ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schulgarten alt/neu

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: GRG 10 Ettenreichgasse
KoordinatorIn: Mag.a Svoboda Beatrice
DirektorIn: Mag. Glatz Reingard
Handlungsbereiche:
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
In unserem Schulgarten wurde ua ein Bereich der "Angolo Italiano" revitalisiert, in dem Basilikum, Melisse, Tomaten, Lavendel und wilder Wein wachsen. Die Kräuter wurden von den Schülern und SchülerInnen der Oberstufe betreut, beschriftet, im italienischen Fachunterricht unter anderem in Form von Rezepten oder Gedichten über Natur im Unterricht verwendet.
Schülerin der 1e beim Müllsammeln im Park Schülerin der 1e beim Müllsammeln im Park
Hochbinden der Tomatenpflanzen Hochbinden der Tomatenpflanzen
Bläuling auf erster eigener Distel! Bläuling auf erster eigener Distel!
Im Garten wird gearbeitet Im Garten wird gearbeitet
Mädels beim Ausgeizen der Tomaten Mädels beim Ausgeizen der Tomaten
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Schulgarten mit heimischen und mediterranen Gemüse und Kräuterpflanzen und Brachfläche angelegt um den SchülerInnen den Bezug zu heimischen Nahrungspflanzen, Gemüsepflanzen und wildwachsenden Gräsern zu vermitteln. Wildkräuter als Blütenpflanzen und Bienenpflanzen zeigen die Nahrungsbeziehungen und Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichen Lebensformen.
Veränderte und im Vergleich dazu wilde Gräserarten zeigen den menschlichen Eingriff zur Maximierung des Ertrages bei Getreidepflanzen zur Sicherstellung der Nahrungsmengen für ganze Städte.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Schulgarten mit Tomaten, Kartoffeln, Melisse, im Schulpark angelegt;
Wildgartenfläche für Schmetterlings und Bienenpflanzen um den SchülerInnen die Nahrunsmittel und ihre Herkunft näher zu bringen. Um ein Verständnis für die Tätigkeiten in der Landwirtschaft zur Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung grosser Städte und Millionenen Menschen näher zu bringen.
Den Zusammenhang zwischen Befruchtung durch Wind oder Insekten zeigt den SchülerInnen der 1. - 3. Klassen die Abhängigkeiten der Lebewesen untereinander und die Abhängigkeit des Menschen von einer intakten Natur und aufrechten Artenvielfalt.
Die SchülerInnen der Oberstufen können die Kräuter-Pflanzen in anderen Sprachen benennen, Rezepte im Sprachunterricht durchmachen und über Ernährung anderer Länder sprachlich umsetzen.

Handlungsbereiche
Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
60

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Mädchen für kraftvolle Aufgaben im Garten eingesetzt um ihnen die Wichtigkeit der Körperkraft aufzuzeigen und patriarchale Strukturen mit kraftraubenden Aufgaben in unterschiedlichen Gesllschaftsformen in Verbindung zu bringen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Tomatenpflanzen von LehrerInnen bekommen, Erde und Utensilien in Geschäften gekauft. Lebensmittel von zuhause mitgebracht und Herkunft und Herstellung im Unterricht besprochen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Der Schulgarten wurde allen anderen Klassen der Schule gezeigt und zur Verfügung gestellt, er wird im Rhmen des Tag der offenen Tür Interessenten präsentiert.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
In der Ökolog- Besprechung mit allen stakeholdern (SchülerInnen, LehrerInnen, SchulwartInnen) wurde der erfolg besprochen und für s nächste Jahr Umsetzung nachgeschärft.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Schulgarten mit Kräutern und Früchten konnten geerntet werden.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Anzahl der interessierten SchülerInnen und LehrerInnen gestiegen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Begeisterung für ökologische Aspekte in der Schulentwicklung, Schulqualität, Projektorientierung wurde massgeblich positiv beeinflusst. Bereitschft der unterschiedlichsten LehrerInnen mmit unterschiedlichen Fächern (Ita, BIU, H; E; GWK, PHY, D, etc.)

Wo liegen unsere Stärken?
Wir haben einen riesigen Schulpark mit unendlichen Möglichkeiten und viel Platz, ein engagiertes und gut vernetztes LehreInnen und SchulwartInnen-Team, das sehr niederschwellig und kommunikativ miteinander für die Kinder einiges umsetzen will.

Netzwerke
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