ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Gemeinsam

Schule: Maximilianschule - Heilstättenschule
KoordinatorIn: Kreutmayer Barbara, BEd.
DirektorIn: SD. Baron-Schuh Brigitte
Inhalt
Im heurigen Schuljahr entwickelten sich bei einzelnen Projekten und gärtnerischen Tätigkeiten klassenübergreifende Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe. So halfen Schüler und Schülerinnen einander bei der Umgestaltung eines Gemüsebeetes in einer ruhigen Ecke des Schulgartens, Nisthilfen für das im vergangenen Schuljahr renovierte "Bienen-Hotel" wurden gebaut und schließlich auch von Mauerbienen zur Eiablage genutzt, mit der Verschönerung des schmucklosen Lichthofs, der in Zukunft vermehrt als Lern- und Wohlfühlort genutzt werden soll, begonnen. An einer tollen Überraschung für das Lichthof-Verschönerungs-Projekt wird von einigen Mittelschülern noch gearbeitet....
Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz und so wurden tolle Salate auf Fensterbänken gezogen, Kirschen vom schuleigenen Kirschbaum gepflückt und genossen, aus Hollerblüten, die im Nahbereich der Schule gesammelt wurden, Hollergelee gekocht und Erbsen vom Gemüsebeet geerntet.
Es werden einige Kübel Erde benötigt...

Es werden einige Kübel Erde benötigt...

... wenn das Beet fertig ist...

... wenn das Beet fertig ist...

...um zB Erdäpfel zu legen...

...um zB Erdäpfel zu legen...

Einige Wochen später...

Einige Wochen später...

Ein toller Sitzplatz entsteht...

Ein toller Sitzplatz entsteht...

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Während im vergangenen Schuljahr per Umgrabungs- und leichten Einfassungsarbeiten einer wilden Ecke des Schulgartens ein kleines Gemüsebeet abgerungen wurde, musste dieses im heurigen Frühjahr wieder von allerlei Gras und anderen Pflanzen befreit werden. Bevor wir mit der Neubepflanzung (Erdäpfel der Aktion "So schmeckt Niederösterreich", Erbsen und Kräuter) starten konnten, wurden dem Beet einige Kübel Erde, die von einem anderen Projekt übriggeblieben waren, zugefügt. Rahmen aus Fichtenholzbrettern, die die Schüler mit der Hilfe von Lehrpersonen gebaut hatten und auf das vorbereitete Gemüsebeet gesetzt wurden, verhinderten, dass die viele Erde sich wieder nach außerhalb der Beetbegrenzung verflüchtigte. Die Erdäpfel wurden schließlich gelegt, die Erbsensamen in Rillen ausgebracht. Sobald sich das Kraut der Erdäpfel zeigte, wurde mit Erde angehäufelt, die Erbsenpflanzen wurden mit Stöckchen beim Emporranken unterstützt. Während die Erbsen noch vor den Sommerferien geerntet werden konnten, verblieben die Erdäpfel bis über die Ferien im Boden.... das Ausgraben ist für die Kinder immer wieder spannend und überraschend. Am besten schmecken die selbst geernteten Erdäpfel, wenn sie in der Schulküche gekocht und gleich in der Schale mit Salz und Butter genossen werden.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
9
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
keine
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Wir sprachen schulintern mit den beteiligten Schülerinnen und Schülern darüber.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
In Lehrer-Schüler-Gesprächen
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es wurde Neugierde und Interesse geweckt, auch ist das gemeinsame Essen selbst "erzeugter" Nahrung ein sehr sinnliches Erlebnis.
Wo liegen unsere Stärken?
Im anhaltenden Interesse für Naturthemen, in der Neugierde und der Freude an Zusammenarbeit und Gemeinschaft
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Ausbau und Pflege der Insekten-Nisthilfe, kreatives Arbeiten für einen gemeinsamen Wohlfühlort, regelmäßiges Kochen in der Schulküche