Bericht 2025 – Neue Wege: Curriculumsreform, Qualitätssicherung und internationale Erfolge
Schule: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KoordinatorIn: Dr. Hobusch Ulrich, BEd., MSc.,MSc.DirektorIn: Dr. Haase Thomas
Inhalt
Der Jahresbericht 2025 dokumentiert einen Meilenstein in der Geschichte der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik: Mit der erstmaligen Umsetzung der neuen Bachelorstudiengänge „Green Transformation" (UBB 180) und „Agrar Next" (ABB 180) ab Oktober 2025 wurde die Grundlage für eine nachhaltigkeitsorientierte Lehrer:innenbildung geschaffen. Die 180-ECTS-Curricula integrieren erstmals CSR, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Kreislaufwirtschaft als Schwerpunkte. Die gesetzliche Absicherung des Lehramts Naturwissenschaften (Umwelt) durch eine Dienstrechtsnovelle im Dezember 2025 unterstreicht die bildungspolitische Bedeutung. Mit 350 Neueinschreibungen zeigt sich starkes Interesse am Themenbereich.Hervorzuheben ist die Eröffnung des Gärtnerhauses im November 2025 – ein nach klimaaktiv Gold-Standard errichtetes Seminar- und Bürozentrum mit Holzfassade aus Restholz, recycelbaren Bodenaufbauten, Photovoltaik und Erdwärme. Die AQ Austria-Zertifizierung ohne Auflagen bestätigt die Qualität des Managementsystems für sieben Jahre. Die Re-Zertifizierung „Green Meetings / Green Events" wurde fortgeführt. International manifestiert sich die Hochschule in der Vorbereitung der Online-Tagung CARN DACH 2026 („Transformation – Nachhaltigkeit – Aktion") mit der Universität Wien sowie in Kooperationen der One Health Teaching Clinic mit Fachdidaktikzentren aus Österreich, Deutschland, Slowenien (UNESCO-Lehrstuhl für Lehrer:innenbildung für nachhaltige Entwicklung) und der Schweiz.
Ein Highlight war die Auszeichnung des Projekts „Käferalarm“: 1. Platz national und 1. Platz international (International Teaching Clinic Award) – bei Einreichungen aus Österreich, Deutschland, Griechenland und Spanien. Das von Studierenden entwickelte Brettspiel sensibilisiert Schüler:innen für die Borkenkäferproblematik und klimafitte Waldbewirtschaftung – eingebettet in One Health und BNE. Die Umsetzung wurde durch den Bildungsförderungsfonds für Nachhaltige Entwicklung unterstützt, der vom BMB beauftragt und vom Forum Umweltbildung koordiniert wird. Die Weiterentwicklung erfolgt durch Kooperationen mit dem Schulqualitätsmanagement Tirol/Südtirol. Die Grüne Pädagogik wurde als Lehrveranstaltung in die neuen Curricula implementiert. In Kooperation mit österreichischen Pädagogischen Hochschulen wird der Sammelband „Perspektiven einer Bildung für nachhaltige Entwicklung" für 2026 vorbereitet. Diese Maßnahmen bilden das Fundament für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Bildungslandschaft.
Rückblick
Umweltbildung/ÖKOLOG ist auch in der Leistungsvereinbarung angesprochen.
Ja
Ja
Lernort PH
Ausbildung
Mit der abgeschlossenen Planung und erstmaligen Umsetzung der neuen Bachelorstudiengänge Green Transformation (UBB 180) und Agrar Next (ABB 180) ab Oktober 2025 wurde die Grundlage zu einer nachhaltigkeitsorientierten und zeitgemäßen Lehrer:innenbildung im Bereich Agrar- und Umwelt erfolgreich gesetzt. Die komprimierten 180-ECTS-Curricula integrieren erstmals explizit CSR (Corporate Social Responsibility), Nachhaltigkeitsberichterstattung und Kreislaufwirtschaft als eigenständige Schwerpunkte. Die auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) basierende Leitpädagogik des Hauses, die Grüne Paedagogik, wurde auch für die neuen Bachelorstudiengänge ab Oktober 2025 als eigene Lehrveranstaltung in die Curricula implementiert. Besonders bedeutsam ist die gesetzliche Absicherung des Lehramts Naturwissenschaften (Umwelt) für alle berufsbildenden mittleren und höheren Schulen durch eine Dienstrechtsnovelle im Dezember 2025. Mit 350 Neueinschreibungen signalisieren die Anmeldezahlen starkes Interesse am Themenbereich Agrar- und Umwelt.
Mit der abgeschlossenen Planung und erstmaligen Umsetzung der neuen Bachelorstudiengänge Green Transformation (UBB 180) und Agrar Next (ABB 180) ab Oktober 2025 wurde die Grundlage zu einer nachhaltigkeitsorientierten und zeitgemäßen Lehrer:innenbildung im Bereich Agrar- und Umwelt erfolgreich gesetzt. Die komprimierten 180-ECTS-Curricula integrieren erstmals explizit CSR (Corporate Social Responsibility), Nachhaltigkeitsberichterstattung und Kreislaufwirtschaft als eigenständige Schwerpunkte. Die auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) basierende Leitpädagogik des Hauses, die Grüne Paedagogik, wurde auch für die neuen Bachelorstudiengänge ab Oktober 2025 als eigene Lehrveranstaltung in die Curricula implementiert. Besonders bedeutsam ist die gesetzliche Absicherung des Lehramts Naturwissenschaften (Umwelt) für alle berufsbildenden mittleren und höheren Schulen durch eine Dienstrechtsnovelle im Dezember 2025. Mit 350 Neueinschreibungen signalisieren die Anmeldezahlen starkes Interesse am Themenbereich Agrar- und Umwelt.
Fortbildung
Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik organisierte 2025 für ihre Lehrenden zahlreiche Seminare und Weiterbildungen im Bereich Hochschuldidaktik. Diese Seminarreihe dient der Weiterentwicklung sowohl der Lehrenden als auch der Lehre an der Hochschule und stellt eine wichtige Maßnahme in der Qualitätsentwicklung dar.
Im vergangenen Hochschuljahr wurden mit der Seminarreihe „Bio-Landwirtschaft im Unterricht“ (https://www.haup.ac.at/weiterbildung/biolandwirtschaft_im_unterricht/) und „Science in School“ (https://www.haup.ac.at/weiterbildung/science_in_school/) zwei zentrale Schwerpunkte in Kooperation mit der HBLFA Raumberg-Gumpenstein weitergeführt.
Die Grüne Pädagogik sowie das E-Learning im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind übergeordnet in alle Angebote der Hochschule integriert.
Ziel der Fortbildungen in diesem Bereich war und ist es, Lehrende dabei zu unterstützen, ihre Lehre gezielt in Richtung einer BNE/Grünen Pädagogik weiterzuentwickeln. Im Fokus steht neben der theoretischen Fundierung des Konzepts insbesondere dessen konkrete Umsetzung in Lernsettings.
Die Fort- und Weiterbildungsangebote der Hochschule sind umfassend zertifiziert und orientieren sich an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE/Grünen Pädagogik. Sie zeichnen sich durch hohe Praxisnähe und Anwendbarkeit im jeweiligen Berufsfeld aus.
Auszeichnung der Hochschule mit dem Umweltzeichen „Green Meetings und Green Events“
Das Institut für Fort- und Weiterbildung organisiert zahlreiche Veranstaltungen, Konferenzen und Seminare an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.
Neben der inhaltlichen Konzeption und Mitgestaltung der Programme ist das Institut auch für das Veranstaltungsmanagement zuständig.
2025 erfolgte die Re-Zertifizierung der Hochschule für das Umweltzeichen „Green Meetings / Green Events“.
Im Zuge dieser Re-Zertifizierung wurde der Tag der offenen Tür als Green Event durchgeführt. Dies wird auch in den Folgejahren weitergeführt werden.
An der Umsetzung waren maßgeblich folgende Teammitglieder des Instituts beteiligt:
• Karin Hiess
• Michaela Ecker
• Melanie Hermetinger
• Birgit Karre
Weitere Informationen zur Zertifizierung:
https://www.haup.ac.at/hochschule/zertifizierungen/umweltzeichen-fuer-green-meetings-und-green-events/
Internationales Büro: Auch für Kolleg:innen der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik konnten Personalmobilitäten zu Fortbildungszwecken organisiert werden – ebenso wie ein Lehraufenthalt in der Schweiz. Erstmals erhielt zudem auch eine Person aus dem nicht-lehrenden Bereich die Möglichkeit, über Erasmus eine Fortbildung im Ausland zu absolvieren.
Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik organisierte 2025 für ihre Lehrenden zahlreiche Seminare und Weiterbildungen im Bereich Hochschuldidaktik. Diese Seminarreihe dient der Weiterentwicklung sowohl der Lehrenden als auch der Lehre an der Hochschule und stellt eine wichtige Maßnahme in der Qualitätsentwicklung dar.
Im vergangenen Hochschuljahr wurden mit der Seminarreihe „Bio-Landwirtschaft im Unterricht“ (https://www.haup.ac.at/weiterbildung/biolandwirtschaft_im_unterricht/) und „Science in School“ (https://www.haup.ac.at/weiterbildung/science_in_school/) zwei zentrale Schwerpunkte in Kooperation mit der HBLFA Raumberg-Gumpenstein weitergeführt.
Die Grüne Pädagogik sowie das E-Learning im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind übergeordnet in alle Angebote der Hochschule integriert.
Ziel der Fortbildungen in diesem Bereich war und ist es, Lehrende dabei zu unterstützen, ihre Lehre gezielt in Richtung einer BNE/Grünen Pädagogik weiterzuentwickeln. Im Fokus steht neben der theoretischen Fundierung des Konzepts insbesondere dessen konkrete Umsetzung in Lernsettings.
Die Fort- und Weiterbildungsangebote der Hochschule sind umfassend zertifiziert und orientieren sich an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE/Grünen Pädagogik. Sie zeichnen sich durch hohe Praxisnähe und Anwendbarkeit im jeweiligen Berufsfeld aus.
Auszeichnung der Hochschule mit dem Umweltzeichen „Green Meetings und Green Events“
Das Institut für Fort- und Weiterbildung organisiert zahlreiche Veranstaltungen, Konferenzen und Seminare an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.
Neben der inhaltlichen Konzeption und Mitgestaltung der Programme ist das Institut auch für das Veranstaltungsmanagement zuständig.
2025 erfolgte die Re-Zertifizierung der Hochschule für das Umweltzeichen „Green Meetings / Green Events“.
Im Zuge dieser Re-Zertifizierung wurde der Tag der offenen Tür als Green Event durchgeführt. Dies wird auch in den Folgejahren weitergeführt werden.
An der Umsetzung waren maßgeblich folgende Teammitglieder des Instituts beteiligt:
• Karin Hiess
• Michaela Ecker
• Melanie Hermetinger
• Birgit Karre
Weitere Informationen zur Zertifizierung:
https://www.haup.ac.at/hochschule/zertifizierungen/umweltzeichen-fuer-green-meetings-und-green-events/
Internationales Büro: Auch für Kolleg:innen der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik konnten Personalmobilitäten zu Fortbildungszwecken organisiert werden – ebenso wie ein Lehraufenthalt in der Schweiz. Erstmals erhielt zudem auch eine Person aus dem nicht-lehrenden Bereich die Möglichkeit, über Erasmus eine Fortbildung im Ausland zu absolvieren.
Weiterbildung / Lehrgänge
Bildungsmaßnahmen im Bereich Umweltbildung und Naturvermittlung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung/Grünen Pädagogik
Das Fortbildungsprogramm der Hochschule umfasst zahlreiche pädagogische Angebote, um Lehrkräfte, Studierende und Naturvermittler:innen im Bereich Umweltbildung und Naturvermittlung gezielt weiterzubilden.
Ausgewählte Hochschullehrgänge, die jährlich stattfinden:
• Hochschullehrgang „Lernraum Natur“ | 30 ECTS-AP | 6 Semester
Leitung: Birgit Karre, Karin Hiess, Manfred Bardy-Durchhalter, Martin Scheuch
• Hochschullehrgang „Natur- und Landschaftsvermittlung“ | 8 ECTS-AP | 1 Semester
Leitung: Birgit Karre, Manfred Bardy-Durchhalter
• Hochschullehrgang „FUJ – Freiwilliges Umweltjahr“
Leitung: Birgit Karre in Kooperation mit der Jugendumweltplattform JUMP
Weitere Informationen zu den Lehrgängen:
https://www.haup.ac.at/weiterbildung/lehrgaenge/natur-garten-outdoor/
https://www.haup.ac.at/weiterbildung/lehrgaenge/umwelt-und-klimaschutz/
Bildungsangebote in Kooperation mit der Plattform Naturvermittlung
Das Bildungsangebot wird durch Kooperationen mit der Plattform Naturvermittlung weiter ausgebaut.
Verantwortlich für die Kooperation sind:
• Veronika Hager
• Birgit Karre
Zu den gemeinsamen Projekten zählen:
• die Vorbereitung zur 16. Jahrestagung der Plattform Naturvermittlung (19.-20.2.2026)
• „Stammtisch der Plattform Naturvermittlung“ & „Natuvermittlung im Dialog“
• MOOC „Digital unterstützt draußen lernen“
Weitere Informationen:
https://www.haup.ac.at/weiterbildung/fortbildungen/weitere-fortbildungen/?
fwp_education_themes_weitere=naturvermittlung
Bildungsmaßnahmen im Bereich Umweltbildung und Naturvermittlung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung/Grünen Pädagogik
Das Fortbildungsprogramm der Hochschule umfasst zahlreiche pädagogische Angebote, um Lehrkräfte, Studierende und Naturvermittler:innen im Bereich Umweltbildung und Naturvermittlung gezielt weiterzubilden.
Ausgewählte Hochschullehrgänge, die jährlich stattfinden:
• Hochschullehrgang „Lernraum Natur“ | 30 ECTS-AP | 6 Semester
Leitung: Birgit Karre, Karin Hiess, Manfred Bardy-Durchhalter, Martin Scheuch
• Hochschullehrgang „Natur- und Landschaftsvermittlung“ | 8 ECTS-AP | 1 Semester
Leitung: Birgit Karre, Manfred Bardy-Durchhalter
• Hochschullehrgang „FUJ – Freiwilliges Umweltjahr“
Leitung: Birgit Karre in Kooperation mit der Jugendumweltplattform JUMP
Weitere Informationen zu den Lehrgängen:
https://www.haup.ac.at/weiterbildung/lehrgaenge/natur-garten-outdoor/
https://www.haup.ac.at/weiterbildung/lehrgaenge/umwelt-und-klimaschutz/
Bildungsangebote in Kooperation mit der Plattform Naturvermittlung
Das Bildungsangebot wird durch Kooperationen mit der Plattform Naturvermittlung weiter ausgebaut.
Verantwortlich für die Kooperation sind:
• Veronika Hager
• Birgit Karre
Zu den gemeinsamen Projekten zählen:
• die Vorbereitung zur 16. Jahrestagung der Plattform Naturvermittlung (19.-20.2.2026)
• „Stammtisch der Plattform Naturvermittlung“ & „Natuvermittlung im Dialog“
• MOOC „Digital unterstützt draußen lernen“
Weitere Informationen:
https://www.haup.ac.at/weiterbildung/fortbildungen/weitere-fortbildungen/?
fwp_education_themes_weitere=naturvermittlung
Aktivitäten des ÖKOLOG-Teams an der PH
Die ÖKOLOG-Aktivitäten erfolgen koordiniert mit den Aktivitäten des Umweltzeichens für Schulen und Pädagogische Hochschulen (seit 2010). Folgende Teams sind involviert:
ÖKOLOG Forschungs-AG – Buchprojekt BNE, Qualifizierungsarbeiten
Umweltteam – Umweltzeichen, Zertifizierungen
Bildungsmanagement & Nachhaltigkeitsteam – Lehrpläne
Energie- und Ressourcenmanagement – Umweltmaßnahmen
Mobilitäts- und Verkehrsteam – nachhaltige Transportlösungen
Umweltpädagogik- & Curriculum-Team – Nachhaltigkeit in der Lehre
Im Berichtsjahr 2025 engagierte sich das ÖKOLOG-Team der PH insbesondere in einer zentralen Disseminationsaktivität im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
(Online-)Tagung / Vernetzung
Gemeinsam mit der Universität Wien sowie der University of Sustainability wurde die Online-Tagung CARN DACH 2026 konzipiert und vorbereitet. Titel: „Transformation – Nachhaltigkeit – Aktion“.
Weitere Informationen:
https://event.carndach.org
Die ÖKOLOG-Aktivitäten erfolgen koordiniert mit den Aktivitäten des Umweltzeichens für Schulen und Pädagogische Hochschulen (seit 2010). Folgende Teams sind involviert:
ÖKOLOG Forschungs-AG – Buchprojekt BNE, Qualifizierungsarbeiten
Umweltteam – Umweltzeichen, Zertifizierungen
Bildungsmanagement & Nachhaltigkeitsteam – Lehrpläne
Energie- und Ressourcenmanagement – Umweltmaßnahmen
Mobilitäts- und Verkehrsteam – nachhaltige Transportlösungen
Umweltpädagogik- & Curriculum-Team – Nachhaltigkeit in der Lehre
Im Berichtsjahr 2025 engagierte sich das ÖKOLOG-Team der PH insbesondere in einer zentralen Disseminationsaktivität im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
(Online-)Tagung / Vernetzung
Gemeinsam mit der Universität Wien sowie der University of Sustainability wurde die Online-Tagung CARN DACH 2026 konzipiert und vorbereitet. Titel: „Transformation – Nachhaltigkeit – Aktion“.
Weitere Informationen:
https://event.carndach.org
Umsetzung relevanter Maßnahmen bezogen auf den Betrieb
Im Zuge der Re-Zertifizierung der Hochschule für das Umweltzeichen „Green Meetings / Green Events“ wurde der Tag der offenen Tür 2025 als Green Event durchgeführt. Dies wird auch in den Folgejahren weitergeführt werden.
Eröffnung des Gärtnerhauses - klimaaktiv Gold
Im November 2025 eröffnete Bundesminister Totschnig das Gärtnerhaus - ein 3,5 Mio. Euro teures Seminar- und Bürozentrum nach klimaaktiv Gold Standard:
• Holzfassade aus Restholz spart ca. 15 Tonnen CO2
• Alle Bodenaufbauten zerleg- und recycelbar
• Photovoltaik und Erdwärme für klimaneutrale Versorgung
• Begrünte Dachflächen zur Regenwasserspeicherung
AQ Austria-Zertifizierung ohne Auflagen (Mai 2025)
Das Qualitätsmanagementsystem entspricht vollumfänglich den Anforderungen des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes. Die AQ Austria-Zertifizierung ist für sieben Jahre gültig.
Im Zuge der Re-Zertifizierung der Hochschule für das Umweltzeichen „Green Meetings / Green Events“ wurde der Tag der offenen Tür 2025 als Green Event durchgeführt. Dies wird auch in den Folgejahren weitergeführt werden.
Eröffnung des Gärtnerhauses - klimaaktiv Gold
Im November 2025 eröffnete Bundesminister Totschnig das Gärtnerhaus - ein 3,5 Mio. Euro teures Seminar- und Bürozentrum nach klimaaktiv Gold Standard:
• Holzfassade aus Restholz spart ca. 15 Tonnen CO2
• Alle Bodenaufbauten zerleg- und recycelbar
• Photovoltaik und Erdwärme für klimaneutrale Versorgung
• Begrünte Dachflächen zur Regenwasserspeicherung
AQ Austria-Zertifizierung ohne Auflagen (Mai 2025)
Das Qualitätsmanagementsystem entspricht vollumfänglich den Anforderungen des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes. Die AQ Austria-Zertifizierung ist für sieben Jahre gültig.
Verbreitungszentrum PH
Maßnahmen an Praxisschulen an der PH
Derzeit arbeiten die Hochschule sowie die zuständigen Stellen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft an der Einbindung einer eingegliederten Praxisschule. Das in Österreich historisch gewachsene agrarische Schulwesen – mit den HBLFA-Standorten sowie über 100 Fachschulen in allen Bundesländern – macht ein entsprechendes Praxisschulwesen erforderlich. Die zentrale Ausbildungsstelle koordiniert die Umsetzung der Lehramtsausbildung und der Projekte in Abstimmung mit den jeweiligen Standorten.
Derzeit arbeiten die Hochschule sowie die zuständigen Stellen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft an der Einbindung einer eingegliederten Praxisschule. Das in Österreich historisch gewachsene agrarische Schulwesen – mit den HBLFA-Standorten sowie über 100 Fachschulen in allen Bundesländern – macht ein entsprechendes Praxisschulwesen erforderlich. Die zentrale Ausbildungsstelle koordiniert die Umsetzung der Lehramtsausbildung und der Projekte in Abstimmung mit den jeweiligen Standorten.
Maßnahmen an Praxisschulen im Umfeld
Die Hochschule bietet laufende Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte und zur Schulentwicklung an, wobei Umweltzeichenkriterien und nachhaltige Bildungskonzepte eine zentrale Rolle spielen. Studierende können im Rahmen ihrer Praktika aktiv werden und Bildungsangebote an Schulen mitgestalten. Ein großer Teil der Schulen im agrarischen Schulsystem sind Umweltzeichen- und/oder ÖKOLOG-Schulen.
*Im Jahr 2025 arbeiteten Studierende der Agrar- und Umweltpädagogik sowohl im Winter- als auch im Sommersemester im Rahmen der Lehrveranstaltung Teaching Clinic (laufendes Erasmus+-Projekt an der Hochschule) gemeinsam mit Lehrer:innen der HBLA Pitzelstätten an der partizipativen Erarbeitung einer grundlegenden Basis für ein zukünftiges Schulcurriculum zum Themenbereich Mensch-, Tier- und Umweltgesundheit.
Die Hochschule bietet laufende Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte und zur Schulentwicklung an, wobei Umweltzeichenkriterien und nachhaltige Bildungskonzepte eine zentrale Rolle spielen. Studierende können im Rahmen ihrer Praktika aktiv werden und Bildungsangebote an Schulen mitgestalten. Ein großer Teil der Schulen im agrarischen Schulsystem sind Umweltzeichen- und/oder ÖKOLOG-Schulen.
*Im Jahr 2025 arbeiteten Studierende der Agrar- und Umweltpädagogik sowohl im Winter- als auch im Sommersemester im Rahmen der Lehrveranstaltung Teaching Clinic (laufendes Erasmus+-Projekt an der Hochschule) gemeinsam mit Lehrer:innen der HBLA Pitzelstätten an der partizipativen Erarbeitung einer grundlegenden Basis für ein zukünftiges Schulcurriculum zum Themenbereich Mensch-, Tier- und Umweltgesundheit.
Aktivitäten im Rahmen des Regionalteams
Im Berichtsjahr engagierte sich das ÖKOLOG-Team gemeinsam mit anderen ÖKOLOG-Hochschulen in zentralen Kooperations- und Disseminationsaktivitäten.
Sammelband (Edited Volume)
In Kooperation mit mehreren österreichischen Pädagogischen Hochschulen sowie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wurde die Arbeit an einem gemeinsamen Sammelband fortgesetzt:
„Perspektiven einer Bildung für nachhaltige Entwicklung – Einblicke in Masterarbeiten von Lehramtsstudierenden an österreichischen Hochschulen“.
Die Veröffentlichung ist für 2026 geplant.
Im Berichtsjahr engagierte sich das ÖKOLOG-Team gemeinsam mit anderen ÖKOLOG-Hochschulen in zentralen Kooperations- und Disseminationsaktivitäten.
Sammelband (Edited Volume)
In Kooperation mit mehreren österreichischen Pädagogischen Hochschulen sowie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wurde die Arbeit an einem gemeinsamen Sammelband fortgesetzt:
„Perspektiven einer Bildung für nachhaltige Entwicklung – Einblicke in Masterarbeiten von Lehramtsstudierenden an österreichischen Hochschulen“.
Die Veröffentlichung ist für 2026 geplant.
Entwicklungszentrum PH - Forschung und Innovation
Allgemeine Forschungsarbeiten (Seminar- bzw. Bachelorarbeiten)
Im Folgenden werden exemplarische Abschlussarbeiten (MEd.) vorgestellt, die die thematische Heterogenität an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik widerspiegeln:
Perspektiven verbinden: Die Anwendung von Two-Eyed Seeing in der One Health Bildung – Betreuer:in Hobusch Ulrich, Kremer Kerstin – Defensio 16.06.25
Szenen des Wandels – Eine Aktionsforschung zur Anwendung von Forumtheater in der BNE und der Grünen Pädagogik – Betreuer:in Hobusch Ulrich, Schroll Christian – Defensio 16.06.25
Biologische Landwirtschaft im Unterricht – Verstärkte Integration der biologischen Landwirtschaft in das land- und hauswirtschaftliche Schulwesen: Vorschläge und Perspektiven für die Zukunft am Beispiel der Steiermark – Betreuer:in Kirner Leopold – Defensio 17.06.25
Wissenstransfer im biologischen Weinbau – Betreuer:in Payrhuber Andrea, Hager Veronika – Defensio 16.06.25
Möglichkeiten und Grenzen des interdisziplinären Unterrichts am Beispiel des Blocksystems der Bioschule Schlägl – Betreuer:in Schroll Christian, Grötz Barbara – Defensio 24.09.25
Nachhaltige Implementierung von Green Care an ausgesuchten landwirtschaftlichen Fachschulen – Betreuer:in van Meel Dorit – Defensio 06/25
Professionalisierung veterinärmedizinischer Fachexpert:innen im Rahmen der One Health Teaching Clinic – Betreuer:in Hobusch Ulrich, Krebser (geb. Johann) Sascha – Defensio 06/25
Entwicklung der Vorstellungen von 5-6-jährigen Kindern über den Lebenszyklus von Blütenpflanzen durch gezielte Interventionen – Eine Pre-, Post-, Late-Post-Studie – Betreuer:in Scheuch Martin – Defensio 01/25
„Sag es mal in deiner Erstsprache." Potenziale der Mehrsprachigkeitsdidaktik in der Global Citizenship Education – Betreuer:in Scheuch Martin – Defensio 24.09.25
Das Kompetenzprofil für Energieberatung in Österreich – Eine Analyse der ARGE EBA Energieberater*innen-Ausbildung A-Kurs und der Berufspraxis – Betreuer:in Scheuch Martin – Defensio 24.09.25
Agrarpolitik und berufliche Perspektiven – Die Bedeutung von Empowerment und Globalem Lernen in der agrarpolitischen Bildung für die berufliche Entwicklung von Schüler*innen landwirtschaftlicher Fachschulen in der Steiermark – Betreuer:in Paschold Lara – Defensio 24.09.25
Im Folgenden werden exemplarische Abschlussarbeiten (MEd.) vorgestellt, die die thematische Heterogenität an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik widerspiegeln:
Perspektiven verbinden: Die Anwendung von Two-Eyed Seeing in der One Health Bildung – Betreuer:in Hobusch Ulrich, Kremer Kerstin – Defensio 16.06.25
Szenen des Wandels – Eine Aktionsforschung zur Anwendung von Forumtheater in der BNE und der Grünen Pädagogik – Betreuer:in Hobusch Ulrich, Schroll Christian – Defensio 16.06.25
Biologische Landwirtschaft im Unterricht – Verstärkte Integration der biologischen Landwirtschaft in das land- und hauswirtschaftliche Schulwesen: Vorschläge und Perspektiven für die Zukunft am Beispiel der Steiermark – Betreuer:in Kirner Leopold – Defensio 17.06.25
Wissenstransfer im biologischen Weinbau – Betreuer:in Payrhuber Andrea, Hager Veronika – Defensio 16.06.25
Möglichkeiten und Grenzen des interdisziplinären Unterrichts am Beispiel des Blocksystems der Bioschule Schlägl – Betreuer:in Schroll Christian, Grötz Barbara – Defensio 24.09.25
Nachhaltige Implementierung von Green Care an ausgesuchten landwirtschaftlichen Fachschulen – Betreuer:in van Meel Dorit – Defensio 06/25
Professionalisierung veterinärmedizinischer Fachexpert:innen im Rahmen der One Health Teaching Clinic – Betreuer:in Hobusch Ulrich, Krebser (geb. Johann) Sascha – Defensio 06/25
Entwicklung der Vorstellungen von 5-6-jährigen Kindern über den Lebenszyklus von Blütenpflanzen durch gezielte Interventionen – Eine Pre-, Post-, Late-Post-Studie – Betreuer:in Scheuch Martin – Defensio 01/25
„Sag es mal in deiner Erstsprache." Potenziale der Mehrsprachigkeitsdidaktik in der Global Citizenship Education – Betreuer:in Scheuch Martin – Defensio 24.09.25
Das Kompetenzprofil für Energieberatung in Österreich – Eine Analyse der ARGE EBA Energieberater*innen-Ausbildung A-Kurs und der Berufspraxis – Betreuer:in Scheuch Martin – Defensio 24.09.25
Agrarpolitik und berufliche Perspektiven – Die Bedeutung von Empowerment und Globalem Lernen in der agrarpolitischen Bildung für die berufliche Entwicklung von Schüler*innen landwirtschaftlicher Fachschulen in der Steiermark – Betreuer:in Paschold Lara – Defensio 24.09.25
Forschungsprojekte (ProfessorInnen)
Eine Auswahl von Forschungsprojekten, die an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik durchgeführt werden, ist auf der Website des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus einsehbar. In der Datenbank DaFNE können alle Forschungsprojekte über eine sechsstellige Nummer abgerufen und eingesehen werden:
DaFNE-Nummer: 102109
Leitung: Kirner & Eichhorn
Projekttitel: Lebenswelten 2025: Werthaltungen junger Menschen in Österreich
DaFNE-Nummer: 101980
Leitung: Forstner
Projekttitel: Der Berufseinstieg im Kontext der Lehrer*innenbildung. Eine Längsschnittstudie im österreichischen Bildungssystem. Ein Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschulen Österreichs
DaFNE-Nummer: 101497
Leitung: Payrhuber
Projekttitel: Wirkung von Agrar- und Umweltkommunikation in audiovisuellen Formaten auf österreichische Rezipienten
DaFNE-Nummer: 101979
Leitung: Hobusch
Projekttitel: Die Teaching Clinic in der Agrar- und Umweltbildung
DaFNE-Nummer: 102118
Leitung: Scheuch
Projekttitel: One Health Teaching Clinic
DaFNE-Nummer: 101492
Leitung: Vogl
Projekttitel: Analyse von Jobausschreibungen im Bereich der Umweltbildung – nachgefragte Arbeitsfelder für Umweltpädagoginnen und Umweltpädagogen
DaFNE-Nummer: 101798
Leitung: Kirner & Stürmer
Projekttitel: Evaluierung bestehender Schweinemastställe in Qualitätsprogrammen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit – IBeSt+
DaFNE-Nummer: 101981
Leitung: Forstner-Ebhart
Projekttitel: Future Skills – Herausforderungen für die Lehrer*innenbildung
DaFNE-Nummer: 102282
Leitung: Scheuch
Projekttitel: Von der Saat zur Vielfalt: Biodiversitätsfördernde Ansaat im Rahmen eines Bauprojektes an der HAUP und ihre Wechselwirkungen mit Flora und Fauna
Eine Auswahl von Forschungsprojekten, die an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik durchgeführt werden, ist auf der Website des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus einsehbar. In der Datenbank DaFNE können alle Forschungsprojekte über eine sechsstellige Nummer abgerufen und eingesehen werden:
DaFNE-Nummer: 102109
Leitung: Kirner & Eichhorn
Projekttitel: Lebenswelten 2025: Werthaltungen junger Menschen in Österreich
DaFNE-Nummer: 101980
Leitung: Forstner
Projekttitel: Der Berufseinstieg im Kontext der Lehrer*innenbildung. Eine Längsschnittstudie im österreichischen Bildungssystem. Ein Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschulen Österreichs
DaFNE-Nummer: 101497
Leitung: Payrhuber
Projekttitel: Wirkung von Agrar- und Umweltkommunikation in audiovisuellen Formaten auf österreichische Rezipienten
DaFNE-Nummer: 101979
Leitung: Hobusch
Projekttitel: Die Teaching Clinic in der Agrar- und Umweltbildung
DaFNE-Nummer: 102118
Leitung: Scheuch
Projekttitel: One Health Teaching Clinic
DaFNE-Nummer: 101492
Leitung: Vogl
Projekttitel: Analyse von Jobausschreibungen im Bereich der Umweltbildung – nachgefragte Arbeitsfelder für Umweltpädagoginnen und Umweltpädagogen
DaFNE-Nummer: 101798
Leitung: Kirner & Stürmer
Projekttitel: Evaluierung bestehender Schweinemastställe in Qualitätsprogrammen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit – IBeSt+
DaFNE-Nummer: 101981
Leitung: Forstner-Ebhart
Projekttitel: Future Skills – Herausforderungen für die Lehrer*innenbildung
DaFNE-Nummer: 102282
Leitung: Scheuch
Projekttitel: Von der Saat zur Vielfalt: Biodiversitätsfördernde Ansaat im Rahmen eines Bauprojektes an der HAUP und ihre Wechselwirkungen mit Flora und Fauna
Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem Inhalt
Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem Inhalt
Auf der hochschuleigenen Website zur Grünen Pädagogik steht eine Datenbank zur Verfügung, die Open Educational Resources (OER) zu Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem bzw. BNE-Inhalten enthält. Diese Materialien dürfen heruntergeladen und verwendet werden:
https://www.gruene-paedagogik.at/unterrichtsbausteine/
Besonders hervorzuheben ist 2025 die Auszeichnung mit dem International Teaching Clinic Award:
Lehramtsstudierende aus der Agrarpädagogik an der HAUP wurden im Rahmen des Erasmus+ Projekts „International Teaching Clinic Network" – einer Kooperation zwischen Griechenland, Spanien, Deutschland und Österreich – für ihr herausragendes Projekt zur nachhaltigen Umweltbildung ausgezeichnet. Das prämierte Projekt trägt den Titel „Käferalarm – Nachhaltige Umweltbildung durch ein interaktives Lernspiel".
Entwickelt wurde ein Brettspiel, das Schüler*innen ab zehn Jahren für die Prävention gegen den Borkenkäfer sensibilisiert und Wissen über klimafitte Waldbewirtschaftung vermittelt. Eingebettet in den One-Health-Ansatz und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), macht es ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge spielerisch erfahrbar.
Die Umsetzung des Projekts an Schulen wurde durch den Bildungsförderungsfonds des Bundesministeriums für Bildung unterstützt (siehe: https://umweltbildung.at/unsere-angebote/bildungsfoerderungsfonds/).
Die internationale Jury überzeugte besonders der schulpraktische Einsatz in AHS, Mittelschulen und Landwirtschaftlichen Fachschulen. Die Evaluationen zeigen einen signifikanten Wissenszuwachs bei den Lernenden. Die Auszeichnung würdigt nicht nur das Engagement der Studierenden, sondern unterstreicht auch das Potenzial spielbasierter Ansätze in der agrarischen Bildung.
Weitere Informationen: https://www.haup.ac.at/award/
Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem Inhalt
Auf der hochschuleigenen Website zur Grünen Pädagogik steht eine Datenbank zur Verfügung, die Open Educational Resources (OER) zu Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem bzw. BNE-Inhalten enthält. Diese Materialien dürfen heruntergeladen und verwendet werden:
https://www.gruene-paedagogik.at/unterrichtsbausteine/
Besonders hervorzuheben ist 2025 die Auszeichnung mit dem International Teaching Clinic Award:
Lehramtsstudierende aus der Agrarpädagogik an der HAUP wurden im Rahmen des Erasmus+ Projekts „International Teaching Clinic Network" – einer Kooperation zwischen Griechenland, Spanien, Deutschland und Österreich – für ihr herausragendes Projekt zur nachhaltigen Umweltbildung ausgezeichnet. Das prämierte Projekt trägt den Titel „Käferalarm – Nachhaltige Umweltbildung durch ein interaktives Lernspiel".
Entwickelt wurde ein Brettspiel, das Schüler*innen ab zehn Jahren für die Prävention gegen den Borkenkäfer sensibilisiert und Wissen über klimafitte Waldbewirtschaftung vermittelt. Eingebettet in den One-Health-Ansatz und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), macht es ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge spielerisch erfahrbar.
Die Umsetzung des Projekts an Schulen wurde durch den Bildungsförderungsfonds des Bundesministeriums für Bildung unterstützt (siehe: https://umweltbildung.at/unsere-angebote/bildungsfoerderungsfonds/).
Die internationale Jury überzeugte besonders der schulpraktische Einsatz in AHS, Mittelschulen und Landwirtschaftlichen Fachschulen. Die Evaluationen zeigen einen signifikanten Wissenszuwachs bei den Lernenden. Die Auszeichnung würdigt nicht nur das Engagement der Studierenden, sondern unterstreicht auch das Potenzial spielbasierter Ansätze in der agrarischen Bildung.
Weitere Informationen: https://www.haup.ac.at/award/
Maßnahme im Detail
Bezeichnung der Maßnahme / des Projekts
Käferalarm – Nachhaltige Umweltbildung durch ein interaktives Lernspiel
Käferalarm – Nachhaltige Umweltbildung durch ein interaktives Lernspiel
Beschreibung: Was wurde durch diese Maßnahme erreicht?
„Käferalarm" ist ein interaktives Brettspiel, das an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) von fünf Studierenden – Barbara Antlinger, Claudia Ebersperger, Manuela Mayerhofer, Barbara Niedermühlbichler und Andreas Angermann – im Rahmen der Lehrveranstaltung „Forschendes Lernen" unter der Betreuung von Dr. Ulrich Hobusch entwickelt wurde. Das Spiel sensibilisiert Schüler:innen ab 10 Jahren für die Borkenkäferproblematik und vermittelt praxisnah Wissen über Präventionsmaßnahmen und klimafitte Waldbewirtschaftung. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Integration des One-Health-Ansatzes, der die Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt verdeutlicht – denn gesunde Wälder sind essentiell für das Wohlergehen aller Lebewesen. Die Wirksamkeit des Spiels wurde in einem Piloten belegt, die einen Wissenszuwachs in unterschiedlichen Kompetenzbereichen zeigte. Besonders hohe Identifikation und Engagement zeigten Schüler:innen aus landwirtschaftlichen Schulen – ein Ergebnis, das sich durch die hohe Praxisrelevanz des Themas für diese Zielgruppe erklären lässt, da 43% der befragten Familien einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften. Als positive Nebenwirkung wurde beobachtet, dass das Spiel nicht nur Fachwissen vermittelte, sondern auch Teamarbeit, kritisches Denken und Diskussionskultur förderte. Die externe Anerkennung durch den International Teaching Clinic Award (Mai 2025), die erfolgreiche Präsentation bei der Langen Nacht der Forschung 2024 sowie der Workshop bei der CARN-D.A.CH.-Tagung 2025 an der Universität Wien bestätigen die hohe Qualität des Projekts. Nicht vollständig erreicht wurde bisher eine bundesweite Verbreitung, da die Schulauswahl regional begrenzt blieb – dies wird jedoch durch die geplante Weiterentwicklung im Rahmen einer Bachelor- und Masterarbeit sowie durch Kooperationen mit dem Schulqualitätsmanagement Tirol/Südtirol adressiert. Im Hinblick auf die aufgewendeten Ressourcen ist die Projektleitung sehr zufrieden: Dank der Förderung durch den Bildungsförderungsfonds für Nachhaltige Entwicklung konnte die Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung, One-Health-Perspektive, spielbasiertem Lernen und direkter Praxisanwendung erfolgreich umgesetzt werden. Das Projekt zeigt, dass Gamification ein wirksames Instrument für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) darstellt.
„Käferalarm" ist ein interaktives Brettspiel, das an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) von fünf Studierenden – Barbara Antlinger, Claudia Ebersperger, Manuela Mayerhofer, Barbara Niedermühlbichler und Andreas Angermann – im Rahmen der Lehrveranstaltung „Forschendes Lernen" unter der Betreuung von Dr. Ulrich Hobusch entwickelt wurde. Das Spiel sensibilisiert Schüler:innen ab 10 Jahren für die Borkenkäferproblematik und vermittelt praxisnah Wissen über Präventionsmaßnahmen und klimafitte Waldbewirtschaftung. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Integration des One-Health-Ansatzes, der die Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt verdeutlicht – denn gesunde Wälder sind essentiell für das Wohlergehen aller Lebewesen. Die Wirksamkeit des Spiels wurde in einem Piloten belegt, die einen Wissenszuwachs in unterschiedlichen Kompetenzbereichen zeigte. Besonders hohe Identifikation und Engagement zeigten Schüler:innen aus landwirtschaftlichen Schulen – ein Ergebnis, das sich durch die hohe Praxisrelevanz des Themas für diese Zielgruppe erklären lässt, da 43% der befragten Familien einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften. Als positive Nebenwirkung wurde beobachtet, dass das Spiel nicht nur Fachwissen vermittelte, sondern auch Teamarbeit, kritisches Denken und Diskussionskultur förderte. Die externe Anerkennung durch den International Teaching Clinic Award (Mai 2025), die erfolgreiche Präsentation bei der Langen Nacht der Forschung 2024 sowie der Workshop bei der CARN-D.A.CH.-Tagung 2025 an der Universität Wien bestätigen die hohe Qualität des Projekts. Nicht vollständig erreicht wurde bisher eine bundesweite Verbreitung, da die Schulauswahl regional begrenzt blieb – dies wird jedoch durch die geplante Weiterentwicklung im Rahmen einer Bachelor- und Masterarbeit sowie durch Kooperationen mit dem Schulqualitätsmanagement Tirol/Südtirol adressiert. Im Hinblick auf die aufgewendeten Ressourcen ist die Projektleitung sehr zufrieden: Dank der Förderung durch den Bildungsförderungsfonds für Nachhaltige Entwicklung konnte die Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung, One-Health-Perspektive, spielbasiertem Lernen und direkter Praxisanwendung erfolgreich umgesetzt werden. Das Projekt zeigt, dass Gamification ein wirksames Instrument für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) darstellt.
Welche der Qualitäten aus den „Qualitätskriterien“ wurden besonders angesprochen?
- Lehr- und Lernmethoden
- Zukunftsperspektiven
- Kultur der Komplexität
- Kritisches Denken und Sprache der Möglichkeiten
- Klärung und Entwicklung von Werten
- Handlungsgestützte Perspektiven
- Partizipation
- Unterrichtsinhalte
- Reflexion und Evaluation von BNE Initiativen auf Schulebene
- Vernetzung und Partnerschaften
Welche Daten, Kennzahlen und Ergebnisse externer Rückmeldungen wurden berücksichtigt? (optional)
Keine Angabe
Keine Angabe
Link auf spezifische Seite (optional)
https://www.haup.ac.at/award/
https://www.haup.ac.at/award/
Dokument oder Unterrichtsmaterial 1
jahresberichte/12644/projektbericht-kaferalarm-bildungsforderungsfonds.pdf
jahresberichte/12644/projektbericht-kaferalarm-bildungsforderungsfonds.pdf
Dokument oder Unterrichtsmaterial 2
jahresberichte/12644/kaferalarm.pdf
jahresberichte/12644/kaferalarm.pdf
Netzwerke und Auszeichnungen
Fachdidaktikzentren
Wir arbeiten mit Fachdidaktikzentren im ökologischen Bereich zusammen (optional)
Nein
Nein
Zentrum
Keine Angabe
Keine Angabe
Thema
Keine Angabe
Keine Angabe
Zentrum
Keine Angabe
Keine Angabe
Thema
Keine Angabe
Keine Angabe
Sparkling Science
Wir arbeiten bei einem Sparkling Science Projekt mit (optional)
Nein
Nein
Titel des Projekts
One Health Teaching Clinic (OHTC)
One Health Teaching Clinic (OHTC)
Link zu näheren Informationen
https://teachersacademy4sustainabledevelopment.si/2025/09/18/112/
https://teachersacademy4sustainabledevelopment.si/2025/09/18/112/
Wir arbeiten in anderer Weise mit folgenden Institutionen zusammen:
Im Rahmen der One Health Teaching Clinic (OHTC) pflegen wir enge Kooperationen mit renommierten Universitäten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Slowenien. Gemeinsam widmen wir uns der Erforschung von One-Health-Themen – dem Zusammenwirken von menschlicher Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt – und entwickeln innovative Lehr-Lernkonzepte für die Lehrkräftebildung. Zu unseren Partnerinstitutionen zählen die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Karl-Franzens-Universität Graz, die Pädagogische Hochschule Luzern sowie die Universität Ljubljana.
Im Rahmen der One Health Teaching Clinic (OHTC) pflegen wir enge Kooperationen mit renommierten Universitäten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Slowenien. Gemeinsam widmen wir uns der Erforschung von One-Health-Themen – dem Zusammenwirken von menschlicher Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt – und entwickeln innovative Lehr-Lernkonzepte für die Lehrkräftebildung. Zu unseren Partnerinstitutionen zählen die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Karl-Franzens-Universität Graz, die Pädagogische Hochschule Luzern sowie die Universität Ljubljana.
Netzwerke
Die Pädagogische Hochschule kooperiert mit / ist Mitglied in anderen Netzwerken:
- IMST (Innovationen Machen Schulen Top)
andere Netzwerke (UNESCO, Gesunde Schule, Bewegte Schule etc.)
Keine Angabe
Keine Angabe
Die Pädagogische Hochschule hat folgende Auszeichnungen erhalten
- Das österreichische Umweltzeichen