Projekt „Bokashi“ zur Kompostierung von Biomüll
Schule: SCHULGARTEN - Montessorischule St. Georgen Telfs - Katholische Privatschule
KoordinatorIn: Voit VerenaDirektorIn: Mag. Pürstinger Bettina
Inhalt
Da die Schülerinnen und Schüler der Sekundaria (7.-9. Schulbesuchsjahr) dreimal pro Woche in und für die Schule kochen, fällt im Schulgarten viel Biomüll an. Das Projekt „Bokashi“ wurde auch dieses Jahr weitergeführt, um den Kompostierungsvorgang schneller und effizienter zu gestalten und beobachtbar zu machen.Mit einem Bokashi nutzt man das Prinzip der Fermentation. Auf kleinstem Raum können Essensreste und Gartenabfälle kompostiert werden und gleichzeitig wird wertvoller Dünger hergestellt.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Projekt „Bokashi“ zur Kompostierung von Biomüll
Da die Schülerinnen und Schüler der Sekundaria (7.-9. Schulbesuchsjahr) dreimal pro Woche in und für die Schule kochen, fällt im Schulgarten viel Biomüll an. Das Projekt „Bokashi“ wurde auch dieses Jahr weitergeführt, um den Kompostierungsvorgang schneller und effizienter zu gestalten und beobachtbar zu machen.
Mit einem Bokashi nutzt man das Prinzip der Fermentation. Auf kleinstem Raum können Essensreste und Gartenabfälle kompostiert werden und gleichzeitig wird wertvoller Dünger hergestellt.
Was ist Bokashi?
Da bei „Bokashi“ der Kompost in einem luftdichten Behälter angelegt wird, laufen andere Prozesse ab als bei einer herkömmlichen Kompostierung. Der Bioabfall wird fermentiert. Damit sich die richtigen Bakterien vermehren, braucht der Bokashi eine Starthilfe. Dabei verwenden wir effektive Mikroorganismen, kurz EM genannt. Beim Fermentationsprozess entstehen wertvolle Schwarzerde sowie Flüssigdünger.
Die Jugendlichen der Sekundaria übernehmen eigenverantwortlich Bereiche des täglichen Lebens, die sogenannten „Chores“. Das „Füttern des Bokashis“ – also die korrekte Entsorgung der Essensreste – liegt in der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler. Der Dünger wird dann für den Garten und das Hochbeet verwendet.
Mülltrennung war uns im Schulgarten im Sinne des ökologischen Gedankens von Beginn an wichtig. So beteiligen wir uns mit den Kindern jedes Jahr im Frühling bei der Aktion „Sauberes Telfs“, der Flursäuberung nach dem Winter. Beim wöchentlichen Naturtag der Primaria 1 und Primaria 2 (1.-3. Schulbesuchsjahr, bzw. 4.-6.) achten wir darauf, keinen Müll liegen zu lassen und sammeln diesen gemeinsam mit den Kindern ein.
Projekt „Bokashi“ zur Kompostierung von Biomüll
Da die Schülerinnen und Schüler der Sekundaria (7.-9. Schulbesuchsjahr) dreimal pro Woche in und für die Schule kochen, fällt im Schulgarten viel Biomüll an. Das Projekt „Bokashi“ wurde auch dieses Jahr weitergeführt, um den Kompostierungsvorgang schneller und effizienter zu gestalten und beobachtbar zu machen.
Mit einem Bokashi nutzt man das Prinzip der Fermentation. Auf kleinstem Raum können Essensreste und Gartenabfälle kompostiert werden und gleichzeitig wird wertvoller Dünger hergestellt.
Was ist Bokashi?
Da bei „Bokashi“ der Kompost in einem luftdichten Behälter angelegt wird, laufen andere Prozesse ab als bei einer herkömmlichen Kompostierung. Der Bioabfall wird fermentiert. Damit sich die richtigen Bakterien vermehren, braucht der Bokashi eine Starthilfe. Dabei verwenden wir effektive Mikroorganismen, kurz EM genannt. Beim Fermentationsprozess entstehen wertvolle Schwarzerde sowie Flüssigdünger.
Die Jugendlichen der Sekundaria übernehmen eigenverantwortlich Bereiche des täglichen Lebens, die sogenannten „Chores“. Das „Füttern des Bokashis“ – also die korrekte Entsorgung der Essensreste – liegt in der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler. Der Dünger wird dann für den Garten und das Hochbeet verwendet.
Mülltrennung war uns im Schulgarten im Sinne des ökologischen Gedankens von Beginn an wichtig. So beteiligen wir uns mit den Kindern jedes Jahr im Frühling bei der Aktion „Sauberes Telfs“, der Flursäuberung nach dem Winter. Beim wöchentlichen Naturtag der Primaria 1 und Primaria 2 (1.-3. Schulbesuchsjahr, bzw. 4.-6.) achten wir darauf, keinen Müll liegen zu lassen und sammeln diesen gemeinsam mit den Kindern ein.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
24
24
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen des Projektes kam es zu einer gelungenen Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin einer lokalen Gärtnerei zum Thema Bioabfall und Kompostierung. Sie lieferte wichtige Tipps und Anregungen für die Arbeit mit der Technik der Kompostfermentation.
Im Rahmen des Projektes kam es zu einer gelungenen Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin einer lokalen Gärtnerei zum Thema Bioabfall und Kompostierung. Sie lieferte wichtige Tipps und Anregungen für die Arbeit mit der Technik der Kompostfermentation.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Im kleinen Rahmen nutzt die Sekundaria das Netzwerk der Eltern. Die Jugendlichen verkaufen die gewonnenen Schwarzerde bei öffentlichen Veranstaltungen der Schule und präsentieren dort auch, wie diese hergestellt wird.
Im kleinen Rahmen nutzt die Sekundaria das Netzwerk der Eltern. Die Jugendlichen verkaufen die gewonnenen Schwarzerde bei öffentlichen Veranstaltungen der Schule und präsentieren dort auch, wie diese hergestellt wird.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
In regelmäßigen Abständen wird die Herstellung von Schwarzerde im Rahmen des Klassenrats evaluiert und diskutiert, ob es fortgesetzt werden soll. Was gelingt bereits? Was könnten wir noch verbessern? Welche Alternativen dazu gibt es?
In regelmäßigen Abständen wird die Herstellung von Schwarzerde im Rahmen des Klassenrats evaluiert und diskutiert, ob es fortgesetzt werden soll. Was gelingt bereits? Was könnten wir noch verbessern? Welche Alternativen dazu gibt es?
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Im Rahmen der Maßnahme verändert sich das Bewusstsein der Jugendlichen für den eigenen Abfall. Wie gehen wir mit unserem Abfall um? Was wird aus den weggeworfenen Dingen? Wo können wir Abfall vermeiden? Wo können wir "Abfall" im Sinne nachhaltiger Ressourcen nutzen?
Im Rahmen der Maßnahme verändert sich das Bewusstsein der Jugendlichen für den eigenen Abfall. Wie gehen wir mit unserem Abfall um? Was wird aus den weggeworfenen Dingen? Wo können wir Abfall vermeiden? Wo können wir "Abfall" im Sinne nachhaltiger Ressourcen nutzen?
Wo liegen unsere Stärken?
Wir haben strukturmäßig die Möglichkeit, solchen Projekten Raum und Zeit zu geben. Projekte dürfen sich entwickeln, werden fachlich begleitet, gemeinsam mit den Jugendlichen er- und bearbeitet und in den Schulalltag integriert. Aus diesem Grund ist auch der Prozess des Porjektes nachhaltig und zukunftsorientiert.
Wir haben strukturmäßig die Möglichkeit, solchen Projekten Raum und Zeit zu geben. Projekte dürfen sich entwickeln, werden fachlich begleitet, gemeinsam mit den Jugendlichen er- und bearbeitet und in den Schulalltag integriert. Aus diesem Grund ist auch der Prozess des Porjektes nachhaltig und zukunftsorientiert.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Theaterprojekt "Encanto" der P2-Schüler:innen. Der Reinerlös der Vorstellung ging an zwei unterschiedliche Verein (Tier- und Umweltschutz).
Durchführung von Abenteuertagen, in den die Schüler:innen in unterschiedlichen Aktivitäten und Workshops ihre Naturverbundenheit und auch ihre sozialen Kompetenzen erproben und erweitern können.
Theaterprojekt "Encanto" der P2-Schüler:innen. Der Reinerlös der Vorstellung ging an zwei unterschiedliche Verein (Tier- und Umweltschutz).
Durchführung von Abenteuertagen, in den die Schüler:innen in unterschiedlichen Aktivitäten und Workshops ihre Naturverbundenheit und auch ihre sozialen Kompetenzen erproben und erweitern können.