Tierschutz
Schule: BG/BORG Deutschlandsberg
KoordinatorIn: MMag. Stiegler Karin, MADirektorIn: MMag. Theußl Dietmar
Inhalt
Im Schuljahr 2025/26 stand das Thema Tierschutz im Mittelpunkt unserer Ökologaktivitäten. Ziel war es, Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang mit Heim-, Wild- und Nutztieren zu sensibilisieren und ihre Handlungskompetenz in diesem Bereich zu stärken.In den 5. Klassen – teilweise im Ethik-, teilweise im Biologieunterricht – sowie in der 3A-Klasse wurden Workshops des Vereins „Tierschutz macht Schule“ zum Thema „Versuchstiere“ durchgeführt. Auch im Ethikunterricht der 8. Klassen wurde dazu gearbeitet.
Für die 1. Klassen stand die Ausbildung zum „Pet Buddy“, ebenfalls in Kooperation mit dem Verein „Tierschutz macht Schule“, am Programm. Dabei lernten die Schüler:innen grundlegende Aspekte eines verantwortungsvollen Umgangs mit Haustieren kennen und wurden für die Bedürfnisse und das Wohlergehen von Tieren sensibilisiert.
Eine fächerübergreifende Aktivität zwischen Biologie und Spanisch war der Besuch der 3. Klassen auf der Alpakaranch Frauental. Nach einer lehrreichen Alpakawanderung verfassten die Schüler:innen im Spanischunterricht Steckbriefe zu aus Lateinamerika stammenden Tieren und stellten diese in Kurzpräsentationen vor.
Die 2B-Klasse beschäftigte sich mit Insekten und bekam Besuch von einer Imkerin, die die Schüler:innen mit auf eine spannende Reise in die Welt der Bienen.
Die Expertin gewährte den Schüler:innen einen wunderbaren Einblick in das Leben der Bienen, die Abläufe in einem Bienenstock, die Bedeutung der Bienen für unsere Umwelt sowie praktische Tipps zur richtigen Versorgung von Bienenstichen.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Tierschutz macht Schule - Umgang mit Versuchs- und Nutztieren
Nachdem unsere letztjährige 2A-Klasse bereits aktiv an der Kinder-Tierschutzkonferenz mitgewirkt hatte, war es naheliegend, auch weitere Klassen für dieses wichtige Thema zu begeistern. Daher wurden in den 5. Klassen – teilweise im Ethik-, teilweise im Biologieunterricht – sowie in der 3A-Klasse Workshops des Vereins „Tierschutz macht Schule“ zum Thema „Versuchstiere“ durchgeführt. Dabei beschäftigten sich die Schüler:innen unter anderem mit folgenden Fragen: Was versteht man unter Versuchstieren? Wie sind Tierversuche gesetzlich geregelt? In welchen Bereichen kommen sie zum Einsatz? Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven konnten die Schüler:innen ihre eigene Haltung reflektieren und anschließend fundiert Stellung beziehen.
Die Ethikschüler:innen der 8. Klassen arbeiteten zu diesem Thema auch aus philosophisch-ethischer Sicht. Sie lernten, wie unterschiedlich der Umgang mit Tieren ethisch begründet werden kann und beschäftigten sich mit verschiedenen Tierrechtspositionen. Von Descartes über Kant hin zu Bentham und Singer stellten sie einen veränderten Umgang mit Tieren im Laufe der Geschichte fest. Darauf aufbauend beleuchteten sie die Sinnhaftigkeit von Tierversuchen vor allem, aber nicht nur in der Medizin. Ausgehend von wissenschaftlichem Material der "Ärzte gegen Tierversuche" nahmen sie kritisch Stellung zum Tiergebrauch in der wissenschaftlichen Forschung und stellten mögliche Alternativen für Tierversuche vor. In einem abschließenden Gedankenexperiment gemäß John Rawls "Schleier des Nichtwissens" bestimmten sie Prinzipien einer gerechten Welt und überlegten, welche Rechte sie welchen Lebewesen zugestehen würden, wenn sie nicht wüssten, welcher Spezies sie angehören würden.
Die Ethikgruppe der 5CG hat sich auch mit dem Thema "Tierproduktion" beschäftigt und analysiert, wie sich diese in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Den Schüler:innen wurde vermittelt, dass wir als Konsument:innen das Angebot am Markt mitbestimmen. Durch unsere Kaufentscheidungen haben mir Mitverantwortung und eine gewisse Macht zur Veränderung im Sinne einer nachhaltigen und wertschätzenden landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Es wurden Texte analysiert, Clips angesehen und Handlungsrichtlinien für einen maßvollen, bewussten, umweltverträglichen Umgang mit Fleisch entworfen. Als kreativen Abschluss gestalteten die Schüler:innen Slogans und Werbebanner.
Neben dem Themenbereich Tierversuche stand für die 1. Klassen die Ausbildung zum „Pet Buddy“, ebenfalls in Kooperation mit dem Verein „Tierschutz macht Schule“, am Programm. Dabei lernten die Schüler:innen grundlegende Aspekte eines verantwortungsvollen Umgangs mit Haustieren kennen und wurden für die Bedürfnisse und das Wohlergehen von Tieren sensibilisiert.
Die 2B erfuhr im Rahmen des Biologieunterrichts viel Wissenswertes zum Thema Insekten und bekam am Mittwoch, den 10. Juni, besonderen Besuch. Christine Hütl vom Bienenzuchtverein Deutschlandsberg nahm die Schüler:innen mit auf eine spannende Reise in die Welt der Bienen.
Die Expertin hatte zahlreiche Anschauungsmaterialien mitgebracht und gewährte den Schüler:innen einen wunderbaren Einblick in das Leben der Bienen und die Abläufe in einem Bienenstock. Besonders interessant waren die vielen Informationen über die Bedeutung der Bienen für unsere Umwelt sowie praktische Tipps zur richtigen Versorgung von Bienenstichen.
Für Begeisterung sorgte auch die Honigverkostung, bei der verschiedene Honigsorten probiert wurden und jede:r am Ende den persönlichen Favoriten kürte. Das abschließende Highlight des Workshops bildete die Beobachtung lebender Bienen in einem Schaukasten. So konnten die Kinder die Tiere aus nächster Nähe erleben und ihr Verhalten beobachten.
Tierschutz macht Schule - Umgang mit Versuchs- und Nutztieren
Nachdem unsere letztjährige 2A-Klasse bereits aktiv an der Kinder-Tierschutzkonferenz mitgewirkt hatte, war es naheliegend, auch weitere Klassen für dieses wichtige Thema zu begeistern. Daher wurden in den 5. Klassen – teilweise im Ethik-, teilweise im Biologieunterricht – sowie in der 3A-Klasse Workshops des Vereins „Tierschutz macht Schule“ zum Thema „Versuchstiere“ durchgeführt. Dabei beschäftigten sich die Schüler:innen unter anderem mit folgenden Fragen: Was versteht man unter Versuchstieren? Wie sind Tierversuche gesetzlich geregelt? In welchen Bereichen kommen sie zum Einsatz? Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven konnten die Schüler:innen ihre eigene Haltung reflektieren und anschließend fundiert Stellung beziehen.
Die Ethikschüler:innen der 8. Klassen arbeiteten zu diesem Thema auch aus philosophisch-ethischer Sicht. Sie lernten, wie unterschiedlich der Umgang mit Tieren ethisch begründet werden kann und beschäftigten sich mit verschiedenen Tierrechtspositionen. Von Descartes über Kant hin zu Bentham und Singer stellten sie einen veränderten Umgang mit Tieren im Laufe der Geschichte fest. Darauf aufbauend beleuchteten sie die Sinnhaftigkeit von Tierversuchen vor allem, aber nicht nur in der Medizin. Ausgehend von wissenschaftlichem Material der "Ärzte gegen Tierversuche" nahmen sie kritisch Stellung zum Tiergebrauch in der wissenschaftlichen Forschung und stellten mögliche Alternativen für Tierversuche vor. In einem abschließenden Gedankenexperiment gemäß John Rawls "Schleier des Nichtwissens" bestimmten sie Prinzipien einer gerechten Welt und überlegten, welche Rechte sie welchen Lebewesen zugestehen würden, wenn sie nicht wüssten, welcher Spezies sie angehören würden.
Die Ethikgruppe der 5CG hat sich auch mit dem Thema "Tierproduktion" beschäftigt und analysiert, wie sich diese in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Den Schüler:innen wurde vermittelt, dass wir als Konsument:innen das Angebot am Markt mitbestimmen. Durch unsere Kaufentscheidungen haben mir Mitverantwortung und eine gewisse Macht zur Veränderung im Sinne einer nachhaltigen und wertschätzenden landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Es wurden Texte analysiert, Clips angesehen und Handlungsrichtlinien für einen maßvollen, bewussten, umweltverträglichen Umgang mit Fleisch entworfen. Als kreativen Abschluss gestalteten die Schüler:innen Slogans und Werbebanner.
Neben dem Themenbereich Tierversuche stand für die 1. Klassen die Ausbildung zum „Pet Buddy“, ebenfalls in Kooperation mit dem Verein „Tierschutz macht Schule“, am Programm. Dabei lernten die Schüler:innen grundlegende Aspekte eines verantwortungsvollen Umgangs mit Haustieren kennen und wurden für die Bedürfnisse und das Wohlergehen von Tieren sensibilisiert.
Die 2B erfuhr im Rahmen des Biologieunterrichts viel Wissenswertes zum Thema Insekten und bekam am Mittwoch, den 10. Juni, besonderen Besuch. Christine Hütl vom Bienenzuchtverein Deutschlandsberg nahm die Schüler:innen mit auf eine spannende Reise in die Welt der Bienen.
Die Expertin hatte zahlreiche Anschauungsmaterialien mitgebracht und gewährte den Schüler:innen einen wunderbaren Einblick in das Leben der Bienen und die Abläufe in einem Bienenstock. Besonders interessant waren die vielen Informationen über die Bedeutung der Bienen für unsere Umwelt sowie praktische Tipps zur richtigen Versorgung von Bienenstichen.
Für Begeisterung sorgte auch die Honigverkostung, bei der verschiedene Honigsorten probiert wurden und jede:r am Ende den persönlichen Favoriten kürte. Das abschließende Highlight des Workshops bildete die Beobachtung lebender Bienen in einem Schaukasten. So konnten die Kinder die Tiere aus nächster Nähe erleben und ihr Verhalten beobachten.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
100
100
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Tierschutz macht Schule; Alpakaranch Frauental (Agrarpädagogische Maßnahme - Schule am Bauernhof); Bienenzuchtverein Deutschlandsberg
Tierschutz macht Schule; Alpakaranch Frauental (Agrarpädagogische Maßnahme - Schule am Bauernhof); Bienenzuchtverein Deutschlandsberg
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Social Media-Kanäle der Schule, lokale Printmedien, Jahresbericht
Social Media-Kanäle der Schule, lokale Printmedien, Jahresbericht
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
im Unterricht (Feedback, Gespräche, ...)
im Unterricht (Feedback, Gespräche, ...)
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Fächer- und klassenübergreifende Zusammenarbeit wurde verbessert;
Eventuell individuelle Veränderungen beim Essverhalten der Schüler:innen (weniger und bewusster Fleischkonsum)
Fächer- und klassenübergreifende Zusammenarbeit wurde verbessert;
Eventuell individuelle Veränderungen beim Essverhalten der Schüler:innen (weniger und bewusster Fleischkonsum)
Wo liegen unsere Stärken?
gute Zusammenarbeit im Ökologteam und innerhalb der Fachgruppen, kreative Ideen zur Umsetzung von Projekten, Bereitschaft zur Fortbildung (Klimaplanspiel), Einbeziehung regionaler Partner(organisationen), Unterstützung durch die Direktion (Genehmigung von Projekten, Wichtigkeit von Ökolog)
gute Zusammenarbeit im Ökologteam und innerhalb der Fachgruppen, kreative Ideen zur Umsetzung von Projekten, Bereitschaft zur Fortbildung (Klimaplanspiel), Einbeziehung regionaler Partner(organisationen), Unterstützung durch die Direktion (Genehmigung von Projekten, Wichtigkeit von Ökolog)
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Simply Strong: 15 Peer Coaches sorgen für bewegte Stundenanfänge, indem sie mit Mitschüler:innen Bewegungsübungen machen. Die Bewegungsimpulse fördern die Vernetzung der beiden Gehirnhälften und steigern so die Konzentration und die Lernfähigkeit. Weiters gibt es Achtsamkeitsübungen, die einen bewussten und wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper vermitteln sollen. Jedes Jahr zu Schulbeginn werden in Mariazell neue Coaches ausgebildet, die unser Schulteam unterstützen. Auch die Lehrpersonen werden in Konferenzen regelmäßig von den Peer Coaches mit praktischen Übungen zur Umsetzung im Klassenzimmer animiert.
Suchtprävention: In der 4AB und in den 5. Klassen wurden von VIVID Workshops durchgeführt. Davor wurde in jeder Klasse im Unterrichtsfach Biologie und/oder Religion vorbereitend dazu gearbeitet. Themen waren: Was ist Sucht? Welche Suchtformen gibt es? Welche Möglichkeiten der Prävention können uns vor der Suchtfalle bewahren? Welche persönlichen Schutzfaktoren habe ich?
Teilnahme am Steirischen Frühjahrsputz
Klimaplanspiel: 3 Lehrpersonen haben die Klimaplanspiel-Lizenz-Ausbildung gemacht und können somit das Klimaplanspiel selbstständig an der Schule durchführen. Das wurde mit der 5G auch umgesetzt, die zusätzlichen im Rahmen eines Graz-Tages auch den Klima-Actionbound des UBZ Stmk. spielte.
Begegnung mit Gästen des Welthaus Graz: Am 20. April kamen zwei indigene Frauen aus Bolivien an die Schule und berichteten den Spanischschüler:innen der 7. und 8. Klassen über die Umweltzerstörung in ihrem Heimatland, aber auch davon, wie ihre Gemeinschaft im Einklang mit der Natur lebt. Dabei brachten sie auch persönliche Erfahrungen ein und ermöglichten einen interaktiven Austausch und Lösungsvorschläge für eines der Umweltprobleme Boliviens: Den Lithium-Abbau mit der damit einhergehenden Trinkwasserverschmutzung.
Simply Strong: 15 Peer Coaches sorgen für bewegte Stundenanfänge, indem sie mit Mitschüler:innen Bewegungsübungen machen. Die Bewegungsimpulse fördern die Vernetzung der beiden Gehirnhälften und steigern so die Konzentration und die Lernfähigkeit. Weiters gibt es Achtsamkeitsübungen, die einen bewussten und wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper vermitteln sollen. Jedes Jahr zu Schulbeginn werden in Mariazell neue Coaches ausgebildet, die unser Schulteam unterstützen. Auch die Lehrpersonen werden in Konferenzen regelmäßig von den Peer Coaches mit praktischen Übungen zur Umsetzung im Klassenzimmer animiert.
Suchtprävention: In der 4AB und in den 5. Klassen wurden von VIVID Workshops durchgeführt. Davor wurde in jeder Klasse im Unterrichtsfach Biologie und/oder Religion vorbereitend dazu gearbeitet. Themen waren: Was ist Sucht? Welche Suchtformen gibt es? Welche Möglichkeiten der Prävention können uns vor der Suchtfalle bewahren? Welche persönlichen Schutzfaktoren habe ich?
Teilnahme am Steirischen Frühjahrsputz
Klimaplanspiel: 3 Lehrpersonen haben die Klimaplanspiel-Lizenz-Ausbildung gemacht und können somit das Klimaplanspiel selbstständig an der Schule durchführen. Das wurde mit der 5G auch umgesetzt, die zusätzlichen im Rahmen eines Graz-Tages auch den Klima-Actionbound des UBZ Stmk. spielte.
Begegnung mit Gästen des Welthaus Graz: Am 20. April kamen zwei indigene Frauen aus Bolivien an die Schule und berichteten den Spanischschüler:innen der 7. und 8. Klassen über die Umweltzerstörung in ihrem Heimatland, aber auch davon, wie ihre Gemeinschaft im Einklang mit der Natur lebt. Dabei brachten sie auch persönliche Erfahrungen ein und ermöglichten einen interaktiven Austausch und Lösungsvorschläge für eines der Umweltprobleme Boliviens: Den Lithium-Abbau mit der damit einhergehenden Trinkwasserverschmutzung.