ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Wir verwöhnen unsere Gäste - Schmankerlbuffet regional und saisonal

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Landwirtschaftliche Fachschule Zwettl
KoordinatorIn: Dipl.Päd. Ing. Riedl Christine
DirektorIn: Dir. Dipl. Päd. Ing. Edlinger Maria
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Reduzieren von Emissionen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Lernfelder verhelfen zu einem kompetenzorientiertem Unterricht - LEARNING BY DOING!
Tischgestecke mit Material aus der Schulumgebung Tischgestecke mit Material aus der Schulumgebung
Regionales Schmankerlbuffet - Mehlspeisenvariation Regionales Schmankerlbuffet - Mehlspeisenvariation
Selbstgemachtes der Juniorfirma "EHOGoodies" Selbstgemachtes der Juniorfirma "EHOGoodies"
Sonnenexkursion - Sonnenwelt und Sonnentor Sonnenexkursion - Sonnenwelt und Sonnentor
Sozialprojekt Concordia - ÖKOLOG Tagung Sozialprojekt Concordia - ÖKOLOG Tagung
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Die Juniorfirma wurde auch ein weiteres Jahr erfolgreich umgesetzt. Neben einer gut strukturierten Betriebsaufstellung, einer erfolgreichen Eröffnungspräsentation der Juniorfirma "EHOGoodies" vor den Eltern wurden die Produkte im Laufe des Schuljahres bei Veranstaltungen wie dem Schulinfotag, dem Tag der offenen Tür, dem Elternsprechtag und den Bäuerinnetagen im ganzen Waldviertel erfolgreich vermarktet. Durch dieses Projekt lernen die Schülerinnen mögliche Aufgaben des späteren Beruflebens näher kennen. Sie lernen zu produzieren, zu verkaufen, zusammenzuarbeiten und sich selbstständig zu beteiligen. Angefangen von der Produktfindung, über die Produktherstellung bis hin zur Produktverpackung und -vermarktung, wurden alle Tätigkeiten sehr selbstständig als Gemeinschaft von den Schülerinnen durchgeführt. Die Produkte der heurigen Juniorfirma waren Cookies, Backmischung für Cookies, Müsliriegel und Hundekekse. Alle Produkte waren handgemacht und ohne chemische Zusatzstoffe. Ziel war es mit den Produkten am Puls der Zeit zu sein, Traditionen zu bewahren und regionale Rohstoffe und Grundzutaten zu verwenden. Die Schülerinnen haben Marketingsstrategien entsprechend der Zielgruppen (Eltern, Bäuerinnen, ...) entwickelt und umgesetzt.


Energieressourcen konnten besonders in den Internatsräumen der Schule eingespart werden. Es wurden neue Zimmerlampen und Leselampen montiert und mit energiesparenden LED-Lampen ausgestattet.


Im Zuge des Lernfeldes "Dirty Dancing - Klimatanz auf großem Fuß" wurde mit den Schülerinnen des 1. Jahrganges intensiv zu Themen wie aktuelle Umweltprobleme, anfallenden Müll richtig sortieren und einsparen und Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauches gearbeitet.


Im Bereich der Gesundheitsförderung konnten die Ziele ebenso erreicht werden. Aktivierungs-, Entspannung- und Konzentrationsübungen von Fit4Brain wurde laufend im Unterricht als Bewegungspausen von den Schülerinnen selbstständig angeleitet und durchgeführt. Die Neigungsgruppe "Bewegung & Sport" sorgt für einen Bewegungsausgleich der Schülerinnen.


Das Lehren und Lernen in Lernfeldern konnte in diesem Schuljahr experimentierfreudig, kreativ und kompetenzorientiert umgesetzt werden.


Weitere Aktivitäten während des Schuljahres:
Lernfelder: Schätze des Waldviertels, Erntedank, Klimatanz auf großem Fuß, Wi verwöhnen unsere Gäste
Schulinformationstag, Tag der offenenTür, Fit für das Bewerbungsgespräch, Juniorfirma,
Natur & Umwelt: Exkursion Nationalpark Thayatal, Exkursion Kittenerger Erlebnisgärten, Exkursion in die Kläranlage Zwettl, Müllsammelaktion, Bodentag - BOKU mobil, Exkursin Sonnentor und Sonnenwelt, die Natur im 4-Jahreszeitenverlauf beobachten,
Erhalt von Brauchtum im Jahreskreis: Schüleraustausch mit holländischen Schülern, Erntedankfest, Lebkuchenhäuser backen, Adventkranzbinden, Laternen -Winterwanderung, Faschingsvergnügen am Eislaufplatz, Ab auf die Piste am Faschingdienstag, Exkursion in den Hightec-Stall, Dirndfrisuren-Workshop
Gesundheit & Soziales: Schülerwallfahrt "Gehe deinen Weg", Sozialprojekt Concordia in Rumänien, Zirkus NÖ, Feiern im LPH organisieren, Theaterfahrt nach Arbesbach, Schüleraustausch mit Carmel College Salland, S´COOL - Die Wintersportwoche, Trommelworkshop, Gesundheitstag, Sieg biem Volleyballturnier, EHO Ball, Workshops zur Gebärdensprache, UKK Walkingtest
Ernährung: Exkursion am Naschmarkt, in die Schokoladenfabrik "Heindl", Haubiversum, Wieselburger Bier, NÖ Hauswirtschaftsaward, Fleischverarbeitung

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Lernfeld "Wir verwöhnen unsere Gäste"
Im April 2016 veranstalteten die Schülerinnen des 2. Jahrganges ein Frühlingsbuffet für ihr Lernfeld „Wir verwöhnen unsere Gäste“. Das Lehren und Lernen in Lernfeldern fördert die Kompetenzorientierung und ermöglicht eine nachhaltige Verbindung von theoretischen zu praktischen Inhalten.

Ziel des Lernfeldes war es, eine Informationsveranstaltung über weitere Ausbildungsmöglichkeiten und ein regionales Schmankerlfbuffet für die Eltern nachhaltig zu planen, zu realisieren, durchzuführen und zu evaluieren. Die Schülerinnen arbeiteten im Zeitraum von mehreren Wochen in allen Unterrichtsgegenständen an ihrem bevorstehenden Event. Speisenauswahl, Einladungen, Dekorationsideen, Tischgestaltung, Serviceablauf und dgl. waren Aufgaben der Schülerinnen, welche sie in selbstständiger Arbeitsweise im Team fächer- und klassenübergreifend umgesetzt haben.

Eingeladen waren die Eltern und Verwandten der Schülerinnen.

Danach wurde in den Speisesaal zu einem stimmungsvollen Buffet geladen. Hierbei wurde besonderes Augenmerk auf die Regionalität der Speisen, Getränke und Materialien für die Floristik gelegt. Während dem Event zeigten die Schülerinnen ihr Können in der Küche und in der Gästebetreuung.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Reduzieren von Emissionen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
45

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Derzeit gibt es an unserer Schule nur Schülerinnen

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Eltern der Schülerinnen waren die Gäste des Events. Lebensmittel und Getränke wurden von regionalen Anbietern bezogen. Das Projekt "Gesunde Schule" wurde im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Veranstaltung = Präsentation.
Die Eltern der Schülerinnen erhielten adressierte Einladungen, sie verfassten einen Artikel für die Homepage und einen Zeitungsartikel, die Schülerinnen haben die Arbeiten in der Vorbereitung und Durchführung des Events mit Fotos selbstverantwortlich festgehalten.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Lehrer haben den Ablauf des Lernfeldes und des Events im Team mit der Direktion und den Schülerinnen reflektiert und positive und negative Aspekte für weitere Durchführungen aufgelistet. Ein QIBB - Fragebogen wurde von den Schülerinnen und den beteiligten Lehrkräften ausgefüllt und anschließend analysiert. Die Schülerinnen haben eine umfassende Selbstevaluierung zu ihrem persönlichen Arbeitseinsatz, ihrem Arbeitsverhalten und das Funktionieren des Teams durchgeführt und Verbesserungsvorschläge für die Umsetzung weiterer Lernfelder dieser Art schriftlich festgehalten.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
mehr Bewegung im Unterricht, Müll richtig sortieren und einsparen, Produktverkauf, Verwendung regionaler und saisonaler Lebensmittel, Lehren und Lernen in Lernfeldern

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An dem überdurchschnittlich positiven Feedback der Eltern und der betreffenden Schülerinnen selbst. An der Freude der Schülerinnen am Erarbeiten der Inhalte.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Kooperationsgedanke mit den Eltern. Maßnahmen dieser Art fördern die Gemeinschaft des Personals/der Lehrkräfte. Lernfelder haben viele pädagogische und didaktische Vorteile. Bestätigung, dass die Ausbildung ein gutes "Fundament" ist, das den Schülerinnen im Leben behilflich ist.

Wo liegen unsere Stärken?
Verpflegung der Schüler durch die Lehrküchen, Zielgruppenorientierung (Gäste), Stundenausmaß des praktischen Unterrichts, gute und fürsorgliche Betreuung der Schülerinnen, vielseitige Lerninhalte am Beispiel eines Events, Kreativität, Spontanität, öffentlich wirksame Veranstaltungen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule

Weitere Netzwerke
WHO-Schule