ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Ein neuer Standort für die Sekundaria

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Neue Schule, Verein Bildungshof, Eichgraben
KoordinatorIn: Pisa Andrea
DirektorIn: Pisa Andrea
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Im Jahr 2015/16 wurde ein neuer Standort für die Sekundaria gefunden und unter Mithilfe von Eltern und SchülerInnen hergerichtet und gestaltet. Hier sollen die älteren SchülerInnen nun eigenverantwortlich leben und lernen.
Die stolzen Bewohnerinnen vor ihrem neuen Gebäude Die stolzen Bewohnerinnen vor ihrem neuen Gebäude
Bäume pflanzen I Bäume pflanzen I
Bäume pflanzen II Bäume pflanzen II
Möbel bauen I Möbel bauen I
Möbel bauen II Möbel bauen II
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Die große Vision, für die ältesten Kinder (Sekis) einen eigenen Bereich zur Verfügung zu stellen, konnte umgesetzt werden. Ein neues Haus wurde gekauft, umgebaut, renoviert und mit Schulende bezogen.
Dort sollen die Schulwerte von den Jugendlichen eigenständig umgesetzt werden.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die Kinder der Sekundaria hatten mehrere Angebote zum Thema Gartengestaltung mit Daniel Matheis. Sie haben über unterschiedliche Baumarten, heimische Hecken, Herkunft, ökologische Verträglichkeit, passende Standorte, Bedürfnisse von Pflanzen gelernt. Sie mussten überlegen, was sie vom Garten wollen, wie sie welche Bereiche nutzen wollen. Schlussendlich habe sie für den neuen Schulgarten eine Hecke ausgewählt und sich auf drei Bäume geeinigt. Dann haben sie an zwei Tagen gemeinsam gepflanzt.

Die Kinder haben gemeinsam Möbel zusammengebaut, geputzt, ausgemalt.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
20

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Buben und Mädchen haben gemeinsam geschraubt und gegraben.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Ein Gartengestalter hat mit den Kinder gemeinsam geplant und gearbeitet. Viele Eltern waren in die Planung und Umsetzung der Umbauarbeiten involviert. Zusätzlich waren Firmen involviert, die Arbeiten durchgeführt haben, die intern nicht machbar waren. Zwei gemeinsame Garten- und Hausarbeitstage vieler Eltern am neuen Standort.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das neue Haus wird im neuen Schuljahr bezogen, dann wird das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Besprechung

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Die eigenständige Arbeit der Seki-Kinder wird möglich.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Kinder sind mit großem Enthusiasmus bei den letzten Maßnahmen des Einrichtens dabei und planen und kalkulieren bereits den Menüplan der ersten Schulwoche im September.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schule wird sich stark verändern, weil nun die jüngeren Kinder und die älternen in verschiedenen Häusern arbeiten. Das nächste Schuljahr wird zeigen, welche Dynamiken entstehen.

Wo liegen unsere Stärken?
Im Montessori-Schulsystem können neue Wege einfacher beschritten werden. Es braucht nur die Überzeugung der Schulleitung und genug helfende Hände.

Netzwerke
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