ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

VOICES & 1 DREAM[about a Fair World] & BioFairer Brunch & Lesung

Schule: MS & ORG Laßnitzhöhe
KoordinatorIn: Scheibelhofer-Schroll Eva, MA BEd
DirektorIn: OSR MS Dir Zebedin Waltraude, BEd
Inhalt
Ökologische Landwirtschaft, Fairer Handel und menschenwürdige Arbeitsbedingungen weltweit stellen eine Notwendigkeit dar, um eine nachhaltige und friedliche Zukunft auf unserer Erde zu gewährleisten. Ökologische Landwirtschaft bedeutet, die fruchtbaren Böden für zukünftige Generationen zu sichern. Faire Handels- und Arbeitsbedingungen bedeuten, Menschen auch zukunftsfähige und würdige Lebenssituationen zu ermöglichen.
"A Fair World?" und "World Hunger" waren Schwerpunktthemen im Englischunterricht der 4. Klassen und daraus hat sich die Idee zu VOICES & 1 DREAM [about a Fair World] entwickelt.

VOICES & 1 DREAM [about a Fair World] - eine Tanztheaterperformance inmitten eines biofairem Brunch & Lesung


Szene Eins

Junge Näherinnen in Tansania - unfaire Arbeitsbedingungen. - Die selbstgestaltete Radiosendung ist zu hören
Monologe entstehen
Dann ertönt ein Klangteppich, es erklingt eine immer wiederkehrende Melodie, die der Wind zu uns trägt. Jugendliche gehen auf die Reise in ein Land, wo es faire Bedingungen für alle Menschen gibt und langsam entwickelt sich

1 DREAM (Szene Zwei)
In diesem Traum erwachen Skulpturen zum Leben und beginnen sich durch Gedankenalleen zu bewegen.
Auf der öffentlichen Bühne vor dem Schulhaus wird unsere Kulturpartnerschaft mit dem Österreichischen Skulpturenpark sichtbar gemacht und eine Verbindung von Kunst und Natur hergestellt, denn auf einer großen Tafel ist die Terranian Platform(Thomas Stimm, Österreichischer Skulpturenpark) zu sehen. Diese skulpturale Plattform mit der Aufschrift TERRA MY TERRA/PLANET SO SWEET/I CAN FEEL YOU UNDER MY FEET ist eine sinnliche Metapher für den Erdball als Grundlage und Bestandteil allen Seins und soll als Heimat für alle Lebewesen auf unserem Planeten gelten.
Eine Gruppe (Naturschützer) erscheint mit Sprachrohren - durch chorisches Sprechen wird die Botschaft
„Wir müssen sorgfältig und vorsichtig mit unserer Erde umgehen und sie pflegen, damit es so wundervoll bleibt wie es jetzt ist“ an die ZuschauerInnen weitergetragen.

Szene Drei
Eine Lesung aus ihrem Reisetagebuch „Anprobe mit Tansania“ wird von Lisa Berghold, gepaart mit Filmausschnitten aus der im Februar 2012 gedrehten Dokumentation von Sebastian Postl, gehalten.

Szene Vier
In einer Fashion Show präsentieren SchülerInnen Mode aus fairem Handel wie z. B. Kangas, Bindegürtel, Ketten sowie die selbstgenähten und mit (selbstgestalteten Zeitungstexten bedruckten) Morsbags. „Morsbags“ nennen sich die umweltfreundlichen Taschen, die Schülerinnen im Textilen Werken anfertigten. Stoffreste aus alten Kleidern und Vorhängen wurden zu Taschen verarbeitet, um nicht nur zur Reduzierung von Plastiksackerln beizutragen, sondern auch für karitative Zwecke zu spenden - der Erlös des Verkaufes kommt berufsbildenden Schulen in Tansania zugute.

Szene Fünf
Der biofaire Brunch ist auch die Kulisse für die fünf Ziele einer Fair Trade Gemeinde. Diese werden von fünf SchülerInnen verlesen. Es erfolgt die Übergabe des Startpaketes und eines Fair Trade-Fußballs an den Herrn Bürgermeister Liebmann:

„Der Ball liegt nun bei Ihnen globale Verantwortung als Fair Trade-Gemeinde zu übernehmen!“

In Szene Sechs werden alle Anwesenden in eine Sprach- Klangskulptur mit einstimmen TERRA my TERRA, Planet so sweet...

Die BesucherInnen erwartet ein Brunch mit biofairen Köstlichkeiten und an der Saft Bar werden bio & fair gehandelte Produkte serviert. Eine Speisekarte für Brunch liegt bei den Tischen auf, außerdem gibt es Tischsets, wo Umwelttexte und Menschenrechte draufstehen.
Die Einnahmen aus dem Verkauf von nachstehenden Produkten:
Morsbags, Tagebücher, Kangas, Bindegürtel, Ketten, Kaffee, Schokolade und Zeitungen kommen den berufsbildenden Schulen in Tansania
- dem Karanga Technical Trainings Center in Moshi und
- der St. Josef School in Lushoto zugute.







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