ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Vom Bohnentipi und anderen Umweltprojekten

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: VS Rettenschöss
KoordinatorIn: Larch Hedwig, BEd
DirektorIn: Larch Hedwig, BEd
Handlungsbereiche:
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Keine Beschreibung
Pflanzen der Bohnen Pflanzen der Bohnen
Waldpädagoge Sebastian Schrödl mit SchülerInnen Waldpädagoge Sebastian Schrödl mit SchülerInnen
Erste Handgriffe Erste Handgriffe
Die Grundpfeiler stehen! Die Grundpfeiler stehen!
Das fertige Bohnentipi! Das fertige Bohnentipi!
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Obsttag - jeden Freitag
Besuch der Bäuerinnen Rettenschöss zum Thema "Regionale Produkte"
Adventkranz binden
Bobby Bottle - Glasrecycling
Upcycling - Autorenbesuch zum Thema "Upcycling für Kinder"
Energieworkshop "H2O"
Höhepunkt des Ökologjahres - Bau eines Bohnentipis

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Bau eines Bohnentipis im Schulgarten

Vorbereitungen in der Klasse:
Bereits früh im Jahr begannen wir damit, in der Klasse kleine Bohnenstecklinge zu ziehen. Dazu nahm jeder SuS ein Marmeladenglas von zu Hause mit und bepflanzte es mit fünf Bohnen. Durch regelmäßiges Gießen (in Maßen!) und etwas Geduld wuchsen schon bald die ersten Bohnen empor. Auch Sonnenblumen wurden gezogen, um sie später dekorativ zwischen die Bohnen zu pflanzen.

Nachdem alle Bohnen eine schöne Größe erreicht hatten, besuchte uns Waldaufseher Sebastian Schrödl und baute mit uns das Grundgerüst für unser Bohnentipi. Nachdem alle Stangen befestigt und zusammengebunden waren, wurden schnell die vorgezogenen Bohnen in den Gläsern aus der Klasse geholt und rund um das Tipi gepflanzt. Dazwischen fanden auch noch Erbsensamen und unsere Sonnenblumen Platz. Schlussendlich wurden noch einige Ringelblumen dazugesetzt. So ist unser Tipi nun voller bunter Pflanzen und kann in Ruhe zu einem sommerlichen Schattenspender wachsen.

Handlungsbereiche
Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation, Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
23

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Alle SuS beteiligten sich sowohl am Pflanzen ziehen, als auch am Pflanzen setzten. Mit der Säge arbeiten sowohl Mädchen als auch Buben.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Waldaufseher Sebastian Schrödl, Lehrling der Waldaufseherschule Angelika Atzl

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Da die Hauptstraße des Dorfes direkt an unserem Garten und unserem Tipi vorbeiführt, verbreitete sich die Nachricht über unser Projekt wie ein Lauffeuer. Es gab nach wenigen Tagen bereits Nachahmer.
Zusätzlich wurde ein einseitiger Bericht in der Lokalzeitung veröffentlich.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das große, positive Feedback erübrigte eine Evaluierung.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Ökologische Gedanken umsetzten und daran Spaß haben.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Motivation und Begeisterung der Kinder, Feedback aus der Gemeinde, Nachbauaktionen, anhaltendes Interesse der Kinder in der Pause

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Pausenraumgestaltung, Teamwork der Kinder, Interesse am Gärtnern und an der Botanik

Wo liegen unsere Stärken?
Teamwork, Ideenumsetzung, Kostengünstige Projekte

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

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