ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Was macht ein Fisch in der Schule? Wir gestalten unseren Schul- und Freizeitraum.

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich
KoordinatorIn: Brauner Sonja, BEd.
DirektorIn: Mag. Dobrowsky Angelika
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
Inhalt
Im Mittelpunkt des heurigen Schuljahres standen zwei Hauptthemen: Thema 1 bestand in der richtigen Mülltrennung und Abfallwirtschaft nach dem Vorbild und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Baden. Unser Schwerpunkt des Themas 2 "Was macht ein Fisch in der Schule?“ lag darin, dass sich die Kinder auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Leben im und am Wasser auseinandersetzen.
Was macht ein Fisch in der Schule? Was macht ein Fisch in der Schule?
Freizeitraum: Schulteich Freizeitraum: Schulteich
Der Fisch begleitet uns durch das Schuljahr. Der Fisch begleitet uns durch das Schuljahr.
Wo leben die Fische dieser Welt? Wo leben die Fische dieser Welt?
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im Mittelpunkt unseres heurigen Schuljahres standen zwei Hauptthemen, die unterschiedlich umgesetzt wurden.
Thema 1 bestand in der richtigen Mülltrennung und Abfallwirtschaft nach dem Vorbild der Stadtgemeinde Baden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Baden. Dazu erhielten die ersten Klassen eine spielerische Einführung mittels des Umwetlkasperltheaters und dem Riesenmemory in die Thematik "Abfall". Die dritten Klassen wurden zu Müllprofis ausgebildet und erhielten die grünen Ordnerjacken der Müllprofis.
Unser Schwerpunkt des Themas 2 "Was macht ein Fisch in der Schule? Schul- und Freizeitraum gestalten" lag darin, dass sich die Kinder auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Leben im und am Wasser auseinandersetzen. Zudem wurde die eigene Verantwortung gegenüber der Natur den Kinder näher gebracht.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Der Schwerpunkt im Schuljahr 2015/16 lag auf dem Thema "Was macht ein Fisch in der Schule?" Um sich näher mit dem Ökosystem "Wasser" auseinanderzusetzen und Hintergrundinformationen zu Fischen, Nutzpflanzen und Gewässern zu erhalten, fand ein halbstündiger Workshop für jede Klasse statt. Dieser Workshop beinhaltete drei Stationen. Bei Station 1 hatten die Kinder die Aufgabe, den Herkunftsort von sechs verschiedenen Fischen, die in einem Aquarium untergebracht waren, anhand einer Landkarte herauszufinden. Bei Station 2 lernten die Kinder ein modernes Ph-Messgerät, einen Nitrat Streifentext und einen Tröpfchentest kennen, die sie unter Anleitung selbst ausprobieren konnten. Bei Station 3 wurde ihr Wissen zu Fischen anhand eines Quizspieles abgefragt.
Der zweite Teil unseres diesjährigen Schwerpunktes betraf das Thema "Freizeit- und Schulraum gestalten". Dazu waren die Kinder und Lehrpersonen inklusive der Freizeitpädagoginnen für die Betreuung und Pflege der Aquarien bzw. des Schulteiches verantwortlich. Um den Schulteich in einen optisch ansprechenden Freizeitraum zu gestalten, wurde die Umgebung im Rahmen von 4 kreativen Workshops gestaltet. Vogelscheuchen vertrieben die dunklen Novembertage, im Winter freuten sich die Vögel über Futter aus den selbst hergestellten Futterhäuschen und im Frühling wurden Blumen gepflanzt sowie Insektenhotels gebaut. Die Aquarien der 3 Klassen sowie in der Schulaula wurden von den Kindern durch Unterstützung des Triestingtaler Aquaristikvereins professionell und regelmäßig gepflegt.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
207

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Sowohl Mädchen als auch Buben waren in gleichem Umfang bei den Projekten, Workshops und Lehrausgängen beteiligt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Wir standen in engem Kontakt mit dem Triestingtaler Aquaristikverband, der unsere Maßnahmen unterstützte, an den Workshops teilnahm und die Kinder sowie die Lehrpersonen durch regelmäßige Besuche über die Fische sowie die richtige Pflege der Aquarien und des Teiches informierte.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Präsentation der Maßnahme erfolgte auf folgende Arten:
* in allen Klassen auf einer eigenen Plakatwand
* in der Aula der PVS auf Plakatständer
* Informationswand Lehrerzimmer
* Plakate mit Ankündigungen z.B. Umwelttheater in der PVS und in der PH-NOE
* Schulhomepage Startseite
* Ankündigung und Beschreibung im Rahmen von Elternabenden

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Projekt "Was macht ein Fisch in der Schule" wurde in Teamsitzungen reflektiert, in Konferenzen als Tagespunkt evaluiert, sowie von den einzelnen Klassen anhand von Plakatwänden, Fotos und Steckbriefen, sowie Beschreibungen nachbereitet.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Im Zuge der genannten Maßnahmen setzten sich die Kinder mit dem Leben im und am Wasser auseinander. Die eigene Verantwortung im Umgang mit dem Element Wasser wurde erweitert und das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden Umgang mit Wasser wurde vertieft.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Jede Klasse konnte zum genannten Themenbereich ein oder mehrere Plakatwände gestalten, die im Laufe des Schuljahres das Schulhaus geschmückt haben.
Die Aquarien und der Schulteich sind zu beliebten Freizeiträumen geworden, neben denen sich sowohl die Kinder, Eltern und Lehrpersonen gerne aufhalten.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Der Schulteich und die Aquarien sind vermehrt in den Blick der Kinder, Lehrpersonen und Eltern gerrückt. Wurden sie zu Beginn noch als selbstverständlich angesehen, so konnten die Kinder im Laufe dieses Jahres selbst erkennen, welche Arbeitsschritte notwendig sind, um diese Schul- und Freizeiträume ansprechend zu gestalten.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Schulgemeinschaft bestehend aus Kindern, Lehrpersonen, Freizeitpädagoginnen und Eltern zeigt höchstes Engagement in allen Bereichen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Klimabündnis-Schule