ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Klimaschulenprojekt

Schule: MS Gleinstätten
KoordinatorIn: Prof. Mag. Ebner Selina
DirektorIn: Lind Christian
Inhalt
Im Rahmen des Klimaschulenprojekts „Erneuerbare Heldinnen und Helden der Region“ setzten sich 38 Schüler:innen der 2. Klassen MS Gleinstätten mit erneuerbaren Energien, Klimaschutz, Naturschutz und Green Jobs auseinander. Durch Workshops, Exkursionen, Experimente und Interviews mit regionalen Fachkräften lernten die Jugendlichen nachhaltige Energieversorgung und zukunftsfähige Berufsfelder unmittelbar kennen.
Besuch Wasserkraftwerk

Besuch Wasserkraftwerk

Besuch Nahwärme

Besuch Nahwärme

Besuch KTG

Besuch KTG

Bau von Solarautos

Bau von Solarautos

Bau eines Wasserrads

Bau eines Wasserrads

Bau eines Fingerwärmers

Bau eines Fingerwärmers

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Über das gesamte Schuljahr hinweg fanden 8 Aktionstage statt. Die Schüler:innen beschäftigten sich mit Wind-, Wasser- und Solarenergie, besuchten regionale Energieversorger, diskutierten die Zusammenhänge zwischen Naturschutz und Energiewende, experimentierten mit Photovoltaik und Magnetismus und führten Interviews mit weiblichen Personen aus klimarelevanten Berufen. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Veranstaltung mit der Präsentation der Interviewsammlung sowie dem Bau und Rennen solarbetriebener Modellautos gemeinsam mit Eltern und Begleitpersonen.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
38
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen und überregionalen Partner:innen umgesetzt. Dazu gehörten die Österreichische Naturschutzjugend, das Umwelt-Bildungs-Zentrum (UBZ), das Klimabündnis Steiermark, die IG Windkraft sowie regionale Energieunternehmen und Energieversorger wie die Nahwärme Gleinstätten und die KTG.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung in der MS Gleinstätten präsentiert. Die Schüler:innen gestalteten eine Interviewsammlung mit regionalen Klima-Heldinnen, ergänzt durch Zeichnungen, Fotos und QR-Codes zu Videobeiträgen. Zusätzlich erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit über Berichte auf den Websites der Schulen und Projektpartner sowie über Social-Media-Kanäle und regionale Medien.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die einzelnen Projekttage wurden gemeinsam mit den Schüler:innen in Abschlusskreisen reflektiert. Darüber hinaus fanden Nachbesprechungen im Pädagog:innen- und Projektteam statt, um Erfahrungen auszutauschen, Rückmeldungen zu sammeln und Erkenntnisse für zukünftige Projekte mitzunehmen.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewusstsein für erneuerbare Energien und nachhaltiges Handeln wurde gestärkt. Die Schüler:innen entwickelten ein besseres Verständnis für regionale Energieversorgung und klimarelevante Berufe. Gleichzeitig wurden Kooperationen mit außerschulischen Partnern vertieft und neue Ideen für weitere nachhaltige Schulprojekte angestoßen.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärke liegt in der engen Zusammenarbeit mit regionalen Partner:innen und der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die Schüler:innen lernen direkt vor Ort, experimentieren selbstständig und begegnen Menschen, die aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitarbeiten.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Zusätzlich zum Klimaschulenprojekt wurden weitere Aktivitäten im Bereich Umweltbildung und Nachhaltigkeit umgesetzt, darunter Exkursionen in die Natur, Projekte zur Biodiversität, Energiesparmaßnahmen im Schulalltag sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Bildungs- und Umweltorganisationen. Nachhaltigkeit wird fächerübergreifend und praxisnah in den Unterricht integriert.