeinander folgende Tage besuchen konnten. Es gab unterschiedliche Schwerpunkte wie Recycling, Grüner Lebensraum, Kreislaufwirtschaft und Wälder.
Exkursionen. zum Beispiel Tomatenanbau mit Einbindung der Schüler:innen
Fächerübergreifender Unterricht
Vernetzung und Austausch von Unterrichtsmaterialien zum Thema Klima und Nachhaltigkeit
Verbindung des sozialer Projekte wie des Buddyprojekts mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit