ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

50 Jahre Sonderschule

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: ASO Mattersburg
KoordinatorIn: Prax Barbara, Bed
DirektorIn: Dir. Sieber Sonja
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Im Schuljahr 2015/16 feierte unsere Schule ihr 50-jähriges Jubiläum. Den Beginn unserer Feierlichkeiten war eine Diskussion zum Thema "Inklusion statt Sonderschule?" in der Mattersburger Bauernmühle. Am Tag darauf fand eine 50-Jahrfeier in unserer Schule statt, bei der Schüler/innen sangen, tanzten und zauberten. Hierbei konnte auch die Schule besichtigt werden.
Diskussion "Inklusion statt Sonderschule?" Diskussion "Inklusion statt Sonderschule?"
Ehrengäste der 50-Jahrfeier Ehrengäste der 50-Jahrfeier
Gesangsdarbietung Gesangsdarbietung
Tanzaufführung Tanzaufführung
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das Jahresziel des Schuljahres 2015/16, bei dem die Schule die Gemeinde vermehrt als Lernumfeld nützen sollte, konnte erreicht werden:
1) Der naheliegende Fluss und Lebensraum "Wulka" konnte als Lernort immer wieder von allen Klassen herangezogen werden. So entstanden auch sehr schöne Pflanzenbilder, von denen eines sogar einen Anerkennungspreis beim "Umweltmemory" erlangen konnte.
2) Mit der "Mattersburger Tschutschu Bahn" konnten die Schüler/innen die Schulgemeinde genauer kennen lernen.
3) Eine Wanderung zum Marzer Kogel ließ uns einen Einblick in das Naturschutzgebiet machen.
4) Die Kooperation mit der NMS Mattersburg wurde intensiviert. Immer wieder vereinten sich einige Klassen und wurden kreativ tätig.
5) Ein Turnprojekt mit dem ASKÖ Mattersburg wurde weitergeführt. Hierbei kam eine Trainerin wöchentlich zu uns in die Schule und trieb mit den Schüler/innen gemeinsam Sport.
6) Wie jedes Jahr besuchte der Großteil unserer Schule den "Tag des Sports" in Mattersburg. Hierbei stellten sich die verschiedenen Sportvereine Mattersburgs vor. Die Schüler/innen hatten die Gelegenheit unterschiedliche sportliche Aktivitäten auszuprobieren.
7) Dreimal wöchentlich besuchten uns zwei Lesepatinnen vom "Roten Kreuz Mattersburg", die sich Zeit nahmen, um mit unseren Schüler/innen gemeinsam zu lesen.
8) Um sich im Straßenverkehr richtig und sicher verhalten zu können, bekamen die Schüler/innen ein Fahrsicherheitstraining von der Polizei Mattersburg.
9) Ein Besuch bei "Mein Laden" ließ die Schüler/innen in ein gemeinnütziges Projekt Einblick gewinnen. Außerdem gab es die Möglichkeit Kleinigkeiten vom eigenen Taschengeld zu kaufen und so den Umgang mit Geld zu üben.
10) "Nola Note" hieß die Musikveranstaltung, die unseren Schüler/innen Instrumente und Musikrichtungen näherbrachte.
11) Leider konnte 2015/16 die Kooperation mit der Musikschule aus organisatorischen Gründen nicht fortgesetzt werden, jedoch soll im Schuljahr 2016/17 wieder eine Zusammenarbeit stattfinden.
12) Das Highlight in diesem Schuljahr war unsere 50-Jahrfeier. Auf diese wird im nächsten Abschnitt näher eingegangen.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
50 Jahre Sonderschule Mattersburg mit einer Diskussion "Inklusion statt Sonderschule?"

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
30

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Alle Schüler/innen konnten ihre Stärken in verschiedenen Bereichen zeigen und die 50-Jahrfeier mitgestalten.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Vorfeld unserer 50-Jahrfeier fand eine Diskussion zum Thema "Inklusion statt Sonderschule?" in der Bauernmühle Mattersburg statt. Hierbei gab es eine Koopeartion zwischen der Gemeinde Mattersburg, die den Saal zur Verfügung stellte und Festschrift, Film und Buffet finanzierte, und der Schule. Auch mit dem Team der Bauernmühle, in deren Räumlichkeiten die Diskussion stattfand, wurde intensiv zusammengearbeitet, sowie mit den Mitarbeitern des Bauhofes.
Die Festschrift wurde bei einem örtlichen Drucker - Wograndl Druck - angefertigt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Im Vorfeld wurden Einladungen zur Diskussion und Jubiläumsfeier verschickt und verteilt.
Der Schulalltag und die Geschichte der Sonderschule Mattersburg konnten als Festschrift von Frau Direktor Sonja Sieber und als Film von Herrn Mag. Eduard Sieber festgehalten werden. Film und Festschrift standen zur freien Entnahme bei beiden Veranstaltungen zur freien Verfügung.

Die Schüler/innen gestalteten gemeinsam mit den Lehrkräften und Eingliederungshilfen die Schulfeier durch einen Gedichtvortrag, Gesang, Tanz und Zauberei.
Auch für das leibliche Wohl wurde vom Elternverein und Kolleg/innen gesorgt.

Regionale Medien waren sowohl bei der Diskussion, als auch bei der Schulfeier anwesend. Außerdem wurde ein Kurzbericht mit Fotos auf der Homepage veröffentlicht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Ziele der Diskussion
- Vor- und Nachteile zum Thema Inklusion bzw. Sonderschule aufzeigen
- Thema im Bezirk Mattersburg verbreiten und öffentlich machen

Ziele
- die Geschichte und den Alltag der Sonderschule beleuchten
- die Schule öffnen
- die Schüler/innen bestmöglich in den Ablauf der Schulfeier einbinden

Reflexion
Innerhalb des Kollegiums und mit Bürgermeisterin Salamon und Mitarbeiter/innen der Stadtgemeinde, wie auch mit PSI Mag. Seidl und PSI Franz Jeschko wurde über die Diskussion und über die Jubiläumsfeier reflektiert. Außerdem äußerten sich auch noch Tage später Besucher zu den Veranstaltungen.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Der Kontakt mit der Gemeinde Mattersburg und Betrieben im Ort wurde intensiviert.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
- Besucherzahl der Veranstaltungen
- Rückmeldungen der Besucher
- Freude der Schüler/innen ihre Schule repräsentieren zu können
- Berichte in den Medien

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt des Schulpersonals und der Schüler/innen wurde vertieft und gestärkt.
Die Schüler/innen und alle Festgäste gewannen einen Einblick in die Geschichte der Schule. Die Schule konnte an Bekanntheit gewinnen, Verständnis und Interesse für die Arbeit am ZIS und für das Thema Inklusion konnte geweckt werden.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Stärken unserer Schule liegen in der Zusammenarbeit des Schulpersonals und den Schüler/innen und der Zusammenarbeit mit allen Schulen des Bezirkes. Außerdem spielen in den meisten Bereichen eine gute Vorbereitung und Flexibilität, die durch die kleinstrukturierten Klassen möglich ist, eine wichtige Rolle.

Netzwerke
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