ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Funny Chairs - Livin Chairs

Schule: Mittelschule Gegendtal-Treffen
KoordinatorIn: BEd. BEd. Rauchenberger Andreas
DirektorIn: BEd. BEd. Rauchenberger Andreas
Inhalt
Funny Chairs – Living Chairs
Projekt – NMS Klassen

1) Antragsteller:
Klasse 1a, 1b, 1c und die Inklusionsklasse

2) Kontaktdaten:

Ansprechperson: Projektleitung : Frau Seher Alexandra
Projektteam: Seher Alexandra, Hitty Josefa, Sima Max
Team „Saluto“: Herr Schaubach und Frau Reichmann
Protokoll und Dokumentation: Rauchenberger Andreas
Institution: NMS Gegendtal-Treffen
Adresse: Gerlitzenstraße 26
9521 Treffen
Österreich
Telefon: 04248 2555
Fax: 04248 2555-4
Email: direktion@nms-gegendtal.ksn.at
Oder: alexandra.seher@hs-gegendtal.ksn.at
Homepage: www.nms-gegendtal.ksn.at

3) Projekttitel: Funny Chairs – Living Chairs
Projekt der NMS Klassen


4) Kurzbeschreibung:

Die Grundidee dieses Projektes entstand aus der Gegebenheit heraus, dass durch die Anschaffung von neuen Tischen und Stühlen für die einzelnen Klassen die alten Stühle überflüssig geworden sind. Um die überflüssigen Stühle nicht einfach wegzuwerfen, sondern den Stühlen einen neuen Sinn bzw. Zweck zugeben, entstand die Projektidee Funny Chairs. Gemeinsam mit den „Regelklassen“ 1a und 1b, sowie der Integrationsklasse 1 c und der Inklusionsklasse werden die alten Stühle restauriert. Unterstützt wird dieses Projekt, welches in drei Blöcken durchgeführt wird, von der Firma „Saluto“ (pro mente). Diese Tagesstätte richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, welche Behinderungen, insbesondere psychische Störungen aufweisen.

5) Ausführliche Projektbeschreibung:

Idee:
Die alten, ausrangierten Stühle sollen einen neuen Zweck im Schulalltag erfüllen und nicht einfach auf dem Sperrmüll landen. Alle Schülerinnen und Schüler der „Regelklassen“, als auch Schülerinnen und Schüler der Integrationsklasse, sowie der Inklusionsklasse sollen die Aspekte des Umweltgedankens wie etwa der respektvolle Umgang mit der Ressource Holz und die Vorteile des Werkstoffes Holz erkennen und verstehen lernen. Ferner sollen die Schülerinnen und Schüler den Gesichtspunkt der Integration und Inklusion verinnerlichen, indem sie mit Schülerinnen und Schüler, sowie Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Firma „Saluto“ gemeinsam an einem Projekt arbeiten.
Entstehen soll eine Wohnlandschaft – ein Lebensraum Schule – mit ehemals ausrangierten Stühlen, welche selbst geschliffen, bemalt und lackiert werden.

Unterricht:

Das Ziel des Projektes ist die Schaffung einer Wohnlandschaft für einen Aufenthaltsraum oder einer Klasse. Jede Schülerin und jeder Schüler soll mit ihrer bzw. seiner Mitarbeit zur Gestaltung der Wohnlandschaft beitragen. Die Gestaltung der Wohnlandschaft soll in Form von Projektunterricht stattfinden.
Der Projektunterricht ist eine Unterrichtsform, die sich vor allem für den Werk- und Zeichenunterricht sehr gut eignet, denn diese Lehr- und Lernform fördert das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler und ist zudem handlungsorientiert.
Bei handlungsorientiertem Unterricht werden vor allem intrinsische Motive (intrinsische Motive sind Interesse, Freude oder persönliches Interesse der Schülerin bzw. des Schülers) bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, die wiederum zu einer besseren Lernmotivation führen.
Die NMS Gegendtal will den Schülerinnen und Schülern nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch das selbstständige Arbeiten und Lernen fördern, soziale Kompetenzen vermitteln und das Selbstwertgefühl einer und eines jeden Einzelnen heben. Durch die Projektarbeit kann dies in einem erhöhten Maß gelingen und die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Klassen können daraus persönlich für ihre Zukunft profitieren.
Das Arbeiten an Lernobjekten, die der realen Welt entsprechen, die Vernetzung der Unterrichtsgegenstände durch fächerübergreifendes Unterrichten sowie das Eingehen auf die Ziele und Anliegen der Schülerinnen und Schüler sind Merkmale des Projektunterrichts und fördern die Lernmotivation.
Nach dem Grundsatzerlass zum Projektunterricht unterliegt der Projektunterricht folgenden sechs zentralen Phasen: Projektidee, Zielformulierung und Planung, Vorbereitungszeit, Durchführung, Präsentation und Evaluation des Projekts. In den folgenden Ausführungen werden die einzelnen Phasen nicht dezidiert beschrieben, sondern fließen in die Projektbeschreibung mit ein.
Wie bereits erwähnt wurde, war die Themenfindung für das Projekt durch einen Anlass gegeben. Die Schülerinnen und Schüler waren von dieser Idee, der Restauration von Stühlen, sehr begeistert. Durch die gemeinsame Entscheidung aller Beteiligten an diesem Projekt mitzuwirken, soll eine hohe Identifikation mit dem Jahrgangsprojekt erzielt und dadurch das Interesse aller an dem Projekt verstärkt werden. Im Anschluß wurden die Ziele formuliert und die Planungsschritte überlegt.
Durch die Formulierung von Zielen werden auch die unterschiedlichen Interessen sichtbar, können Unterthemen diskutiert und ein anzustrebendes Ergebnis festgelegt werden. Die vorhandenen Rahmenbedingungen und Ressourcen müssen analysiert werden und in der Planung Berücksichtigung finden, die Verantwortlichkeiten für die einzelnen Teilbereiche müssen festgelegt werden.
In dieser Phase werden der zeitliche Ablauf des Projekts, die Planung und die Abhaltung der einzelnen Arbeitsschritte sowie die Termine für die drei Blöcke (Abschleifen, Bemalen, Lackieren) festgelegt. Ebenso wird in dieser Phase die Verteilung der Aufgaben an die LehrerkollegInnen, den MitarbeiterInnen der Firma „Saluto“ und an die Schülerinnen bzw. Schüler vorgenommen. Dabei findet auch eine Zuordnung der Kompetenzen statt.
Neben dem Vorhaben, ein Projekt durchzuführen, das als Hauptziel klar definiert ist, müssen auch Teilziele in dieser Phase besprochen und dargelegt werden. Es gilt, die Fragen zu klären, welche handwerklichen Fertigkeiten und Kenntnisse, welches theoretische Wissen und welche sozialen Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler erwerben müssen, um das Hauptziel zu erreichen. Außerdem sollen auch die Ziele laut dem Grundsatzerlass zum Projektunterricht erfüllt werden:
• Selbstständiges Lernen und Handeln
• Eigene Fähigkeiten und Bedürfnisse erkennen und weiterentwickeln
• Handlungsbereitschaft entwickeln und Verantwortung übernehmen
• Ein weltoffenes, gesellschaftlich-historisches Problembewusstsein ausbilden
• Herausforderungen und Problemlagen erkennen, strukturieren und kreative Lösungsstrategien entwickeln
• Kommunikative und kooperative Kompetenzen sowie Konfliktkultur entwickeln
• Organisatorische Zusammenhänge begreifen und gestalten

Durch das gemeinsame Arbeiten werden die sozialen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit entwickelt und gestärkt, aber auch Eigenverantwortung, Selbstdisziplin und Selbstvertrauen werden bewusst gemacht und ausgebildet.
Der Erwerb von sozialen Kompetenzen ist ein zentrales Element des Unterrichtens und wird im Projekterlass dezidiert dargestellt.
• Erwerb sozialer Kompetenzen
Durch die gemeinsame Arbeit an einem Thema oder auch durch das Vorhaben, gemeinsam ein bestimmtes Ziel zu erreichen, entsteht die Notwendigkeit, neue Kommunikationsformen zu erproben, um miteinander und voneinander lernen zu können. Kommunikation und Kooperation, Konfliktlösungsstrategien, Koordination zwischen Gruppen, Umgang mit Kritik, Beurteilung und Kontrolle etc. werden dadurch zu Lernfeldern. Soziale und sachliche Ziele stehen gleichberechtigt nebeneinander.
Weiters muss bei Projektunterricht auf didaktische Leitlinien eingegangen werden, zumal jede Schülerin bzw. jeder Schüler andere Voraussetzungen im kognitiven oder emotionalen Bereich, im psychischen oder physischen Bereich, im Wissensstand und Leistungsvermögen mitbringt. Darum ist es entscheidend, den Unterricht so zu gestalten, dass eine Differenzierung in diesen Bereichen stattfinden kann. Ferner sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, das gelernte Wissen aus Theorie und Praxis selbstständig anzuwenden um Querverbindungen erkennen zu können.
• Differenzierung nach den individuellen Möglichkeiten, Ansprüchen und Bedürfnissen der Lernenden innerhalb der Lerngruppe
• Erkenntnisgewinn und Bewusstmachung von Zusammenhängen und Strukturen anhand von Beispielen (exemplarisches Lernen)
• Vermittlung der Fähigkeit selbstständig zu lernen und mit Wissen umzugehen (Lernen lernen, Anwenden lernen, Vermitteln lernen)
• Verbindung von theoretisch-begrifflichem Lernen und Lernen durch konkretes Handeln und Experimentieren

Vor allem der Erwerb der sozialen Kompetenzen ist durch dieses Projekt im höchsten Maße gewährleistet. Schülerinnen und Schüler mit keinen Defiziten im kognitiven als auch im sozio- emotionalen Bereich arbeiten und lernen gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler, sowie Jugendlichen mit Defiziten in diesen Bereichen. Schülerinnen und Schüler lernen das „anders“ sein als Normalität kennen, sehen das Leben und Arbeiten miteinander als Selbstverständlichkeit an.

Während des ersten Semesters findet die Vorbereitungszeit statt. In dieser Phase des Projekts lernen die Schülerinnen und Schüler im fächerübergreifenden Unterricht die notwendigen Grundkenntnisse und Fertigkeiten für das Projekt „Funny Chairs“ kennen.

• Italienisch- und Musikunterricht: „Verdi, verdi…sono le mie sedie“
• Italienisch: Farben – colori
• Deutsch: Gedichte, Schüttelwörter, Verfassen von Texten
• Bewegung und Sport: „Reise nach Rom“, Energizerspiele, richtiges Sitzen, Vermeidung von Haltungsschäden
• Bildnerische Erziehung: Leinwandbilder, Zeichnungen
• Maschinschreiben: Schreiben von Wörtern, Geschicgten, Gestaltung einer Seite
• Informatik: Einfache Musterentwürfe
• Geographie: Holz- und Stahlproduktion, Lehrausgang zu einer Firma
• Biologie: Ökologie – Wechselbeziehung Mensch – Tier, richtiges Sitzen, Haltungsschäden, Bedeutung von Holz für die Klasse – Schule – „Wohlfühlklassenklima“, Papier – Mülltrennungssysteme auf den Gängen und in den Klassen, Müllvermeidung, wiederverwertbare Rohstoffe, Lehrausgang – Recyclinghof der Gemeinde Treffen
• Werkunterricht: Dekoration zum Aufhängen
• Mathematik: Berechnen der Sitzfläche (Quadrat)
• E: rooms in a house, song, rhyme, creative writing, gamelike activities
• Soziales Lernen: Portfolioarbeit, Projektbegleitung, Spiel: „Auf den Stuhl des anderen“
Diese Zeit dient der umfassenden Informationsbeschaffung, der Besorgung notwendiger Arbeitsmaterialien, der Planung von Exkursionen, Diskussionen mit Fachleuten, Filmvorführungen u.ä. Im Zuge dieser Vorbereitungsarbeiten können sich organisatorische oder inhaltliche Änderungen am Projektplan als notwendig erweisen.

Unterstützt wird diese Phase durch Lehrausgänge und Exkursionen. Vor allem die Einbeziehung der Firma „Saluto“ ermöglicht den Schülerinnen und Schüler zum einen das Kennenlernen von außerschulischen Fachleuten und zum anderen das Arbeiten mit Jugendlichen mit Defiziten.
• Selbstständiges und möglichst unmittelbares, erfahrungsorientiertes Lernen ist ein Ziel von Projektunterricht. Das macht die Einbeziehung von Personen, die nicht Lehrer/innen sind, sehr oft sinnvoll oder sogar notwendig. Folgende Personenkreise können im Projektunterricht bedeutende Funktionen übernehmen:
• Fachexpert/innen können bei bestimmten Themen kompetentere und praxiserfahrenere Vermittler/innen von Inhalten sein als Lehrer/innen. In einem Projekt zum Umweltschutz sind z. B. Chemiker/innen oder Umweltberater/innen oft wichtige Mitarbeiter/innen.

Im November beginnt die Projektdurchführung mit dem ersten Block. In diesem Block werden die Stühle mit Hilfe der MitarbeiterInnen der Firma „Saluto“ im Gegenstand Bildnerische Erziehung geschliffen. Gleichzeitig findet im Informatikunterricht die Ausarbeitung einfacher Designs für die Muster statt.

Der zweite Block und dritte Block wird im Frühjahr 2015 ausgeführt. Hierbei geht es dann um das Bemalen und Lackieren der Stühle, wobei jede Klasse ihre persönlichen Farben verwenden wird.
• 1a: orange/blau - Streifen
• 1b: grün/pink – Dreiecke
• 1c: gelb/blau – Punkte
In Summe werden pro Klasse 6 Stühle restauriert und für die Wohnlandschaft zur Verfügung gestellt.

In diesem Abschnitt wird die inhaltliche Hauptarbeit geleistet. Die geplanten Vorhaben werden von den Schüler/innen in unterschiedlichen Sozialformen möglichst selbstständig durchgeführt, die Lehrer/innen stehen dabei als koordinierende Berater/innen und Expert/innen und als „Konfliktmanager/innen“ zur Verfügung. Während dieser Zeit ist es besonders wichtig, in (kurzen) Reflexionsphasen („Fixpunkten“) Erfahrungen und Zwischenergebnisse auszutauschen, aufgetretene Probleme zu besprechen, koordinierende Maßnahmen zu setzen und den Verlauf des Projekts und die emotionale Befindlichkeit der Projektmitarbeiter/innen zu überprüfen.
Zentral in dieser Phase ist, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig arbeiten und die entsprechende Lehrperson nur als Koordinatorin bzw. Koordinator und Ratgeberin bzw. Ratgeber fungiert.
In der Projektarbeit ist die Lehrerin die Moderatorin der gemeinschaftlich organisierten Arbeit. Sie hilft bei der Planung, bei der Herstellung von Außenkontakten, sie warnt vor überzogenen Hoffnungen und sorgt für die Leistungskontrolle. Hin und wieder bringt sie sich als Fachfrau ein – aber dann ist sie gleichberechtigtes Team-Mitglied.
Den Abschluss des Projekts bildet eine Präsentation der restaurierten Stühle im Rahmen der Fertigstellung des Projektes. „Jedes Projekt erfordert einen bewussten Abschluss. Ein Projekt, das im Rahmen von Schulunterricht stattfindet, sollte stets mit einem festgestellten Ergebnis enden.“ Die Schülerinnen und Schüler der involvierten Klassen präsentieren ihre Arbeiten in Form der Dokumentation der einzelnen Arbeitsschritte (Portfolioarbeit, Fotos, Wandtafeln) und im fertigen Werkstück vor den Mitschülerinnen und Mitschüler.
Aber auch im Rahmen der KEL-Gespräche (Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche) werden die erbrachten Leistungen präsentiert und sind somit wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Schule und Familie.
Projektunterricht ist durch einen klar erkennbaren Abschluss gekennzeichnet. Dabei haben alle Beteiligten die Gelegenheit, ihre Arbeitsergebnisse einander vorzustellen und wenn möglich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Entscheidend für die Wahl des Projektabschlusses muss sein, dass die Schüler/innen durch die Präsentation Anerkennung und Kritik ihrer Arbeit erfahren und dass die Ergebnisse des Projekts kommunizierbar werden. Die Dokumentation ist Teil des Projekts und eine wesentliche Grundlage für Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Reflexion und Evaluation. Sie sollte daher Informationen über alle wichtigen Ergebnisse, Stadien des Arbeitsprozesses und Erfahrungen der Projektmitarbeiter/innen liefern.
Die Schule leistet wertvolle Arbeit bei der Wissensvermittlung und lebt und fördert zugleich soziale Kompetenz, das Leben miteinander, fächerübergreifenden Unterricht und Praxisnähe.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein positives Feedback für ihre erbrachten Leistungen, was wiederum das Selbstwertgefühl einer und eines jeden Einzelnen hebt, egal ob mit Defiziten im kognitiven oder sozio- emotionalen Bereich.
Aus diesen Erfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler lernen und mit dem gestärkten Selbstbewusstsein den Schulalltag bewältigen.



6) Begründung der Preiswürdigkeit:
a) Der Schulstandort der NMS Gegendtal – Treffen ist sehr geprägt von den Kindern aus den zwei Heimen Antonius Kinderheim und Herrenhilf. Schülerinnen und Schüler aus diesen Heimen haben bereits in ihren jungen Lebensjahren viel Schlimmes erlebt. Dazu kommt oft noch eine kognitive und oder eine sozio- emozionale Störung hinzu. Durch die vermehrte Arbeit mit „normalen“ Schülerinnen und Schülern wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt und sie sehen sich als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft „Schule“, ohne Barrieren.
b) Einbindung in das Projekt der Klassen:
• 1a (24 SchülerInnen): kein Integrationsschüler
• 1b (21 SchülerInnen): Ein Schüler mit Defiziten im sozio- emotionalen Bereich
• 1c: Integrationsklasse (19 SchülerInnen); 6 Schülerinnen und Schüler werden nach dem Lehrplan der Sonderschule unterrichtet; 2 Schüler haben Defizite im sozio- emotionalen Bereich
• Inklusionsklasse (8 SchülerInnen): 6 SchülerInnen werden nach dem Lehrplan der Sonderschule unterrichtet; ein Schüler nach dem Schwerstbehindertenlehrplan; ein Schüler weist Defizite im sozio- emotionalen Bereich auf.
• Mitarbeit der Firma „Saluto“: Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen arbeiten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der NMS Gegendtal-Treffen.
c) Erwerb von sozialen Kompetenzen. Vor allem das Kennen- und Erleben lernen des Inklusionsgedanken in all seinen Facetten.
d) Klassen- und fächerübergreifender Unterricht
e) Forcierung und Sensibilisierung aller Beteiligten für eine Nachhaltigkeit und rücksichtsvollen Umgang mit der Umwelt.

7) Zeitlicher Ablauf des Projektes:
a) Vorbereitungszeit: Schulanfang bis Ende Oktober 2014
b) Durchführung:
• erster Block – November und Dezember 2014
• zweiter und dritter Block: Frühjahr 2015
c) Präsentation: Mai 2015

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