ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Act for Water

Schule: HLUW Yspertal
KoordinatorIn: DI Böhm Peter
DirektorIn: Mag. Hackl Gerhard
Inhalt
Im Herbst 2013 begann die 4WKW mit der Entwicklung eines Events anlässlich des Weltwassertages 2014. Ziel war die Entwicklung einer Veranstaltung zur Entwicklung und Steigerung des Bewusstseins zum Thema Wasser und diverser damit verbundener Problematiken. Die Zielgruppe bildeten junge Menschen zwischen 11 und 13 Jahren. Ausgangspunkt war das Europäische Jugendwasserparlament (11th EYPW) 2013 in Armenien, an dem 4 SchülerInnen der HLUW Yspertal teilgenommen hatten. Diese Personen fungierten auch als ProjektleiterInnen.

Das Event bekam den Namen „Act for Water“. Kick-Off war im Oktober 2013. In einem ganztägigen Workshop, geleitet vom Betreuungslehrer, wurden Grundsätze des erfolgreichen Projektmanagements gemeinsam mit der Klasse erarbeitet. Im Rahmen dessen wird die Projektidee konkretisiert und anhand von Projektzielen ausformuliert. Ein Konzept wurde geschaffen, Arbeitsgruppen gebildet (Stationen, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Finanzen) und somit die weiteren Aufgaben verteilt. Die konkrete weitere Planung fand im Rahmen der Unterrichtsprojektwoche zum Ende des ersten Semesters statt.

Das Ergebnis der Planungsarbeit war ein halbtägiges Event am 21. März 2013, bei dem die verschiedensten Aspekte von Wasser anhand 11 verschiedener Stationen theoretisch, praktisch, spielerisch, kreativ umgesetzt wurden. Die Stationen hatten folgende Titel: Wasser ist Politik, Wasser ist ein Kreislauf, Wasser ist Energie, Wasser ist Gefahr, Wasser ist global, Wasser ist Leben, Wasser ist eine Lebensraum, Wasser ist Technik, Wasser ist Wissen, Wasser ist Zivilisation, Wasser ist International.

Am 21. März waren ca. 250 SchülerInnen von 8 verschiedenen regionalen Schulen (HS, NMS) an der HLUW Yspertal zu Gast. Aufgrund der guten Vorbereitung lief die Veranstaltung reibungslos. Der Stationenbetrieb kam bei SchülerInnen und LehrerInnen sehr gut an. Viele positive Rückmeldungen wurden seitens der Lehrkräfte der Hauptschulen und Neuen Mittelschulen sowie seitens des Direktors der HLUW ausgesprochen. Zur Stärkung zwischendurch gab es eine Jause vom schuleigenen Buffett. Zum körperlichen Ausgleich stand der Turnsaal zur Verfügung. Zur Verabschiedung bekam jeder Gast eine selbst verfasste Nachlese, welche die Themen aller Stationen fachlich zusammenfasst und anschaulich aufbereitet. Dies sollte bei den Gästen einen nachhaltigeren Eindruck des Tages hinterlassen.

Das Feedback nach dem Event zeigte einerseits, wo Verbesserungspotenzial bestand, aber auch, dass alle Beteiligten grundsätzlich begeistert zurückblicken. Es wurden wertvolle Erfahrungen im Projektmanagement gemacht.

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