ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Individuelles Lernen

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Mittelschule Niederndorf
KoordinatorIn: OLadNMS Mairer Otmar
DirektorIn: DinadNMS Fuchs-Roller Saskia, BEd
Handlungsbereiche:
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Schulversuch "Individuelles Lernen": Kürzung der Unterrichtseinheit von 50 auf 45 Minuten. Die verbleibende Zeit von 30 Minuten pro Unterrichtstag wird für das "Individuelle Lernen" verwendet. Die Kinder arbeiten an anstehenden Aufgaben.Die Lehrpersonen stehen als Coaches und Lernbegleiter zur Verfügung. Es wird leise und konzentriert gearbeitet, gesprochen wird im Flüsterton.
Schüler helfen Schülern beim Individuellen Lernen Schüler helfen Schülern beim Individuellen Lernen
Schülerin befragt Schülerin beim Individuellen Ler Schülerin befragt Schülerin beim Individuellen Ler
Lesen im Individuellen Lernen Lesen im Individuellen Lernen
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Apfelverkauf konnte angekurbelt werden. Kinder betrachten Apfelangebot zu diversen anderen Angeboten (z.B. Kuchenverkauf) als recht selbstverständlich. Aussaat und Ernte von Kräutern auf der Kräuterspirale und im Hochbeet wurde von der Schulgartengruppe intensiv betrieben. Die gesunde Jause wurde einige Male im Schuljahr von Klassenelternvertreterinnen einzelner Klassen vorbereitet und ausgegeben. Verkauf von selbst gemachten Kuchen wurde 2-3x im Monat von den Kindern durchgeführt. Erlös kommt dem Jugendrotkreuz zugute.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Schulversuch "Individuelles Lernen": Kürzung der Unterrichtseinheit von 50 auf 45 Minuten. Die verbleibende Zeit von 30 Minuten pro Unterrichtstag wird für das "Individuelle Lernen" verwendet. Nach der großen Pause arbeiten die Kinder selbstständig an ihren Aufgaben: Hausübungen, Vorbereitung auf Tests und Schularbeiten, Vorbereitung von Präsentationen, Gruppenarbeiten usw. Die Lehrpersonen stehen als Coaches und Lernbegleiter zur Verfügung. Es wird leise und konzentriert gearbeitet, gesprochen wird im Flüsterton. Die Schülerinnen und Schüler können zum Arbeiten in die Gänge ausweichen, Bücherei und Computerraum können ebenfalls genützt werden.

Handlungsbereiche
Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
200

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Keine Notwendigkeit!

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperationen gab es mit Partnerschulen in Vorarlberg, Steiermark und Burgenland. Lehrpersonen hospitierten abwechselnd in diesen Schulen, daraus entstand in Zusammenarbeit, besonders mit der Neuen Mittelschule St.Marein in der Steiermark das Modell "Individuelles Lernen".

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt wurde im Schulforum und in allen Klassenforen vorgestellt. In der Lehrerkonferenz und im Schulforum wurde das Projekt einstimmig beschlossen. Veröffentlichungen gab es im Gemeindeblatt, im Bezirksblatt und im lokalen Fernsehen durch ein Kurzvideo. Drei benachbarte Schulen übernahmen das Modell.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Evaluiert wurde durch verschiedene Umfragen unter Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrpersonen. Die Ergebnisse waren durchwegs positiv. Reflektiert wurde die Umsetzung des Modells in beinahe allen Lehrerkonferenzen.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Förderung der Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Das Modell ist aus unserem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Durchwegs positive Rückmeldungen von allen Seiten und Übernahme des Modells durch andere Schulen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Natürlich hat sich die Organisation geändert. Die Lehrpersonen begreifen sich auch immer mehr als Lernbegleiter der Kinder und nicht nur als Stoffvermittler.
Kinder begreifen immer mehr, dass sie für ihr Lernen selbst verantwortlich sind und sich bei Problemen Hilfe im Schulumfeld suchen können.

Wo liegen unsere Stärken?
Einigkeit der Lehrpersonen, Wertschätzung der Schülerinnen und Schüler, gutes Schulklima, das von Hilfsbereitschaft geprägt ist.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Geografie und Wirtschaftskunde, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung, Soziales Lernen, Deutsch, Englisch