ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Umweltbildungsprogramm des Vereins Umwelt Tirol

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: VS Oetz
KoordinatorIn: Rotter Barbara
DirektorIn: Bernhart Franz
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Das Umweltbildungsprogramm des Vereins Umwelt Tirol findet dieses Jahr zum ersten Mal in der Form statt, in der wir es auch in Zukunft weiterführen möchten. Jede Klasse besucht einen oder mehrere Workshops bei Gabi Hecher, die dafür an unsere Schule kommt.
1. Klasse: Ressourcenschonung - richtiges Recycling
2. Klasse: Lebensmittel im Abfall
3. Klasse: Wasser
4. Klasse: Klimawandel
Gabi Hecher mit Kindern der 1. Klasse Gabi Hecher mit Kindern der 1. Klasse
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Die Entwicklungsziele, die wir uns für dieses Schuljahr vorgenommen haben, konnten erreicht werden. Alle Klassen sind nun Teil unseres Umweltbildungsprogramms - die Themen sind auf die jeweiligen Schulstufen abgestimmt (1. Klasse - 6 Module "Ressourcenschonung", 2. Klasse - "Lebensmittel im Abfall", 3. Klasse - "Wasser", 4. Klasse - "Klimawandel"). Auch die Zusammenarbeit mit dem Naturpark Ötztal funktioniert sehr gut. Die Exkursionen "Leben im und am Wasser", "GPS-Suche" und "Vogelbeobachtung" wurden bereits abgehalten, die Workshops "Geologie" und "Faszination Steinzeit" sind für den Schulschluss eingeplant.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Umweltbildungsprogramm des Vereins Umwelt Tirol

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
72

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Genderaspekte waren bei diesem Projekt nicht zu berücksichtigen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt wurde in Kooperation mit Gabi Hecher des Vereins Umwelt Tirol durchgeführt. Sie veranstaltete die Workshops für alle Schulstufen an unserer Schule.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt selbst wurde nicht in der Öffentlichkeit präsentiert. Es wurde aber im Gemeindeboten beschrieben und Fotos von den Workshops auf unserer Schulhomepage veröffentlicht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Da die Maßnahme auch Teil unseres SQA-Entwicklungsplans ist, wurde sie im Zuge dessen Abschlussberichtes reflektiert. Bei der Abschlusskonferenz wird sie ebenfalls zur Sprache gebracht.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
In diesem Schuljahr konnten die Workshops zum ersten Mal so durchgeführt werden, wie wir sie in Zukunft auch beibehalten wollen. Es werden alle Schüler erreicht und miteinbezogen. Die Workshops sind aufbauend angelegt und entsprechen in ihrer Schwierigkeit jeweils dem Alter und Interesse der Kinder.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Wir können den Erfolg am Verhalten der Kinder erkennen: Mülltrennung ist für sie alltäglich geworden und wird schon automatisch umgesetzt. Treten Probleme dabei auf, werden diese von den Lehrpersonen sofort aufgegriffen und besprochen. Das Lernen erfolgt also nicht nur in isolierten Sachunterrichtsstunden und Workshops, sondern im regelmäßigen Tun.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Notwendigkeit der Ressourcenschonung und richtigen Mülltrennung wurde sowohl den Schülern als auch den Lehrern bewusst gemacht. Dieses Bewusstsein findet sich nun im Schulalltag wieder. Mülltrennung ist für uns normal geworden und wird von Schülern wir Lehrern umgesetzt und kontrolliert.

Wo liegen unsere Stärken?
Das erlangte Bewusstsein für die Notwendigkeit der Ressourcenschonung und des Recyclings lässt uns die Mülltrennung als alltägliche Handlung erscheinen und so einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken