Migration - Chancen und Herausforderungen
Schule: Private Mittelschule Graz - Eggenberg des Vereins für Franziskanische Bildung
KoordinatorIn: Scherz Birgit, BEdDirektorIn: OSR Kopetzky Maria, M.A.
Inhalt
In unserem diesjährigen Jahresbericht schildern wir einen informativen Aktionstag zu den Themen Migration, Flucht, Asyl. Besonders berührt haben uns die Lebensläufe von Geflüchteten.Es wurden keine Bilder hochgeladen.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im Rahmen eines sechsstündigen Projekttages setzten sich die Schüler:innen unserer siebten Schulstufe intensiv mit dem Thema „Migration – Chancen und Herausforderungen“ auseinander. Ziel war es, den Jugendlichen ein fundiertes Verständnis für die vielfältigen Ursachen von Migration, die Lebensrealitäten Geflüchteter sowie die rechtlichen und menschlichen Rahmenbedingungen zu vermitteln.
Zu Beginn beschäftigten sich die Schüler:innen mit den Gründen, warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Dabei wurden sogenannte Push- und Pullfaktoren erarbeitet. Als Push-Faktoren wurden unter anderem Krieg, politische Verfolgung, Armut und zunehmend auch der Klimawandel thematisiert. Pull-Faktoren wie bessere Bildungschancen, Sicherheit und Arbeitsmöglichkeiten in anderen Ländern wurden ebenfalls diskutiert. Die Auseinandersetzung ermöglichte den Jugendlichen ein differenziertes Verständnis dafür, dass Migration meist kein freiwilliger Schritt, sondern oft eine lebensnotwendige Entscheidung ist.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Leben als Flüchtling. Die Schüler:innen erhielten Einblick in die schwierige Situation von Menschen auf der Flucht, etwa in Bezug auf unsichere Fluchtwege, das Leben in Flüchtlingslagern oder die Herausforderungen im Aufnahmeland – wie Sprachbarrieren, Integration und traumatische Erlebnisse. In diesem Zusammenhang wurden auch zentrale Begriffe wie Asyl, Asylwerber:in, Flüchtling und subsidiär Schutzberechtigte geklärt und in rechtliche Kontexte eingeordnet.
Darüber hinaus arbeiteten die Schüler:innen mit aktuellen Zahlen und Fakten zur weltweiten Fluchtsituation. Sie beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie viele Menschen weltweit auf der Flucht sind, wie hoch der Anteil von Kindern und Jugendlichen darunter ist, welche Herkunftsländer besonders betroffen sind und welche Staaten weltweit die meisten Flüchtlinge aufnehmen.
Besonders eindrucksvoll war die Arbeit mit Kurzbeschreibungen und Lebensläufen realer geflüchteter Menschen. Anhand dieser persönlichen Geschichten konnten die Schüler:innen individuelle Schicksale nachvollziehen und entwickelten dabei viel Empathie. Der Perspektivwechsel war ein zentraler Bestandteil des Tages und trug maßgeblich dazu bei, stereotype Vorstellungen zu hinterfragen und ein humanitäres Verständnis zu fördern.
Der Projekttag endete mit Raum zum Austausch entstandener Gedanken und Fragen.
Im Rahmen eines sechsstündigen Projekttages setzten sich die Schüler:innen unserer siebten Schulstufe intensiv mit dem Thema „Migration – Chancen und Herausforderungen“ auseinander. Ziel war es, den Jugendlichen ein fundiertes Verständnis für die vielfältigen Ursachen von Migration, die Lebensrealitäten Geflüchteter sowie die rechtlichen und menschlichen Rahmenbedingungen zu vermitteln.
Zu Beginn beschäftigten sich die Schüler:innen mit den Gründen, warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Dabei wurden sogenannte Push- und Pullfaktoren erarbeitet. Als Push-Faktoren wurden unter anderem Krieg, politische Verfolgung, Armut und zunehmend auch der Klimawandel thematisiert. Pull-Faktoren wie bessere Bildungschancen, Sicherheit und Arbeitsmöglichkeiten in anderen Ländern wurden ebenfalls diskutiert. Die Auseinandersetzung ermöglichte den Jugendlichen ein differenziertes Verständnis dafür, dass Migration meist kein freiwilliger Schritt, sondern oft eine lebensnotwendige Entscheidung ist.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Leben als Flüchtling. Die Schüler:innen erhielten Einblick in die schwierige Situation von Menschen auf der Flucht, etwa in Bezug auf unsichere Fluchtwege, das Leben in Flüchtlingslagern oder die Herausforderungen im Aufnahmeland – wie Sprachbarrieren, Integration und traumatische Erlebnisse. In diesem Zusammenhang wurden auch zentrale Begriffe wie Asyl, Asylwerber:in, Flüchtling und subsidiär Schutzberechtigte geklärt und in rechtliche Kontexte eingeordnet.
Darüber hinaus arbeiteten die Schüler:innen mit aktuellen Zahlen und Fakten zur weltweiten Fluchtsituation. Sie beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie viele Menschen weltweit auf der Flucht sind, wie hoch der Anteil von Kindern und Jugendlichen darunter ist, welche Herkunftsländer besonders betroffen sind und welche Staaten weltweit die meisten Flüchtlinge aufnehmen.
Besonders eindrucksvoll war die Arbeit mit Kurzbeschreibungen und Lebensläufen realer geflüchteter Menschen. Anhand dieser persönlichen Geschichten konnten die Schüler:innen individuelle Schicksale nachvollziehen und entwickelten dabei viel Empathie. Der Perspektivwechsel war ein zentraler Bestandteil des Tages und trug maßgeblich dazu bei, stereotype Vorstellungen zu hinterfragen und ein humanitäres Verständnis zu fördern.
Der Projekttag endete mit Raum zum Austausch entstandener Gedanken und Fragen.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
70
70
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen dieses Aktionstages gab es keine Außenkontakte.
Im Rahmen dieses Aktionstages gab es keine Außenkontakte.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die im Rahmen des Tages entstandenen Steckbriefe wurden in den Klassen durch Aushang an den Pinnwänden sichtbar gemacht.
Die im Rahmen des Tages entstandenen Steckbriefe wurden in den Klassen durch Aushang an den Pinnwänden sichtbar gemacht.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Am Ende des Projekttages wurden im Sesselkreis die Ideen, Überlegungen und Stimmungen der teilnehmenden Schüler:innen gesammelt und besprochen. So bekamen alle Teilnehmenden den Raum, um entstandene Fragen zu beantworten und Gedanken zu sortieren.
Am Ende des Projekttages wurden im Sesselkreis die Ideen, Überlegungen und Stimmungen der teilnehmenden Schüler:innen gesammelt und besprochen. So bekamen alle Teilnehmenden den Raum, um entstandene Fragen zu beantworten und Gedanken zu sortieren.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
- Gestärktes Bewusstsein: Die Schüler:innen haben ein Verständnis für globale Ungerechtigkeiten, Fluchtursachen und die Lebensrealitäten Geflüchteter entwickelt.
- Stärkung von Empathie und sozialem Lernen: Viele Schüler:innen zeigten sich berührt von den persönlichen Geschichten und konnten sich gut in andere Lebenslagen hineinversetzen.
- Einbindung gesellschaftlicher Themen in den Unterricht: Die Maßnahme hat gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll es ist, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen fächerübergreifend zu behandeln.
- Gestärktes Bewusstsein: Die Schüler:innen haben ein Verständnis für globale Ungerechtigkeiten, Fluchtursachen und die Lebensrealitäten Geflüchteter entwickelt.
- Stärkung von Empathie und sozialem Lernen: Viele Schüler:innen zeigten sich berührt von den persönlichen Geschichten und konnten sich gut in andere Lebenslagen hineinversetzen.
- Einbindung gesellschaftlicher Themen in den Unterricht: Die Maßnahme hat gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll es ist, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen fächerübergreifend zu behandeln.
Wo liegen unsere Stärken?
- Engagement der Lehrkräfte, komplexe Themen kindgerecht und altersadäquat aufzubereiten.
- Förderung von kritischem Denken und sozialer Verantwortung bei den Schüler:innen.
- Bereitschaft, Raum für Diskussion und Emotion zu schaffen – ein sicherer Ort für Meinungsbildung.
- Ganzheitlicher Zugang: Kombination von Faktenwissen, emotionalem Zugang (über Biografien), und rechtsstaatlichen Grundlagen.
- Engagement der Lehrkräfte, komplexe Themen kindgerecht und altersadäquat aufzubereiten.
- Förderung von kritischem Denken und sozialer Verantwortung bei den Schüler:innen.
- Bereitschaft, Raum für Diskussion und Emotion zu schaffen – ein sicherer Ort für Meinungsbildung.
- Ganzheitlicher Zugang: Kombination von Faktenwissen, emotionalem Zugang (über Biografien), und rechtsstaatlichen Grundlagen.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Die siebte Schulstufe beschäftigte sich im Rahmen der Aktionstage während des Schuljahres weiters mit erneuerbaren Energien, Nachhaltigkeit im Instrumentenbau, mit Wasser als Lebensgrundlage, mit säen - pflanzen - ernten, mit Klimaschutz in der Jugendliteratur und Arbeits- und Wohnstrukturen.
Die siebte Schulstufe beschäftigte sich im Rahmen der Aktionstage während des Schuljahres weiters mit erneuerbaren Energien, Nachhaltigkeit im Instrumentenbau, mit Wasser als Lebensgrundlage, mit säen - pflanzen - ernten, mit Klimaschutz in der Jugendliteratur und Arbeits- und Wohnstrukturen.