ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

„Essen begreifbar machen“ – Kräutergarten/Naschgarten

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: HLW 19 Straßergasse
KoordinatorIn: MMag. Wollner Elisabeth
DirektorIn: Mag. Rehberger Erich
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Schon durch das Vorjahresprojekt „Kraut und Rüben“ wurde der lange Jahre ungenutzte Gemüsegarten wieder zu neuem Leben erweckt und um den „Naschgarten“ erweitert.
Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit, das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen und Früchte aktiv zu erleben sowie an der Weiterverarbeitung und am Verkauf beim Schulbuffet mitzuwirken.
Vorbereitung der Beete Vorbereitung der Beete
Bepflanzen und Bearbeiten der Beete Bepflanzen und Bearbeiten der Beete
"Biokisterl" der HLW 19 "Biokisterl" der HLW 19
Verkauf am Schulbuffet Verkauf am Schulbuffet
Das erfolgreiche Team Das erfolgreiche Team
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 10

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Lebensraum Schule
- Vitalbuffet (Fortsetzung)
- Klimateller (Fortsetzung)
- Natürlich gut Teller (Fortsetzung)
- „Essen begreifbar machen“ – Kräutergarten/Naschgarten //

Soziale Kompetenz und Persönlichkeitsentwicklung
- Theatergruppe der HLW 19 – vier ausverkaufte Vorstellungen in der „Sargfabrik“

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
„Essen begreifbar machen“ – Kräutergarten/Naschgarten

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation, Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
44

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Aufgaben wurden geschlechtsneutral aufgeteilt und jede/r Schüler/in hatte die Möglichkeit die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche auszuprobieren und kennenzulernen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Zuge des „Naschgarten“ Projekts wurden unterschiedliche Kontakte genutzt und Partner gewonnen, die bei der Projektumsetzung beteiligt waren. So lieferte die MA24 für die Vorbereitungsarbeiten Humus und Kompost, die dann in den Boden eingearbeitet wurden. Die bestehende Bodenqualität wurde somit verbessert und ermöglichte eine langfristige, nachhaltige Nutzung der Fläche.
Als zusätzliche Lieferanten wurden das Bauhaus und auch naheliegende Gärtnereien genutzt, um die Fläche vorzubereiten und anschließend entsprechend zu bepflanzen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Nach den Vorbereitungsarbeiten sowie der Bepflanzung des Gartens galt es die Eröffnung des „Naschgartens“ zu planen. Die SchülerInnen formulierten hierfür die Einladungen, entwarfen im Zuge ihrer Unterrichtseinheiten Plakate und verbreiteten die Information zur Eröffnung, die im Juni 2016 stattfand. Um den Bekanntheitsgrad über die Schule hinweg zu erzielen, wurden Einladungen auch auf dem Postweg versandt und Eltern sowie wichtige Stakeholder für die Schule eingeladen.
Auch ein Tagesmedium konnte für die Berichterstattung gewonnen werden.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Laufende Feedbackgespräche mit SchülerInnen und beteiligten LehrerInnen halfen dabei das Projekt zu evaluieren. Schwierigkeiten oder mögliche Problembereiche wurden umgehend thematisiert und gelöst. Wichtige Punkte, die auch für das nächste Schuljahr relevant sein könnten, wurden dokumentiert.
Der Erfolg des Projekts zeigt sich aber am besten am Ertrag im Sommer und Herbst. Denn nur durch das optimale Zusammenspiel aus Garten-Vorbereitung, Umsetzung und laufender Betreuung des Naschgartens war dies möglich.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Sinnvolle Nutzung des Schulgartens
Individualisierung – Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Stärkung der Teamfähigkeit
Ressourcenschonung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Der Erfolg des Projekts kann auf unterschiedlichen Ebenen gemessen werden:
Zum einen an der großen Besucherzahl und dem Interesse der Besucher bei der Eröffnung, zum anderen durch die ertragreiche Ernte und den Verkauf bzw. die Verarbeitung von Obst und Gemüse in der Schule.
Die SchülerInnen haben das Projekt durchgehend betreut und waren in allen Bereichen vom Umstechen des Bodens bis zum Verkauf der geernteten Früchte involviert.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Schon durch das Vorjahresprojekt „Kraut und Rüben“ wurde der lange Jahre ungenutzte Gemüsegarten wieder zu neuem Leben erweckt und um den „Naschgarten“ erweitert. Durch die örtliche Nähe konnten die SchülerInnen das Projekt stets im Auge behalten und die kleinen Erfolge, an denen sie mitgewirkt haben, beobachten. Es bereitete viel Freude, die Saat aufgehen, Pflanzen gedeihen und Früchte reifen zu sehen.
Alle angebauten Früchte wurden weiterverarbeitet oder beim Schulbuffet zum Verkauf angeboten. Der Naschgarten ergänzt den Lehrplan der Klassen optimal, denn so wird auch ein besserer Bezug zu den Pflanzen hergestellt.
Auch in Zukunft soll der Naschgarten aktiv genutzt werden und durch einen kleinen Weingarten weiterwachsen.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Stärken bei dem Projekt liegen in der Vernetzung untereinander – SchülerInnen, LehrerInnen, Stakeholder – und der optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Die Schule verfügt über ein großes, vielfältiges Potenzial:
- Großes Schulgebäude mit vielen Grünflächen
- Offenheit des Lehrerkollegiums, viele positive Rückmeldungen bezüglich des Gemüse- und Naschgartens
- Eine sehr gute Infrastruktur in der Schule (Schulküchen, Betriebsküche)
- Unser Schultyp bietet für diesen Bereich viele Möglichkeiten fächerübergreifend zu arbeiten
- Offenheit der Führungsebene für viele Projekte

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken

Weitere Netzwerke
weitere Netzwerke: WieNGS-Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen