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My Life 24/24 - SchülerInnen planen ihre Gemeinde

Schule: HLUW Yspertal
KoordinatorIn: DI Böhm Peter
DirektorIn: Mag. Hackl Gerhard
Inhalt
Wie möchte ich in Zukunft leben, arbeiten, wohnen oder mobil sein – und wie kann das Yspertal der ideale Lebensraum dafür sein? Diesem Thema widmeten sich SchülerInnen der 4 WKW-Klasse im Rahmen ihres Unterrichts-Projektes im Sommersemester.
Eine Woche lang waren die Jugendlichen im Ort unterwegs, um das Yspertal aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, Perspektiven zu finden und schließlich Ideen zu formulieren, wie sich der Ort entwickeln könnte, damit er auch in Zukunft noch ein vielseitiger Lebensraum für alle Generationen ist. Fachliche Unterstützung bekamen sie dabei von der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik vom Amt der NÖ Landesregierung.
Mit offenen Augen durch die Gemeinde
Nach einer fachlichen Einführung zu den Themen Raumordnung und Gemeindeentwicklung, begaben sich die SchülerInnen und Schüler, mit Kamera bewaffnet, auf eine Forschungsreise durch die Ortschaft und hielten die aus ihrer Sicht vorhandenen Stärken aber auch Defizite bildlich fest.
Um auch die Sichtweise und Rolle der Gemeinde kennenzulernen, statteten die Jugendlichen dem Bauamt der Gemeinde Yspertal einen Besuch ab. Amtsleiter Schauer erklärte die Aufgaben und Planungsinstrumente der Kommune sehr anschaulich. Schön langsam entwickelte man ein Gespür für Raumstruktur, Siedlungsentwicklung, Mobilitätsformen, Flächenverbrauch, Energieverbrauch aber auch wirtschaftliche Aspekte.
Solcherart sensibilisiert wollte man schließlich noch die Sichtweise der Bevölkerung kennenlernen. Im Rahmen von Interviews auf der Straße, in Geschäften sowie bei privaten Personen erforschte man die Bedürfnisse der Einheimischen.
Wie soll die Zukunft aussehen?
Danach ging‘s an die Planung. Was braucht es tatsächlich, um in der Gemeinde in Zukunft ein gutes Leben führen zu können? In dieser Phase versuchten die Jugendlichen ihre eigenen Ideen mit den Bedürfnissen anderer Generationen in Einklang zu bringen und sinnvolle Veränderungsmöglichkeiten für die Gemeinde auf einem Plan darzustellen. Wesentlich war dabei, dass es nicht um ein „Wunschkonzert“ für die Gegenwart ging, sondern um Weichenstellungen und sinnvolle Visionen für ein Yspertal der Zukunft.
Schließlich erfolgte die Übergabe der Ideen an den Bürgermeister samt Gemeinderat. Dieser bescheinigt den Jugendlichen mit einem Abschluss-Zertifikat ihr Engagement und ihre Expertise in Sachen Raumordnung.
Erschöpft von einer anstrengenden Woche blieb den Jugendlichen aber vor allem eine wichtige Erkenntnis: „Augen auf, selbst denken und mitreden. Ich hätte nicht gedacht, dass auch Jugendliche so viel zur Entwicklung ihrer Gemeinde beitragen können“ meint Sophie Weinberger aus der 4WKW-Klasse.

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