Energieprojekt Format
Schule: Mittelschule Zurndorf
KoordinatorIn: Unger Valentina, BEdDirektorIn: Kappel Gerda, BEd
Inhalt
In diesem Schuljahr beschäftigten sich die NATE (Naturwissenschaft und Technik) SchülerInnen der beiden 3.Klassen unter anderem mit dem Thema Energie.Dabei stellten ihnen ihre LehrerInnen HOL Herma Meiringer, HOL Ernst Rozinski und HL Irene Brandstetter verschiedenste Bücher und Zeitschriften zur Verfügung, um Informationen selbstständig herauszusuchen und in die Format Hefte zu schreiben bzw. zu zeichnen. Arbeitsaufträge, Arbeitsblätter, Stichwörter und Themenbereiche schrieben die LehrerInnen ins LMS, sodass die SchülerInnen auch von zu Hause jederzeit am Energieprojekt arbeiten konnten. Experimente konnten ebenfalls in den Büchern gefunden und durchgeführt werden. In NATE Physik bauten die Kinder einen Bratofen aus Styropor und Alufolie.
Der Energiekoffer gefiel den Kindern besonders gut. Einige SchülerInnen kannten ihn bereits aus dem vorjährigen Projekt und zeigten den anderen die Versuche.
Im Internet suchten die SchülerInnen nach wichtigen Informationen und gestalteten Plakate über Energieformen, Strom und Tipps zum Energiesparen. Im Vordergrund standen die verschieden Heizsysteme mit ihren Vor- und Nachteilen, Wärmedämmung sowie die Bauweise und die Vorteile eines Passivhauses, aber auch der ökologische Fußabdruck. Die SchülerInnen gaben ihre Daten so gut wie möglich in den Fußabdrucksrechner ein und waren oft über das Ergebnis, das sie auch ausdruckten, erstaunt. Gemeinsam überlegten sie, wodurch sie ihren persönlichen Fußabdruck verbessern könnten. Einige meinten, sie würden jetzt öfter zu Fuß oder mit dem Rad ihre Wege zurücklegen oder öfter auf Fleisch verzichten. Bei ihren Häusern könnten sie nicht viel verändern, weil es oft mit hohen Kosten verbunden sei. Ihre Stromrechnung und Haushaltsgeräte untersuchten die SchülerInnen ebenfalls, wobei es beim Herauslesen von Daten aus der Stromrechnung die meisten Probleme gab. Beim Erheben der neuen Daten für den Fußabdruck der Schule half den SchülerInnen unser Herr Schulwart Christian Amri. In den Klassen fragten die NATE SchülerInnen, wie die MitschülerInnen den Weg zur Schule meistens zurücklegen. Leider sind fast alle LehrerInnen aus den angrenzenden Gemeinden und von weiter weg und konnten daher auch nicht auf ihr Auto als Anreisemittel verzichten. Der Fleischkonsum der Schule hat vermutlich deshalb leicht zugenommen, weil dieses Jahr mehr Kinder diverse Nachmittagaktivitäten besuchen oder in den Hort gehen.
Die SchülerInnen führten Interviews mit MitschülerInnen und dem Schulwart. Die Gemeinde als Schulerhalter wurde um die Rechnungen gebeten.
Den ersten Fußabdruck der Schule erstellten die ÖkoKids bereits im Jahre 2010 mit Hilfe eines Studenten, der eine Arbeit über den FARS schrieb. Das Eingeben oder Herausfinden einiger Daten erweist sich als schwierig. So gibt es derzeit noch keine neue Strom- bzw. Gasjahresabrechnung, weshalb die Angaben unseres Schulerhalters (minus 40% Gaskosten) zur Eingabe herangezogen werden musste. Der Umbau des Schulgebäudes verfälschte nämlich das Ergebnis und ließ es schlechter als im Vorjahr ausfallen, obwohl sich der Umbau tatsächlich auszahlte. (Rendite)
Die Präsentationen ihrer Ergebnisse erfolgten mit Hilfe von Plakaten und Power Point Präsentationen. Besonders interessiert waren die SchülerInnen am Heizsystem der Schule, das ihnen unser Herr Schulwart Christian Amri erklärte. Auch die Lüftungsanlage der Pausenhalle wurde zum Thema. Beachtlich ist dabei die Länge der Rohre, die bis in die angrenzenden ehemaligen Lehrerwohnungen (jetzt Musikschule etc.) führen. Die Isolation muss deshalb ein wesentlicher Schwerpunkt bei der Errichtung einer derartigen Anlage sein. Beim Erheben der neuen Daten für den Fußabdruck der Schule half den SchülerInnen unser Herr Schulwart Christian Amri.
Den meisten SchülerInnen gefiel es am Thema Energie zu arbeiten und über ihr eigenes Verhalten nachzudenken, sei es bzgl. Energieverschwenden oder Energiesparen. Als angehende Bauherrn erwarben sie jedenfalls ein gewisses Maß an Grundwissen über die Wichtigkeit beim Bauen schon auf das Energiesparen zu achten.
Tipps aus den Format Heften versuchen die SchülerInnen bereits umzusetzen. Strom, Wasser, Papier zu sparen, wo es nur geht. Im Schulgebäude gibt es zahlreiche Hinweistafeln zum Energiesparen. Lebensmittel, vor allem heimische/regionale, wertzuschätzen ist ein weiteres Projekt an unserer Schule.
Es wurden keine Bilder hochgeladen.