ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Mobilität und Klimaschutz

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Volksschule St. Stefan
KoordinatorIn: Dipl.Päd. Vallant Monika
DirektorIn: VD Dipl.Päd. Martinz Silvia, BEd MA
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
In den einzelnen Klassen werden Projekte zu den Themen Mobilität und Klimaschutz durchgeführt:
-Postbus-Aktionstag
-Projekt: "Autofasten"
-AUVA-Radworkshop
-Erstellen eines Schulwegplans
Helmi-Aktionstag Helmi-Aktionstag
Aktion: Verhalten im Postbus Aktion: Verhalten im Postbus
Aktion: "Fahren mit dem Postbus" Aktion: "Fahren mit dem Postbus"
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
+ Erstellen eines Schulwegplans für die VS St. Stefan in Zusammenarbeit mit der AUVA und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit
+ Aktion: "Tempo 30 vor Schule" in Zusammenarbeit mit KFV
+ Schulprojekt "Sicher im Verkehr" mit ÖBB - Postbus
+ Verkehrserziehungsprogramm mit der örtlichen Polizei
+ Radworkshop im Zusammenarbeit mit der AUVA
+ "Autofasten" Heilsam in Bewegung kommen mit Mag. Christian Finger - Klimabündnis Kärnten
+ Vorbereitung und Durchführen der Radfahrprüfung in den 4. Klassen
+ Projekt "Fabio" Einführung in das Reich der Energie

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Projektbeschreibung Schulwegplan

Problemstellung:
Kinder sind in unserer komplexen, hoch technisierten Verkehrswelt sehr gefährdet. Besonders im Schulalter ist große Vorsicht geboten, vor allem wenn Kinder erstmals selbständig am Verkehrsgeschehen teilnehmen. Kinder haben ein engeres Sichtfeld als Erwachsene, sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht richtig einschätzen. Kinder sich meist nicht über die Gefahren ihrer Schulwege bewusst und machen sich wenig Gedanken über die sichersten Schulwege. Deshalb richten sich die Schulwegpläne auch an die Eltern und Lehrer, die ihre Vorbildfunktion nützen sollen.

Inhalte und Ziele:
Die Schulwegpläne zeigen, welche Wege unter den aktuell gegebenen Bedingungen sicher sind, an welchen Stellen besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist und welche Gefahrenstellen möglichst gemieden werden sollen.
Schüler und Eltern geben in einem Fragebogen Auskunft über ihren Wohnstandort, den genauen Schulweg sowie über dessen Gefahrenstellen und Verbesserungsmöglichkeiten.
In einer Begehung werden die von den Eltern genannten Stellen, welche in einem Umkreis von 500 m zur Schule liegen, durch Vertreter der Schule, der exekutive, der Gemeinde und des KFV gesichtet und mögliche Verbesserungsmaßnahmen protokolliert.
Der Schulwegplan zeigt auf, an welchen Stellen für die Kinder erhöhte Vorsicht geboten ist und wie sie sich verhalten sollen. Eltern erhalten zudem Empfehlungen für das Schulwegtraining mit ihren Kindern.

Ergebnisse:
Aufgrund der Ergebnisse der ausgefüllten Fragebögen und der Begehung des Schulumfeldes werden schließlich in einem Plan sichere Schulwege ( zu Fuß ) sowie die Gefahrenstellen im Einzugsbereich der Schule dargestellt.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation, Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
181

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Das Projekt war so ausgelegt, dass beide Geschlechter sich angesprochen fühlten.
- Rollen- bzw. Schauspiel, Workshop, Singen, Musizieren, Exkursionen,
Lehrausgänge

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
- AUVA Landesstelle Graz
- Kuratorium für Verkehrssicherheit
- Stadtgemeinde Wolfsberg - Umwelt- und Straßenabteilung
- Eltern
- Polizei
- örtliche Presse
- Verein: Energiezukunft Lavanttal,
- Klimabündnis Kärnten
- Kindergarten St. Stefan
- NMS St. Stefan
- Österr. Post AG-Verkehrsabteilung
- ÖBB
- Teilweise heimische Betriebe

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Am Dienstag, den 16.12. 2015 besuchten unsere Schule Frau Mag. Birgitta Prem von der AUVA Landesstelle Graz und Frau Gabriele Zunegg vom Kuratorium für Verkehrssicherheit sowie der 1. Vizebgm. Mauritsch Ewald von der Stadtgemeinde Wolfsberg und Herr Vallant Franz – Abteilung Umwelt sowie einige Eltern und übergaben uns nach einem gesanglichen Beitrag der 1A mit Koll. Unterweger und Koll. Grundnig und einem „englischen“ Beitrag von unserer Schwerpunktklasse (Koll. Böhme-Müller und Nativespeaker Siobhán Kienzl) im Beisein von unserer Frau Direktor Silvia Martinz,BEd feierlich die Schulwegpläne.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
- Eltern und Schülerfragebögen
- Projekttagebücher bzw. Aufzeichnungen der Schüler im SU-Heft
- Der Ursprungszustand, die Verbesserungsmaßnahmen und die derzeitige
Situation bzw. Wunschsituation wurden auf Plakaten, in Form von Liedern,
Sketches, musikalischen Beiträgen zusammengefasst und teilweise beim
Schulabschlussfest zur Aufführung gebracht
- Teamsitzungen der Schulleitung mit Vertretern der Stadtgemeinde Wolfsberg,
AUVA, KFV und der örtlichen Polizei
- Pädagogische Konferenzen zu den Themen Mobilität und Klimaschutz

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
- eine 30 km/h Beschränkung vor der Schule
- Einsatz eines Schülerlotsen, der den Kindern über die Straße hilft
- Eltern, die mit dem Auto kommen, werden gebeten, die Elternhaltestellen zu
nutzen, um so das Verkehrsaufkommen im unmittelbaren Schulbereich zu
reduzieren.
- Folder "Schulwegplan" : Er soll Hinweise geben, welche Wege zur Schule geeignet sind, wo es weitgehend empfehlenswerte Überquerungsstellen gibt und wo Kinder besonders vorsichtig sein müssen.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
- Verringerung des Verkehrs unmittelbar vor der Schule
- Vermehrtes Nutzen des Parkplatzangebotes der Elternhaltestellen hin der dem Haus der Musik, bei der Feuerwehr oder am Parkplatz bei der Kreuzung Bahnhofstraße - Hauptstraße
- Sensibilisiertes Verhalten der Schüler und Eltern als Verkehrsteilnehmer

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
- Verkehrsregelnde Maßnahmen machen Schulwege sicherer.
- Mit konkreten Projekten an unserer Schule wird/wurde eine nachhaltige Bewusstseinsbildung bei den Schülerinnen, beim Lehrkörper und den Eltern geschaffen.
- Die Vorbildwirkung für andere Schulen ist in diesem Fall auch nicht zu vernachlässigen, da hier an konkreten Projekten gezeigt wird, was möglich ist.

Wo liegen unsere Stärken?
- die unermüdliche Initiative der Schulleitung mit dem gesamten Lehrkörper
- gute Vernetzungen und Kooperationen mit Fachexperten von Außen zum Thema
Mobilität und Klimaschutz

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen