ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Ökologtag

Schule: Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Tirol
KoordinatorIn: Stengg Birgit, BEd
DirektorIn: Luxner Michael, BEd
Inhalt
Am 19. April 2012 fand an der Praxishauptschule der Ökolog-Tag statt. An diesem Tag wurde der Stundenplan durch 28 Arbeitsstationen ersetzt.Dazu boten LehrerInnen und Studierenden der PHT einen bunten Strauß an Themen an, die alle einen Bezug zu Natur, Umwelt und Gesundheit hatten: Kräuter aus dem Schulgarten wurden zu einer gesunden Jause verarbeitet, ein Hotel für Wildbienen sollte in den kommenden Jahren für ein gesundes ökologisches Gleichgewicht sorgen und Honigbienen entdeckten an diesem Tag die Blüten des Löwenzahns. Kinder der ersten Klassen erzeugten aus Zeitungspapier Blumentöpfe, in denen sie verschiedene Gemüsesorten zum Keimen brachten, um sie nach den Eisheiligen in die Hochbeete unseres Schulgartens zu setzen. An einem Klimabündnisstand lernte eine Gruppe von Jugendlichen ihre Fahrräder selbst zu reparieren und bekamen Informationen über das Projekt Bikeline, bei dem es schöne Preise zu gewinnen gab. Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Energie der Sonne und bastelte solargetriebene Modellautos, während andere durch die Natur streiften, um Gegenstände zu sammeln und sie zu Kunstwerken zu verarbeiten.
Ins Zentrum der eigenen Seele führte die Kinder der Gang durch ein selbst gebautes Labyrinth, und wir wissen nicht, ob sie darin dem Minotaurus oder einem anderen Doppelwesen begegnet sind, vielleicht dem inneren Schweinehund?
Eine Kindergruppe lernte die Plätze kennen, an denen in unserer Schule der Energie- und Wasserverbrauch gemessen werden, und sie erarbeiteten Konzepte, wie der Ressourcenverbrauch gesenkt werden kann. Eine andere Gruppe zählte die Autos, die im Laufe einer halben Stunde den Südring passierten, und stellte fest, dass in ca. 200 PKWs jeweils nur nur 1,2 Personen saßen. Dafür waren die öffentlichen Busse fast leer.
Auch das Wetter wurde beobachtet (trotz schlechter Vorhersage hatten wir Sonnenschein), und mit selbst gebauten Barometern wurde sogar der Luftdruck gemessen. In einem „Wohlfühlklassenzimmer“ spielte eine große Gruppe von Kindern hingebungsvoll mit Brettspielen, die von Studierenden zu ökologischen Themen entwickelt worden waren. Dabei beschäftigten sie sich mit Fragen, was unsere Vorfahren hätten tun können, um das Aussterben der Mammuts zu verhindern, oder was wir tun können, damit sich Bartgeier, Laubfrösche oder Schneehühner wieder vermehren können.
Nach den Workshops versammelte sich die ganze Schule im großen Hörsaal, wo von einer „Vertreterin“ der Frau Bundesminister feierlich die Ökologtafel übergeben wurde. Diese Übergabe wurde von einer Kindergruppe mit viel Witz und Humor inszeniert und von Musikgruppen umrahmt und begleitet. Dazu passten perfekt die Reden des Rektors der PHT und der Vertreter des Ökolog-Teams Tirol.
Nach dieser Feier bekam jedes Kind einen Ökologpass, mit dem es die einzelnen Stationen besuchen konnte. Dort bekam es Antworten auf die gestellten Fragen und konnte diese in den Pass eintragen. Die Pässe wurden am Ende eingesammelt und ausgewertet. Die sechs Fleißigsten erhielten dafür Sonderpreise, alle aber einen energiereichen Anerkennungspreis.
Insgesamt war der Ökologtag ein gelungenes Fest für die Umweltbildung. Das Ökologteam der PHT dankt allen Kolleginnen und Kollegen und allen Studierenden und Schülerinnen. Denn sie alle zeigten einen großen Einsatz, der weit über das normale Maß hinausging. Ein besonderer Dank gebührt dem Direktor der PHS Christoph Schmarl für seine Initiative und Unterstützung und dem Administrator Robert Martini, der mit Umsicht den Tag so strukturierte, dass das Fest perfekt ablaufen konnte.

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