ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Einsatz von Kunststoffprodukten im Weinbau und mögliche biologisch abbaubare Alternativen

Schule: Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg
KoordinatorIn: DI, MA Friedrich (vormals Schildberger) Barbara
DirektorIn: Dipl. Ing., Dr. Eder Reinhard
Inhalt
Ziel der Untersuchung war es, den aktuellen Stand der Nutzung solcher Materialien in der Praxis zu erfassen, Erfahrungen von Winzer und Winzerinnen zu dokumentieren und nachhaltige Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Durchgeführt wurde die Untersuchung im Unterricht Projektmanagement. Es umfasste eine Online-Befragung, eine Produktrecherche, die Erstellung von Informationsmaterialien sowie Interviews mit Vorzeigebetrieben.
Teilnahme an der NetMircroplastic Konferenz

Teilnahme an der NetMircroplastic Konferenz

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Einsatz von Kunststoffprodukten im Weinbau und mögliche biologisch abbaubare Alternativen.

Ziel der Untersuchung war es, den aktuellen Stand der Nutzung solcher Materialien in der Praxis zu erfassen, Erfahrungen von Winzer und Winzerinnen zu dokumentieren und nachhaltige Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Durchgeführt wurde die Untersuchung im Unterricht Projektmanagement.
Es umfasste eine Online-Befragung, eine Produktrecherche, die Erstellung von Informationsmaterialien sowie Interviews mit Vorzeigebetrieben.
Die Umfrage, an der 78 Winzer und Winzerinnen teilnahmen, ergab, dass 100 % der Befragten den Begriff „biologisch abbaubare Produkte“ kennen, und 84 % bereits solche Produkte im Betrieb einsetzen. Die häufigsten Anwendungen betreffen biologisch abbaubares Bindematerial, Dispenser und Rebschutzhüllen. Die Mehrheit bewertete ihre Erfahrungen mit den Produkten als gut, kritisierte jedoch teilweise die Haltbarkeit und höhere Kosten. Als Hauptgründe gegen die Verwendung biologisch abbaubarer Produkte wurden fehlende Erfahrung und unzureichende Produktverfügbarkeit genannt.
Die Recherche zu biologisch abbaubaren Produkten zeigte ein noch begrenztes, aber wachsendes Angebot: Von Rebschutzhüllen und Bindematerialien aus PLA oder Naturfasern bis hin zu biologisch abbaubaren Mulchfolien und Hagelnetzen. Die Vorteile dieser Produkte liegen in ihrer Umweltfreundlichkeit und Kompostierbarkeit, allerdings bestehen noch Herausforderungen hinsichtlich Preis, Widerstandsfähigkeit und Langzeitverfügbarkeit.
Zur Aufklärung wurden mehrere Informationsflyer erstellt, die leicht verständlich über ökologische Alternativen informieren und der Beratung zur Verfügung gestellt werden soll. Ergänzend dazu wurden fünf Best-Practice-Weingüter vorgestellt, die bereits konsequent auf Kunststoff verzichten oder diesen stark reduziert haben. Sie berichten von positiven Erfahrungen, sehen jedoch ebenfalls Handlungsbedarf bei der Entwicklung und Kennzeichnung nachhaltiger Produkte.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
30
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem AIT durchgeführt.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Es wurde bei der NETmicroplastic Konferenz vorgestellt
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Es gab ein final NETmicroplastic SB meeting mit allen Partnern.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Bewusster Umgang mit den Materialien. Bewusstseinsbildung untereinander und wo Mikroplastik überall vorkommt.
Wo liegen unsere Stärken?
Begeisterungsfähigkeit, Eigeninitiative, Kritisches Denken, Leistungsbereitschaft, Motivation, Organisationstalent
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Es wurde an der Klimakonferenz teilgenommen an der HAUP, sowie die Erarbeitung und Übergabe einer Klimacharta an die Schulen.
Fotowettbewerb GreenSnap, wo die Schüler und Schülerinnen aufgerufen wurden einen Bild von der Klimaveränderung bzw. deren Auswirkungen zu machen.