Lebenswerte Zukunft - wie wollen wir leben?
Schule: BHAK und BHAS BADEN, BHAK f. BT
KoordinatorIn: Mag. Seyser SusanneDirektorIn: Mag. Stangler Peter
Inhalt
In allen Jahrgängen und Klassen wurden in verschiedene Unterrichtsfächern die Frage, wie wir eine "Lebenswerte Zukunft" mitgestalten können, thematisiert.Wesentliche Schwerpunkte waren dabei: Landwirtschaft und Klimaschutz, Demokratie, Armutsbekämpfung, weniger Ungleichheit, Geschlechtergleichheit, Umweltschutz.
Fazit für eine Zukunft, wie wir sie uns wünschen: Interesse statt Ignoranz, darüber reden statt schweigend resignieren, die eigenen Stärken erkennen statt über Schwächen jammern und so die Zukunft aktiv mitgestalten.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
LEBENSWERTE ZUKUNFT
WIE WOLLEN WIR LEBEN?“ – Klimavision 2040
„Österreich ist wie alle Länder weltweit vom Klimawandel betroffen. Die notwendige Energiewende und Transformation in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens stellen uns vor große Herausforderungen. Sie bieten aber auch viele Chancen und Perspektiven!
Die Welt wird so werden, wie wir sie machen. Und noch konkreter: Sie wird so werden, wie die Generation, die heute zur Schule geht, sie sich erträumt, sie erfindet und gestaltet.“
So lauten die einleitenden Worte, mit denen die Umweltorganisation Global 2000 ihr jüngstes Multivisionsprojekt „Klimavision 2040“ vorstellt.
„Wie wollen wir leben?“
Dieser Frage versuchten die Moderatorin und der Moderator von Global 2000 am 17.9. 2025 mit unseren Schülerinnen und Schülern der 3., 4. und 5. Jahrgänge sowie 2bk und 2ck durch den Multivisionsvortrag „Klimavision 2040“ nachzugehen. Dabei wurden die aktuellen Fakten zum Thema „Klimawandel“ besprochen und durch Filmbeiträge erklärt. Die Schüler:innen konnten durch Quizfragen und andere Interaktionen ihr Wissen erweitern. Im Gespräch wurden auch Sorgen und Meinungen zum Thema erörtert. Fazit für eine Zukunft, wie wir sie uns wünschen: Interesse statt Ignoranz, darüber reden statt schweigend resignieren, die eigenen Stärken erkennen statt über Schwächen jammern und so die Zukunft aktiv mitgestalten.
Das heurige Ökologprojekt 2025/26 hatte das Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler sich in den verschiedenen Unterrichtsfächern weiter mit Thema „Lebenswerte Zukunft“ auseinandersetzen.
Dies geschah auch auf unterschiedliche Weise.
NAWI- Unterricht der 3. Jahrgänge und ANWA- Unterricht der 3. Klassen:
Wie soll unsere Nahrung produziert werden?
Wie passen erfolgreiche Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz zusammen?
Wir sind diesen Fragen intensiv nachgegangen, haben Bearbeitungsmethoden, Vor- und Nachteile von konventioneller und biologischer Landwirtschaft aus der Sicht der Landwirt:innen, Konsument:innen, Nutztiere und Umwelt besprochen und in Gruppen erarbeitet. Abschließend konnten wir auch am Biohof Osterer in Traiskirchen aus nächster Nähe erleben, wie ein Biobetrieb tatsächlich funktioniert, welchen Herausforderungen sich ein moderner Biobetrieb stellen muss und welche Produkte in unserer Region gedeihen?
Wie wollen wir mit unserer Umwelt umgehen?
Schon im Vorjahr befassten wir uns mit dem Thema „Plastikmüll im Meer“ und beteiligten uns am „Plastik Pirates-Projekt“ der BOKU Wien. Heuer waren die Themen „Leben im Meer“ und „Kunststoffe“ Schwerpunkte im Naturwissenschaftsunterricht der 2. Jahrgänge.
Spannende Tiere und die Folgen von Plastikmüll im Haus des Meeres
Am 15. Mai 2026 besuchten wir, die Klasse 2CK, zusammen mit Frau Prof. Seyser und Herrn Prof. Zierl das Haus des Meeres in Wien. Dort konnten wir viele verschiedene exotische Tiere sehen und etwas über ihre Lebensräume lernen. Besonders eindrucksvoll waren die großen Aquarien mit bunten Fischen, Haien und anderen Meeresbewohnern. Außerdem gab es Affen, Vögel und Reptilien zu sehen. Während des Besuchs haben wir viele interessante Informationen über die Tiere und ihrer natürlichen Umwelt erfahren. Die Ausstellung „Wir und das Meer“ zeigte sehr anschaulich, wie sehr die Ozeane unter der Verschmutzung durch Plastikmüll leiden und was man dagegen tun kann. Der Ausflug hat uns allen gut gefallen. Wir konnten viel Neues lernen und hatten gemeinsam einen schönen Tag.
Bericht von Valentina Sarksyan
Auch die Diplomarbeit „Nachhaltigkeit – Marketingstrategien in der Modebranche insbesondere Fair Fashion“ befasste sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaft und die Verantwortung und den Möglichkeiten der Unternehmen, negative Auswirkungen zu minimieren und positivere Zukunftsperspektiven zu schaffen.
Wie wollen wir miteinander umgehen?
HAK/HAS Baden setzt starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen – Engagement im Rahmen von Orange The World
Auch heuer beteiligte sich die HAK Baden wieder aktiv an den UN-Aktionstagen Orange The World, die weltweit 16 Tage lang auf Gewalt an Frauen aufmerksam machen. Mit zahlreichen Projekten, kreativen Ideen und einer großen Spendenaktion setzten Schüler:innen und Lehrer:innen ein klares Zeichen gegen jede Form von Gewalt.
Am 27. November startete die Schule mit einer bewusstseinsbildenden Aktion in die Kampagne: Alle Schüler*innen erhielten eine Mandarine als Symbol für den Beginn von „Orange The World“. Zusätzlich wurde ein Informationsflyer verteilt, der bereits auf die große Spendenaktion zwei Wochen später hinwies. Die Mandarinen wurden dankenswerterweise von Frau Cennet Yildiz, Marktmanagerin der Billa Plus Filiale im Gewerbepark Stadlau (1220 Wien), zur Verfügung gestellt. Die HAK/HAS Baden bedankt sich auch auf diesem Weg noch einmal herzlich für diese wertvolle Unterstützung!
Im interreligiösen Religionsunterricht der 5. Klassen (röm.-kath. und islam) setzten sich die Schüler:innen intensiv mit dem Thema „Gegen Gewalt an Frauen“ auseinander. Ein zentrales Ergebnis dieser Auseinandersetzung war das Plakat „Baum der Barmherzigkeit“, das verschiedene Perspektiven auf Mitgefühl, Respekt und Solidarität vereint.
Auch im Ethik- und Geschichtsunterricht wurde das Thema aufgegriffen. Die Schüler:innen entwickelten dabei unterschiedliche Projekte – darunter Plakate, Flyer und Videos –, die auf Gewalt an Frauen aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Die vielfältigen Ergebnisse zeigen, wie engagiert und reflektiert sich die Jugendlichen mit dieser gesellschaftlich relevanten Problematik auseinandersetzen.
Ein Höhepunkt der Aktionswochen war schließlich die große Spendenaktion. Am 10. und 11. Dezember sammelten Schüler:innen und Lehrer:innen zahlreiche Hygieneprodukte sowie Baby- und Kinderartikel. Die Resonanz war überwältigend: Es kamen große Mengen an dringend benötigten Produkten zusammen, die dem Frauenhaus Mödling übergeben werden. Damit setzt die Schulgemeinschaft ein starkes Zeichen praktischer Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern.
Die Aktionswochen waren somit ein großer Erfolg und zeigten einmal mehr, wie wichtig es ist, das Thema Gewalt an Frauen sichtbar zu machen. Die HAK/HAS Baden betont jedoch: Engagement darf sich nicht nur auf diese 16 Tage beschränken. Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem unserer Gesellschaft – daher braucht es kontinuierliche Aufklärung, Haltung und Unterstützung. Vor diesem Hintergrund ist die Schulgemeinschaft der HAK/HAS Baden stolz auf ihren Beitrag und setzt sich weiterhin aktiv für Respekt, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Miteinander ein.
Orange The World findet auch in der Schule statt: Ein kleines Zeichen mit großer Wirkung
Im Zuge der UN-Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jedes Jahr vom 25. November bis zum 10. Dezember stattfindet, verteilten die Schüler*innen der HAK/HAS Baden am 27.11. Mandarinen – als Zeichen der Gemeinschaft, Aufmerksamkeit und Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen.
Diese Aktion bildet den zu einer zweiwöchigen Spendeninitiative, bei der wir Hygieneprodukte und haltbare Lebensmittel für das Frauenhaus Mödling sammeln. Doch während wir gemeinsam Mandarinen genießen und für einen guten Zweck sammeln, wird sichtbar, wie selbstverständlich Sicherheit für uns wirkt – obwohl sie für viele Frauen nicht gegeben ist.
Auch im Jahr 2025 bleibt das Thema Femizide in Österreich alarmierend. Frauenorganisationen melden bis November 14 Fälle tödlicher Gewalt gegen Frauen, meist durch (Ex-)Partner. Diese Zahlen zeigen erneut, dass Femizide nicht spontane Taten sind, sondern oft das Ergebnis langer Phasen von Kontrolle, Bedrohung und Missbrauch.
Die Entwicklungen machen also deutlich: Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem, das alle gesellschaftlichen Schichten betrifft. Deshalb sind Prävention, Unterstützungseinrichtungen wie das Frauenhaus Mödling und öffentliche Aufmerksamkeit so wichtig.
Wir sollten uns daher bewusst machen, dass diese Frucht nicht nur ein Snack ist, sondern ein Symbol für die Aktion Orange The World und dafür, dass wir Verantwortung übernehmen müssen, damit jeder Mensch in unserer Gesellschaft sicher leben kann.
Wir bedanken uns zudem sehr herzlich bei unserer Sponsoring-Partnerin Frau Cennet Yildiz, Marktmanagerin der Billa Plus Filiale im Gewerbepark Stadlau (1220 Wien), für die großzügige Bereitstellung der Mandarinen!
Autor: Adrian Udvardi, 4BK
BHAK Baden gewinnt renommierten Preis der Europäischen Kommission für Projekt zu Femiziden
Baden, 28. September 2025 – Großer Erfolg für die BHAK Baden: Mit ihrem länderübergreifenden Schulprojekt zum Thema Femizide, häusliche Gewalt und Geschlechtergleichstellung wurde die Schule mit dem European Innovative Teaching Award (EITA) ausgezeichnet. Der Preis wird von der Europäischen Kommission für besonders innovative und herausragende Bildungsprojekte im Rahmen von Erasmus+ vergeben.
Die prämierte Initiative wurde von der 4. Klasse der BHAK Baden gemeinsam mit ihrer spanischen Partnerschule aus Málaga umgesetzt. Unter der Leitung von Klassenvorständin MMag. Verena Gruber arbeiteten die Schülerinnen und Schüler über 1,5 Jahre hinweg intensiv an dem Projekt, das gesellschaftlich hochaktuelle Themen in den Fokus rückte.
Workshops zur Extremismusprävention - Verein Die Schweigende Mehrheit
Im November durften die Klassen 1AK, 1CK, 1DK im Fach Persönlichkeitsbildung an Workshops zum Thema Extremismus teilnehmen.
Am Beginn standen die eigenen Erfahrungen der Jugendlichen: Wo waren die Schülerinnen und Schüler mit diskriminierenden, antidemokratischen, autoritären, nationalistischen und extremistischen Haltungen anderer konfrontiert, was haben sie selber erlebt? Was haben sie beobachtet oder aus den Medien erfahren? Was fasziniert sie, wovor haben sie Angst?
Diskutiert wurde anschließend über Nationalsozialismus und Rechtsextremismus, religiös motivierten Extremismus, Menschen- und Kinderrechten, verschiedenen Ideologien der Ungleichheit und Genderthemen.
Danach improvisierten die Schüler*innen kleine Theaterstücke, die der Frage "Warum passiert so etwas und was kann man dagegen tun?" nachgingen. Die Stücke wurden gemeinsam analysiert und Hintergründe und Handlungsoptionen diskutiert. Am Ende wurden die Erfahrungen des Workshops in einer Reflexionsrunde verbalisiert und reflektiert.
Wie können wir anderen helfen?
Wasser schenkt Leben – Unsere Spendenaktion für Kenia
Was mit einer einfachen Idee begann, entwickelte sich innerhalb weniger Wochen zu einer erfolgreichen Spendenaktion. Im Rahmen des islamischen Religionsunterrichtes organisierten Schülerinnen und Schüler der BHAK/BHAS BADEN unter der Leitung von Prof. Ahmed Mousa ein gemeinsames Buffet, um Geld für den Bau eines Brunnens in Kenia zu sammeln.
Mit viel Leidenschaft, Motivation, Teamarbeit und Einsatz wurde gebacken, gekocht und alles vorbereitet. Die muslimischen Schülerinnen und Schüler investierten viel Zeit in die Planung der Aktion. Ziel war es, nicht nur Spenden zu sammeln, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und soziales Engagement zu setzen.
Während des dreitägigen Projekts, beteiligten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte für die Spendensammlung für Kenia. Dank der großen Unterstützung können wir nicht nur einen, sondern zwei Brunnen errichten. Der restliche Betrag wird an hilfsbedürftige Kinder gespendet. Ein großer Dank geht an alle Spenderinnen und Spendern sowie allen Helferinnen und Helfern, die dieses Projekt ermöglicht haben. Professor Mousa wird zudem nach Kenia reisen, um das Projekt vor Ort persönlich zu begleiten und zu unterstützen.
Zum 13. Mal: Unsere große Spendenaktion für das Haus Frida – Ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe
Bereits zum dreizehnten Mal hat unsere Schulgemeinschaft mit großem Herzen und beeindruckendem Engagement die traditionelle Spendenaktion für das Haus Frida, das Mutter-Kind-Haus der Caritas, durchgeführt. Was einst als kleine Initiative begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil unseres vorweihnachtlichen Miteinanders entwickelt – zu einem Moment, in dem wir gemeinsam zeigen, wie viel Gutes entstehen kann, wenn viele Hände zusammenhelfen.
Auch heuer haben alle Klassen unserer Schule mitgewirkt und zahlreiche Bücher liebevoll verpackt. Diese Geschenke sollen den Kindern im Haus Frida zum Fest nicht nur Freude bereiten, sondern ihnen auch Wärme, Hoffnung und das Gefühl schenken, gesehen und unterstützt zu werden. Mit Begeisterung, Kreativität und Ausdauer wurde gesammelt, sortiert, eingepackt und vorbereitet – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie solidarisch unsere Schulgemeinschaft zusammensteht. Ein besonderer Dank gilt der 3AK, die in diesem Jahr die meisten Spenden beigetragen hat. Ihr außergewöhnlicher Einsatz verdient besondere Anerkennung und zeigt, wie viel Herz in dieser Aktion steckt.
In welcher Regierungsform wollen wir leben?
DEMOKRATIE BRAUCHT DICH, Zeitgeschichte zeigt, warum!
Unter diesem Motto trafen sich unsere 4. Klassen, Studierende der Pädagogischen Hochschule sowie prominente Ehrengäste: Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, Andreas Liebmann, früher Botschafter in Kolumbien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, und Katharina Sunk, Moderatorin der Fernseh-Nachrichtensendung „Niederösterreich heute“ in der PH NÖ.
Das Datum, der 8.5., passte perfekt zum Thema: Dieser Tag markiert das Ende des 2. Weltkriegs 1945 in Europa und damit auch das Wiederauferstehen der Demokratie in Österreich.
Dass Friede und Demokratie unmittelbar zusammenhängen, betonte Bundespräsident a.D. Heinz Fischer in seiner Rede zur Eröffnung des Tags der Demokratiebildung.
Er selbst hat noch als Kind im Krieg Diktatur erlebt und wollte den Studierenden vermitteln, dass Demokratie nichts Selbstverständliches ist. Sie muss gewollt und gelebt werden.
Im Anschluss an die einführenden Reden diskutierten die Schüler*innen in Kleingruppen Wert, Bedeutung und auch Bedrohung unserer Regierungsform.
Das Ergebnis der Gruppendiskussionen wurde im Plenum von den Berichterstatterinnen und Berichterstattern präsentiert.
Für unsere Schule lösten diese Aufgabe bravourös Mina Ismaili (4AK), Petra Popovic (4BK) und Dario Nikolic (4CK).
LEBENSWERTE ZUKUNFT
WIE WOLLEN WIR LEBEN?“ – Klimavision 2040
„Österreich ist wie alle Länder weltweit vom Klimawandel betroffen. Die notwendige Energiewende und Transformation in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens stellen uns vor große Herausforderungen. Sie bieten aber auch viele Chancen und Perspektiven!
Die Welt wird so werden, wie wir sie machen. Und noch konkreter: Sie wird so werden, wie die Generation, die heute zur Schule geht, sie sich erträumt, sie erfindet und gestaltet.“
So lauten die einleitenden Worte, mit denen die Umweltorganisation Global 2000 ihr jüngstes Multivisionsprojekt „Klimavision 2040“ vorstellt.
„Wie wollen wir leben?“
Dieser Frage versuchten die Moderatorin und der Moderator von Global 2000 am 17.9. 2025 mit unseren Schülerinnen und Schülern der 3., 4. und 5. Jahrgänge sowie 2bk und 2ck durch den Multivisionsvortrag „Klimavision 2040“ nachzugehen. Dabei wurden die aktuellen Fakten zum Thema „Klimawandel“ besprochen und durch Filmbeiträge erklärt. Die Schüler:innen konnten durch Quizfragen und andere Interaktionen ihr Wissen erweitern. Im Gespräch wurden auch Sorgen und Meinungen zum Thema erörtert. Fazit für eine Zukunft, wie wir sie uns wünschen: Interesse statt Ignoranz, darüber reden statt schweigend resignieren, die eigenen Stärken erkennen statt über Schwächen jammern und so die Zukunft aktiv mitgestalten.
Das heurige Ökologprojekt 2025/26 hatte das Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler sich in den verschiedenen Unterrichtsfächern weiter mit Thema „Lebenswerte Zukunft“ auseinandersetzen.
Dies geschah auch auf unterschiedliche Weise.
NAWI- Unterricht der 3. Jahrgänge und ANWA- Unterricht der 3. Klassen:
Wie soll unsere Nahrung produziert werden?
Wie passen erfolgreiche Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz zusammen?
Wir sind diesen Fragen intensiv nachgegangen, haben Bearbeitungsmethoden, Vor- und Nachteile von konventioneller und biologischer Landwirtschaft aus der Sicht der Landwirt:innen, Konsument:innen, Nutztiere und Umwelt besprochen und in Gruppen erarbeitet. Abschließend konnten wir auch am Biohof Osterer in Traiskirchen aus nächster Nähe erleben, wie ein Biobetrieb tatsächlich funktioniert, welchen Herausforderungen sich ein moderner Biobetrieb stellen muss und welche Produkte in unserer Region gedeihen?
Wie wollen wir mit unserer Umwelt umgehen?
Schon im Vorjahr befassten wir uns mit dem Thema „Plastikmüll im Meer“ und beteiligten uns am „Plastik Pirates-Projekt“ der BOKU Wien. Heuer waren die Themen „Leben im Meer“ und „Kunststoffe“ Schwerpunkte im Naturwissenschaftsunterricht der 2. Jahrgänge.
Spannende Tiere und die Folgen von Plastikmüll im Haus des Meeres
Am 15. Mai 2026 besuchten wir, die Klasse 2CK, zusammen mit Frau Prof. Seyser und Herrn Prof. Zierl das Haus des Meeres in Wien. Dort konnten wir viele verschiedene exotische Tiere sehen und etwas über ihre Lebensräume lernen. Besonders eindrucksvoll waren die großen Aquarien mit bunten Fischen, Haien und anderen Meeresbewohnern. Außerdem gab es Affen, Vögel und Reptilien zu sehen. Während des Besuchs haben wir viele interessante Informationen über die Tiere und ihrer natürlichen Umwelt erfahren. Die Ausstellung „Wir und das Meer“ zeigte sehr anschaulich, wie sehr die Ozeane unter der Verschmutzung durch Plastikmüll leiden und was man dagegen tun kann. Der Ausflug hat uns allen gut gefallen. Wir konnten viel Neues lernen und hatten gemeinsam einen schönen Tag.
Bericht von Valentina Sarksyan
Auch die Diplomarbeit „Nachhaltigkeit – Marketingstrategien in der Modebranche insbesondere Fair Fashion“ befasste sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaft und die Verantwortung und den Möglichkeiten der Unternehmen, negative Auswirkungen zu minimieren und positivere Zukunftsperspektiven zu schaffen.
Wie wollen wir miteinander umgehen?
HAK/HAS Baden setzt starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen – Engagement im Rahmen von Orange The World
Auch heuer beteiligte sich die HAK Baden wieder aktiv an den UN-Aktionstagen Orange The World, die weltweit 16 Tage lang auf Gewalt an Frauen aufmerksam machen. Mit zahlreichen Projekten, kreativen Ideen und einer großen Spendenaktion setzten Schüler:innen und Lehrer:innen ein klares Zeichen gegen jede Form von Gewalt.
Am 27. November startete die Schule mit einer bewusstseinsbildenden Aktion in die Kampagne: Alle Schüler*innen erhielten eine Mandarine als Symbol für den Beginn von „Orange The World“. Zusätzlich wurde ein Informationsflyer verteilt, der bereits auf die große Spendenaktion zwei Wochen später hinwies. Die Mandarinen wurden dankenswerterweise von Frau Cennet Yildiz, Marktmanagerin der Billa Plus Filiale im Gewerbepark Stadlau (1220 Wien), zur Verfügung gestellt. Die HAK/HAS Baden bedankt sich auch auf diesem Weg noch einmal herzlich für diese wertvolle Unterstützung!
Im interreligiösen Religionsunterricht der 5. Klassen (röm.-kath. und islam) setzten sich die Schüler:innen intensiv mit dem Thema „Gegen Gewalt an Frauen“ auseinander. Ein zentrales Ergebnis dieser Auseinandersetzung war das Plakat „Baum der Barmherzigkeit“, das verschiedene Perspektiven auf Mitgefühl, Respekt und Solidarität vereint.
Auch im Ethik- und Geschichtsunterricht wurde das Thema aufgegriffen. Die Schüler:innen entwickelten dabei unterschiedliche Projekte – darunter Plakate, Flyer und Videos –, die auf Gewalt an Frauen aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Die vielfältigen Ergebnisse zeigen, wie engagiert und reflektiert sich die Jugendlichen mit dieser gesellschaftlich relevanten Problematik auseinandersetzen.
Ein Höhepunkt der Aktionswochen war schließlich die große Spendenaktion. Am 10. und 11. Dezember sammelten Schüler:innen und Lehrer:innen zahlreiche Hygieneprodukte sowie Baby- und Kinderartikel. Die Resonanz war überwältigend: Es kamen große Mengen an dringend benötigten Produkten zusammen, die dem Frauenhaus Mödling übergeben werden. Damit setzt die Schulgemeinschaft ein starkes Zeichen praktischer Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern.
Die Aktionswochen waren somit ein großer Erfolg und zeigten einmal mehr, wie wichtig es ist, das Thema Gewalt an Frauen sichtbar zu machen. Die HAK/HAS Baden betont jedoch: Engagement darf sich nicht nur auf diese 16 Tage beschränken. Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem unserer Gesellschaft – daher braucht es kontinuierliche Aufklärung, Haltung und Unterstützung. Vor diesem Hintergrund ist die Schulgemeinschaft der HAK/HAS Baden stolz auf ihren Beitrag und setzt sich weiterhin aktiv für Respekt, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Miteinander ein.
Orange The World findet auch in der Schule statt: Ein kleines Zeichen mit großer Wirkung
Im Zuge der UN-Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jedes Jahr vom 25. November bis zum 10. Dezember stattfindet, verteilten die Schüler*innen der HAK/HAS Baden am 27.11. Mandarinen – als Zeichen der Gemeinschaft, Aufmerksamkeit und Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen.
Diese Aktion bildet den zu einer zweiwöchigen Spendeninitiative, bei der wir Hygieneprodukte und haltbare Lebensmittel für das Frauenhaus Mödling sammeln. Doch während wir gemeinsam Mandarinen genießen und für einen guten Zweck sammeln, wird sichtbar, wie selbstverständlich Sicherheit für uns wirkt – obwohl sie für viele Frauen nicht gegeben ist.
Auch im Jahr 2025 bleibt das Thema Femizide in Österreich alarmierend. Frauenorganisationen melden bis November 14 Fälle tödlicher Gewalt gegen Frauen, meist durch (Ex-)Partner. Diese Zahlen zeigen erneut, dass Femizide nicht spontane Taten sind, sondern oft das Ergebnis langer Phasen von Kontrolle, Bedrohung und Missbrauch.
Die Entwicklungen machen also deutlich: Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem, das alle gesellschaftlichen Schichten betrifft. Deshalb sind Prävention, Unterstützungseinrichtungen wie das Frauenhaus Mödling und öffentliche Aufmerksamkeit so wichtig.
Wir sollten uns daher bewusst machen, dass diese Frucht nicht nur ein Snack ist, sondern ein Symbol für die Aktion Orange The World und dafür, dass wir Verantwortung übernehmen müssen, damit jeder Mensch in unserer Gesellschaft sicher leben kann.
Wir bedanken uns zudem sehr herzlich bei unserer Sponsoring-Partnerin Frau Cennet Yildiz, Marktmanagerin der Billa Plus Filiale im Gewerbepark Stadlau (1220 Wien), für die großzügige Bereitstellung der Mandarinen!
Autor: Adrian Udvardi, 4BK
BHAK Baden gewinnt renommierten Preis der Europäischen Kommission für Projekt zu Femiziden
Baden, 28. September 2025 – Großer Erfolg für die BHAK Baden: Mit ihrem länderübergreifenden Schulprojekt zum Thema Femizide, häusliche Gewalt und Geschlechtergleichstellung wurde die Schule mit dem European Innovative Teaching Award (EITA) ausgezeichnet. Der Preis wird von der Europäischen Kommission für besonders innovative und herausragende Bildungsprojekte im Rahmen von Erasmus+ vergeben.
Die prämierte Initiative wurde von der 4. Klasse der BHAK Baden gemeinsam mit ihrer spanischen Partnerschule aus Málaga umgesetzt. Unter der Leitung von Klassenvorständin MMag. Verena Gruber arbeiteten die Schülerinnen und Schüler über 1,5 Jahre hinweg intensiv an dem Projekt, das gesellschaftlich hochaktuelle Themen in den Fokus rückte.
Workshops zur Extremismusprävention - Verein Die Schweigende Mehrheit
Im November durften die Klassen 1AK, 1CK, 1DK im Fach Persönlichkeitsbildung an Workshops zum Thema Extremismus teilnehmen.
Am Beginn standen die eigenen Erfahrungen der Jugendlichen: Wo waren die Schülerinnen und Schüler mit diskriminierenden, antidemokratischen, autoritären, nationalistischen und extremistischen Haltungen anderer konfrontiert, was haben sie selber erlebt? Was haben sie beobachtet oder aus den Medien erfahren? Was fasziniert sie, wovor haben sie Angst?
Diskutiert wurde anschließend über Nationalsozialismus und Rechtsextremismus, religiös motivierten Extremismus, Menschen- und Kinderrechten, verschiedenen Ideologien der Ungleichheit und Genderthemen.
Danach improvisierten die Schüler*innen kleine Theaterstücke, die der Frage "Warum passiert so etwas und was kann man dagegen tun?" nachgingen. Die Stücke wurden gemeinsam analysiert und Hintergründe und Handlungsoptionen diskutiert. Am Ende wurden die Erfahrungen des Workshops in einer Reflexionsrunde verbalisiert und reflektiert.
Wie können wir anderen helfen?
Wasser schenkt Leben – Unsere Spendenaktion für Kenia
Was mit einer einfachen Idee begann, entwickelte sich innerhalb weniger Wochen zu einer erfolgreichen Spendenaktion. Im Rahmen des islamischen Religionsunterrichtes organisierten Schülerinnen und Schüler der BHAK/BHAS BADEN unter der Leitung von Prof. Ahmed Mousa ein gemeinsames Buffet, um Geld für den Bau eines Brunnens in Kenia zu sammeln.
Mit viel Leidenschaft, Motivation, Teamarbeit und Einsatz wurde gebacken, gekocht und alles vorbereitet. Die muslimischen Schülerinnen und Schüler investierten viel Zeit in die Planung der Aktion. Ziel war es, nicht nur Spenden zu sammeln, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und soziales Engagement zu setzen.
Während des dreitägigen Projekts, beteiligten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte für die Spendensammlung für Kenia. Dank der großen Unterstützung können wir nicht nur einen, sondern zwei Brunnen errichten. Der restliche Betrag wird an hilfsbedürftige Kinder gespendet. Ein großer Dank geht an alle Spenderinnen und Spendern sowie allen Helferinnen und Helfern, die dieses Projekt ermöglicht haben. Professor Mousa wird zudem nach Kenia reisen, um das Projekt vor Ort persönlich zu begleiten und zu unterstützen.
Zum 13. Mal: Unsere große Spendenaktion für das Haus Frida – Ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe
Bereits zum dreizehnten Mal hat unsere Schulgemeinschaft mit großem Herzen und beeindruckendem Engagement die traditionelle Spendenaktion für das Haus Frida, das Mutter-Kind-Haus der Caritas, durchgeführt. Was einst als kleine Initiative begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil unseres vorweihnachtlichen Miteinanders entwickelt – zu einem Moment, in dem wir gemeinsam zeigen, wie viel Gutes entstehen kann, wenn viele Hände zusammenhelfen.
Auch heuer haben alle Klassen unserer Schule mitgewirkt und zahlreiche Bücher liebevoll verpackt. Diese Geschenke sollen den Kindern im Haus Frida zum Fest nicht nur Freude bereiten, sondern ihnen auch Wärme, Hoffnung und das Gefühl schenken, gesehen und unterstützt zu werden. Mit Begeisterung, Kreativität und Ausdauer wurde gesammelt, sortiert, eingepackt und vorbereitet – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie solidarisch unsere Schulgemeinschaft zusammensteht. Ein besonderer Dank gilt der 3AK, die in diesem Jahr die meisten Spenden beigetragen hat. Ihr außergewöhnlicher Einsatz verdient besondere Anerkennung und zeigt, wie viel Herz in dieser Aktion steckt.
In welcher Regierungsform wollen wir leben?
DEMOKRATIE BRAUCHT DICH, Zeitgeschichte zeigt, warum!
Unter diesem Motto trafen sich unsere 4. Klassen, Studierende der Pädagogischen Hochschule sowie prominente Ehrengäste: Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, Andreas Liebmann, früher Botschafter in Kolumbien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, und Katharina Sunk, Moderatorin der Fernseh-Nachrichtensendung „Niederösterreich heute“ in der PH NÖ.
Das Datum, der 8.5., passte perfekt zum Thema: Dieser Tag markiert das Ende des 2. Weltkriegs 1945 in Europa und damit auch das Wiederauferstehen der Demokratie in Österreich.
Dass Friede und Demokratie unmittelbar zusammenhängen, betonte Bundespräsident a.D. Heinz Fischer in seiner Rede zur Eröffnung des Tags der Demokratiebildung.
Er selbst hat noch als Kind im Krieg Diktatur erlebt und wollte den Studierenden vermitteln, dass Demokratie nichts Selbstverständliches ist. Sie muss gewollt und gelebt werden.
Im Anschluss an die einführenden Reden diskutierten die Schüler*innen in Kleingruppen Wert, Bedeutung und auch Bedrohung unserer Regierungsform.
Das Ergebnis der Gruppendiskussionen wurde im Plenum von den Berichterstatterinnen und Berichterstattern präsentiert.
Für unsere Schule lösten diese Aufgabe bravourös Mina Ismaili (4AK), Petra Popovic (4BK) und Dario Nikolic (4CK).
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
500
500
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Biohof Osterer, PH-NÖ, Caritas, Erasmus, Partnerschule in Malaga
Biohof Osterer, PH-NÖ, Caritas, Erasmus, Partnerschule in Malaga
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Homepage, Zeitungsartikel
Homepage, Zeitungsartikel
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Diskussionen, Gruppenarbeit, Berichte erstellen
Diskussionen, Gruppenarbeit, Berichte erstellen
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Mehr Sensibilisierung für die bearbeiteten Themen.
Mehr Sensibilisierung für die bearbeiteten Themen.
Wo liegen unsere Stärken?
Vielfalt, Engagement, Teamfähigkeit
Vielfalt, Engagement, Teamfähigkeit
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Umgang mit Medien kritisch hinterfragen, z.B. Teilnahme einzelner Gruppen und Schüler:innen am Handyprojekt
Suchtprävention- Nikotinbeutel
Verantwortungsvoller Umgang mit Finanzen: COCO FIN
Umgang mit Medien kritisch hinterfragen, z.B. Teilnahme einzelner Gruppen und Schüler:innen am Handyprojekt
Suchtprävention- Nikotinbeutel
Verantwortungsvoller Umgang mit Finanzen: COCO FIN