Klimaschule
Schule: HBLA für Landwirtschaft und Ernährung
KoordinatorIn: Priesching WaltraudDirektorIn: Dipl. Ing. Schneier-Blesl Monika
Inhalt
Im Schuljahr 2024/25 nahmen die Schülerinnen und Schüler des 1. Jahrganges am Klimaschulenprojekt der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental teil. Wir setzten damit ein Zeichen für einen bewussten, schonenden und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Der Schwerpunkt lag auf nachhaltigem Konsum und Ernährung. Die Ausstellung zum Thema Ernährung von Peter Menzel zeigte auf großen Plakaten, was eine Familie in unterschiedlichen Ländern und Kontinenten im Verlauf einer Woche isst. Die Internatsverpflegung wurde mehrmals im Jahr von den Schülerinnen und Schülern des 1. Jahrganges nach Rezepten aus dem Klimakochbuch gekocht, welches Gerichte mit Hülsenfrüchten, den klimafitten Pflanzen, darstellt. Als Klimaschule durften die Schülerinnen und Schüler des 1. Jahrganges eine Reihe an Exkursionen durchführen, so den Besuch der Ausstellung "Energie - bitte wenden" im Technischen Museum in Wien, den Workshop "Wohlfühlklima pflanzen und wassersparend gärtnern" in Die Garten Tulln, die Besichtigung des Hochmoores Leckermoos in Göstling an der Ybbs und eine Führung im Haus der Wildnis in Lunz am See. Der Workshop "Die Reise meines Handys" wurde vom Verein Südwind an der Schule für den 1. und 2. Jahrgang durchgeführt und zeigte, woher die Rohstoffe für unsere Handys kommen und wie Handys entsorgt werden. Wir an der HBLA Sitzenberg sind uns sicher, dass nachhaltige Nutzung bei jeder Aktivität umgesetzt werden soll!Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Klimaschulenprojekt
Auf Einladung der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental nahmen die Schülerinnen und Schüler des 1. Jahrgangs der HBLA Sitzenberg im Schuljahr 2024/25 am Klimaschulenprojekt teil. Wir setzten damit ein Zeichen für einen bewussten, schonenden und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Der Schwerpunkt lag auf nachhaltigem Konsum und Ernährung. Gemeinsam mit der ASO Traismauer, mit der bereits vielfältige Green Care Kooperationen stattfinden, und der Volksschule Traismauer bestritten wir im heurigen Schuljahr dieses Projekt.
Bei einer Auftaktveranstaltung am 14. November 2024 wurden die Schüler und Schülerinnen mit dem Projekt vertraut gemacht und durften im Laufe des Schuljahres an einer Vielzahl von Aktivitäten teilnehmen:
Die Präsentation unseres Klimakochbuches in der Bücherei Sitzenberg-Reidling fand am 24. Oktober 2024 statt. Das Klimakochbuch entstand in Kooperation mit der AGES, der Agentur für Gesundheits- und Ernährungssicherheit. Es enthält erprobte Rezepte mit Hülsenfrüchten, den klimafitten Pflanzen. Die Gerichte wurden an unserer Schule gekocht und fotografiert. Außerdem wurde mehrmals im Jahr die Internatsverpflegung von den Schülerinnen und Schülern des 1. Jahrganges nach Rezepten aus dem Klimakochbuch gekocht.
Die Ausstellung zum Thema Ernährung von Peter Menzel zeigte auf großen Plakaten, was eine Familie in unterschiedlichen Ländern und Kontinenten im Verlauf einer Woche isst. Hier wurde ersichtlich, welche Lebensmittel in welcher Menge verzehrt werden und wie diese Lebensmittel verpackt sind. Die Ausstellung befand sich von Jänner bis Februar 2025 im Festsaal unserer Schule und wurde auch von anderen Jahrgängen für Gruppenarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit in der Ernährung genutzt.
Am 23. Jänner 2025 durfte der 1. Jahrgang die Ausstellung „Energie – bitte wenden“ im Technischen Museum Wien besuchen. Bei der Führung wurden die Auswirkungen von erhöhten CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre auf die Klimaerwärmung erörtert. Die Ausstellung machte bewusst, dass alte Elektrogeräte gegen energieeffizientere Modelle ausgetauscht werden sollten, doch bei vielen anderen Produkten trägt die lange Nutzung zur Schonung der Ressourcen bei. So wird auch unser Schulgebäude, ein denkmalgeschütztes Schloss, nachhaltig genutzt. Die Ausstellung im Technischen Museum zeigte aber auch spezielle Bauweisen, die in heißen Regionen elektrische Klimaanlagen ersetzen können. Schließlich wurde noch der Begriff Geoengineering zum Thema gemacht.
Frau Monika Gruber vom Verein Südwind leitete den Workshop „Die Reise meines Handys“ für den 1. und 2. Jahrgang. Am 13. Februar 2025 lernten die Schüler und Schülerinnen, woher die Rohstoffe kommen, die in unseren Handys verbaut sind. Ein eindrucksvoller Film zeigte den Abbau unter gefährlichen und schlechten Arbeitsbedingungen. Die Metalle konnten erforscht werden, zudem wurden Maßnahmen zur richtigen Entsorgung von Altgeräten überlegt. Alle Schüler und Schülerinnen waren sich einig: Nach all dem, was wir über die Rohstoffe unserer Handys erfahren haben, nutzen wir unsere Geräte so lange wie möglich.
Der Vortrag von Dr. Martin Grassberger am 23. April 2025 in der Bücherei Sitzenberg-Reidling zum Thema „Regenerativ“ rundete die Aktivitätenreihe als Klimaschule ab. Dr. Martin Grassberger stellte die Überlegungen zur nachhaltigen Nutzung aus seinem Buch „Regenerativ“ vor. Dass keine einheitliche Lösung für das Thema Klimawandel gegeben werden kann, war der bittere Nachgeschmack des Vortrages. Doch die Aussicht, dass jeder Einzelne in seinem Wirkungsbereich tätig werden kann, stimmte die Zuhörenden in der vollbesetzten Bücherei versöhnlich. Um es in den Worten von Dr. Grassberger zu sagen: zu tanzen beginnen.
Abschließend fand am 15. Mai 2025 die Exkursion in die Garten Tulln statt. Hier erhielten die Schüler und Schülerinnen Einblick, wie ein Garten bepflanzt werden kann, sodass er den geänderten klimatischen Bedingungen gerecht wird. Im Workshop wurde wassersparendes Gärtnern vorgestellt, um der Wasserknappheit gerecht zu werden. Ein Highlight war das Basteln von Samenbomben, die die Schüler und Schülerinnen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen durften.
Bei der Exkursion zum Thema Green Jobs nach Lunz am See am Montag, 23. Juni 2025, besuchten die Schülerinnen und Schüler des 1. Jahrganges das Hochmoor Leckermoos, wo sie von Frau Monika Zettel eine Outdoor-Führung erhielten. Es wurde auf die Besonderheit der Pflanzenvielfalt im Moorgebiet hingewiesen. Im Anschluss fand die Führung im Haus der Wildnis statt, bei der den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal, sowie die vielfältigen Aufgabengebiete für dieses Naturschutzgebiet näher gebracht wurden.
Fazit: Wir an der HBLA Sitzenberg sind uns sicher, dass nachhaltige Nutzung bei jeder Aktivität umgesetzt werden soll!
Klimaschulenprojekt
Auf Einladung der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental nahmen die Schülerinnen und Schüler des 1. Jahrgangs der HBLA Sitzenberg im Schuljahr 2024/25 am Klimaschulenprojekt teil. Wir setzten damit ein Zeichen für einen bewussten, schonenden und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Der Schwerpunkt lag auf nachhaltigem Konsum und Ernährung. Gemeinsam mit der ASO Traismauer, mit der bereits vielfältige Green Care Kooperationen stattfinden, und der Volksschule Traismauer bestritten wir im heurigen Schuljahr dieses Projekt.
Bei einer Auftaktveranstaltung am 14. November 2024 wurden die Schüler und Schülerinnen mit dem Projekt vertraut gemacht und durften im Laufe des Schuljahres an einer Vielzahl von Aktivitäten teilnehmen:
Die Präsentation unseres Klimakochbuches in der Bücherei Sitzenberg-Reidling fand am 24. Oktober 2024 statt. Das Klimakochbuch entstand in Kooperation mit der AGES, der Agentur für Gesundheits- und Ernährungssicherheit. Es enthält erprobte Rezepte mit Hülsenfrüchten, den klimafitten Pflanzen. Die Gerichte wurden an unserer Schule gekocht und fotografiert. Außerdem wurde mehrmals im Jahr die Internatsverpflegung von den Schülerinnen und Schülern des 1. Jahrganges nach Rezepten aus dem Klimakochbuch gekocht.
Die Ausstellung zum Thema Ernährung von Peter Menzel zeigte auf großen Plakaten, was eine Familie in unterschiedlichen Ländern und Kontinenten im Verlauf einer Woche isst. Hier wurde ersichtlich, welche Lebensmittel in welcher Menge verzehrt werden und wie diese Lebensmittel verpackt sind. Die Ausstellung befand sich von Jänner bis Februar 2025 im Festsaal unserer Schule und wurde auch von anderen Jahrgängen für Gruppenarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit in der Ernährung genutzt.
Am 23. Jänner 2025 durfte der 1. Jahrgang die Ausstellung „Energie – bitte wenden“ im Technischen Museum Wien besuchen. Bei der Führung wurden die Auswirkungen von erhöhten CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre auf die Klimaerwärmung erörtert. Die Ausstellung machte bewusst, dass alte Elektrogeräte gegen energieeffizientere Modelle ausgetauscht werden sollten, doch bei vielen anderen Produkten trägt die lange Nutzung zur Schonung der Ressourcen bei. So wird auch unser Schulgebäude, ein denkmalgeschütztes Schloss, nachhaltig genutzt. Die Ausstellung im Technischen Museum zeigte aber auch spezielle Bauweisen, die in heißen Regionen elektrische Klimaanlagen ersetzen können. Schließlich wurde noch der Begriff Geoengineering zum Thema gemacht.
Frau Monika Gruber vom Verein Südwind leitete den Workshop „Die Reise meines Handys“ für den 1. und 2. Jahrgang. Am 13. Februar 2025 lernten die Schüler und Schülerinnen, woher die Rohstoffe kommen, die in unseren Handys verbaut sind. Ein eindrucksvoller Film zeigte den Abbau unter gefährlichen und schlechten Arbeitsbedingungen. Die Metalle konnten erforscht werden, zudem wurden Maßnahmen zur richtigen Entsorgung von Altgeräten überlegt. Alle Schüler und Schülerinnen waren sich einig: Nach all dem, was wir über die Rohstoffe unserer Handys erfahren haben, nutzen wir unsere Geräte so lange wie möglich.
Der Vortrag von Dr. Martin Grassberger am 23. April 2025 in der Bücherei Sitzenberg-Reidling zum Thema „Regenerativ“ rundete die Aktivitätenreihe als Klimaschule ab. Dr. Martin Grassberger stellte die Überlegungen zur nachhaltigen Nutzung aus seinem Buch „Regenerativ“ vor. Dass keine einheitliche Lösung für das Thema Klimawandel gegeben werden kann, war der bittere Nachgeschmack des Vortrages. Doch die Aussicht, dass jeder Einzelne in seinem Wirkungsbereich tätig werden kann, stimmte die Zuhörenden in der vollbesetzten Bücherei versöhnlich. Um es in den Worten von Dr. Grassberger zu sagen: zu tanzen beginnen.
Abschließend fand am 15. Mai 2025 die Exkursion in die Garten Tulln statt. Hier erhielten die Schüler und Schülerinnen Einblick, wie ein Garten bepflanzt werden kann, sodass er den geänderten klimatischen Bedingungen gerecht wird. Im Workshop wurde wassersparendes Gärtnern vorgestellt, um der Wasserknappheit gerecht zu werden. Ein Highlight war das Basteln von Samenbomben, die die Schüler und Schülerinnen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen durften.
Bei der Exkursion zum Thema Green Jobs nach Lunz am See am Montag, 23. Juni 2025, besuchten die Schülerinnen und Schüler des 1. Jahrganges das Hochmoor Leckermoos, wo sie von Frau Monika Zettel eine Outdoor-Führung erhielten. Es wurde auf die Besonderheit der Pflanzenvielfalt im Moorgebiet hingewiesen. Im Anschluss fand die Führung im Haus der Wildnis statt, bei der den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal, sowie die vielfältigen Aufgabengebiete für dieses Naturschutzgebiet näher gebracht wurden.
Fazit: Wir an der HBLA Sitzenberg sind uns sicher, dass nachhaltige Nutzung bei jeder Aktivität umgesetzt werden soll!
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
22
22
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental
Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Projektpräsentation fand im Zuge des Hoffestes an der HBLA Sitzenberg am Mittwoch, 25.6.2025, statt. Die Aktivitäten als Klimaschule, wie Exkursionen und Workshops, wurden im laufenden Schuljahr auf den Socialen Medien und der Homepage geteilt.
Die Projektpräsentation fand im Zuge des Hoffestes an der HBLA Sitzenberg am Mittwoch, 25.6.2025, statt. Die Aktivitäten als Klimaschule, wie Exkursionen und Workshops, wurden im laufenden Schuljahr auf den Socialen Medien und der Homepage geteilt.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Reflexion und Evaluation erfolgte mit der Koordinatorin der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental Frau DI Johanna Schaubmayr.
Reflexion und Evaluation erfolgte mit der Koordinatorin der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental Frau DI Johanna Schaubmayr.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schülerinnen und Schüler konnten an einer Reihe von Exkursionen mit Inhalten wie Klimawandelanpassung, nachhaltiger Konsum und Ernährung oder Green Jobs teilnehmen. Das Bewusstsein zum schonenden und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen wurde gestärkt.
Die Schülerinnen und Schüler konnten an einer Reihe von Exkursionen mit Inhalten wie Klimawandelanpassung, nachhaltiger Konsum und Ernährung oder Green Jobs teilnehmen. Das Bewusstsein zum schonenden und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen wurde gestärkt.
Wo liegen unsere Stärken?
nachhaltige Nutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes als Schul- und Internatsgebäude
Bereitstellung erneuerbarer Energie durch die schuleigene Photovoltaikanlage
hoher Anteil an biologischen Lebensmitteln aus der schuleigenen biologisch geführten Landwirtschaft und Gärtnerei
kürzeste Transportwege in der Lebensmittelbeschaffung durch hohe Regionalität
ausschließlich wieder verwendbares Geschirr bei Essensausgabe mehrmals am Tag
nachhaltige Nutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes als Schul- und Internatsgebäude
Bereitstellung erneuerbarer Energie durch die schuleigene Photovoltaikanlage
hoher Anteil an biologischen Lebensmitteln aus der schuleigenen biologisch geführten Landwirtschaft und Gärtnerei
kürzeste Transportwege in der Lebensmittelbeschaffung durch hohe Regionalität
ausschließlich wieder verwendbares Geschirr bei Essensausgabe mehrmals am Tag
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
neu umgesetzte Produktion von Speisepilzen und deren Vermarktung
Ökosoziales Produktmanagement: Entwicklung von unterschiedlichen Pilz-Produkten
nachhaltige Nutzung: Renovierung der Glashäuser in der Gärtnerei
neu umgesetzte Produktion von Speisepilzen und deren Vermarktung
Ökosoziales Produktmanagement: Entwicklung von unterschiedlichen Pilz-Produkten
nachhaltige Nutzung: Renovierung der Glashäuser in der Gärtnerei