ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Müll sammeln - Verantwortung übernehmen - den Ort schöner hinterlassen...

Schule: Volksschule Ennsdorf
KoordinatorIn: Wagner Simone
DirektorIn: Dipl.Päd. VD VOL Trappmair Manuela
Inhalt
Wenn wir nicht nur aufheben, was uns hinunterfällt, sondern auch, was liegen geblieben ist, ist der Platz, auf den wir gekommen sind, nachher durch uns schöner als vorher.
Müll sammeln bedeutet: Wir können etwas Gutes tun.
Müll kann genutzt werden, dann ist er keine Belastung.
Wenn man an einen Ort kommt, den man schöner hinterlässt, als man ihn vorgefunden hat, ist das ein gutes Gefühl....

Wenn man an einen Ort kommt, den man schöner hinterlässt, als man ihn vorgefunden hat, ist das ein gutes Gefühl....

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Die Kinder der ersten Klassen wurden durch einen Workshop über die Trennung von Müll unterrichtet und haben erfahren, dass man manche Stoffe wiederverwenden kann. Auch, dass Problemstoffe getrennt entsorgt werden müssen. Die Neugierde und das Interesse der Kinder erreicht manchmal, dass sie ihre Erfahrungen mit ihren Eltern zu Hause teilen und in manchen Haushalten vielleicht ein Umdenken zu diesem Thema möglich ist.
Mit unserer Religionslehrerin haben die Kinder dann auch tatsächlich in der Nähe der Schule Müll gesammelt, den sie vermutlich nicht selbst weggeworfen haben. So haben sie den Zusammenhang erfahren, dass sie selbst etwas zum Guten verändert haben, Verantwortung übernommen haben und die Wichtigkeit und Richtigkeit ihrer Handlung eine große Hilfe für uns alle ist.
Wenn man an einen Ort kommt, den man schöner hinterlässt, als man ihn vorgefunden hat, ist das ein gutes Gefühl....
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
37
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Der Workshop wurde von der GDA angeboten.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Kinder tragen ihre Erlebnisse und ihr Wissen mit nach Hause und ihre Erfahrungen erzählen sie.
Sie zeigen mehr Interesse an der Mülltrennung zu Hause, fragen nach.
So kann sich in ihrem Umfeld etwas verändern.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
In Sachunterricht wird in jedem Schuljahr das Thema "Müll- Mülltrennung- Müllvermeidung" angesprochen und, je nach Schulstufe, bearbeitet.
Dieses Jahr fand die Müllsammelaktion während der Religionsstunde statt und die Bedeutung bekam noch den Aspekt dazu, dass unsere Welt durch uns auch schöner werden kann.
Wir können also aktiv etwas dafür tun und sind somit auch mitverantwortlich.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
In der Pause ist sichtbar, dass die Kinder ihren Müll entsorgen. Kaum bleibt mehr Müll liegen.
Viele Kinder fühlen sich beim Mülltrennen in der Klasse mitverantwortlich.
Einige Kinder fragen nach, wohin der Müll gehört, wenn sie sich bei der Mülltrennung nicht sicher sind.
Im Restmüll ist meist kein Paper zu finden.
Das Papier wird von der Schulwartin getrennt entsorgt.
Im gelben Sack ist mehr Müll, im Restmüll weniger.
Viele Kinder haben Trinkflaschen mit Wasser, gekaufte Saftflaschen sind auch deshalb sehr selten, weil in unserer Schule vorwiegend Wasser getrunken wird.
Sehr viele Kinder bringen ihre Jause in Jausendosen mit. Gekaufte Weckerl werden nicht verpackt.
Wo liegen unsere Stärken?
Das Lehrerteam unserer Schule ist sehr herzlich und hilfsbereit, lässt auch neue Ideen zu, setzt tatkräftig um, was geplant ist und ist in gutem Kontakt mit den Eltern.
Wir achten gemeinsam auf einen freundlichen Umgangston und setzen auch gemeinsam Grenzen.
Weil manche Kinder mehr Unterstützung brauchen, dürfen wir nicht nur mit der Unterstützung von Kolleginnen rechnen, sondern auch unsere Stützkräfte um Hilfe bitten.
Flexibilität und Stabilität prägt das soziale Gefüge, das zeigt, das wir nur als gutes Team die Anforderungen unserer Aufgaben gut leisten können. Herzlichkeit, Offenheit, Ehrlichkeit und achtsame Gesprächskultur, sowie eine gute Portion Humor sind unsere guten Begleiter.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Bei unserem 2. Atelierunterricht konnten die Kinder aus dem Bereich Sachunterricht verschiedene Angebote wählen.

"Gesundheit - Erste Hilfe"war eines der Themen. Krankenschwester Ulli erklärte mit viel Geduld und Fachwissen, wie man in Notfällen richtig reagiert. Gemeinsam übten die Schülerinnen und Schüler einen Notruf richtig abzusetzen, erste Hilfe zu leisten, die stabile Seitenlage durchzuführen und Wunden zu versorgen. Außerdem erführen sie, was sie selbst tun können, um ihren Körper gesund und stark zu halten.

Die Kinder waren mit Eifer dabei - zwei lehrreiche Stunden, die nicht nur Wissen vermittelten, sondern auch das Vertrauen stärkten, in einer Notsituation richtig handeln zu können.