ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

ÖKOLOG-Projekt an der BHAK/BHAS Kitzbühel

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: BHAK/BHAS Kitzbühel
KoordinatorIn: Mag. Schlechter Magdalena
DirektorIn: OStR. Mag. Eller Fritz
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
Inhalt
Schülerinnen und Schüler der BHAK/BHAS-Kitzbühel renaturierten einen Überlaufbach der sogenannten „Sauwinkel Quellen“ auf dem Gebiet der ehemaligen Tiroler Holzverwertung Feiersinger GmbH & Co KG in Ellmau - ein gemeinsame Projekt von Gemeinde Ellmau, der „School of Education“ der Universität Innsbruck und der 4AK der HAK Kitzbühel.
Schüler/innen bei der Bachnaturierung Schüler/innen bei der Bachnaturierung
Schüler/innen der 2BK mit LHStv. Ingrid Felipe Schüler/innen der 2BK mit LHStv. Ingrid Felipe
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Bachrenaturierung in Ellmau (zitiert aus Medienbericht)

„Schüler-Schweiß schützt Umwelt!“ Unter diesem Motto renaturierten Schülerinnen und Schüler der BHAK/BHAS-Kitzbühel einen Überlaufbach der sogenannten „Sauwinkel Quellen“ auf dem Gebiet der ehemaligen Tiroler Holzverwertung Feiersinger GmbH & Co KG in Ellmau - ein gemeinsames Projekt von Gemeinde Ellmau, der „School of Education“ der Universität Innsbruck und der 4AK der HAK Kitzbühel.
Prof. Suzanne Kapelari von der Universität Innsbruck stellte dabei kurz die vorgesehenen Pflanzenarten und regional vorkommenden Insektenarten vor, praktisch als „Bildungs-Mehrwert“ für die SchülerInnen.
Die erste Aufgabe für die angehenden Umwelt-ExpertInnen bestand darin, das Gerinne zu reinigen und zu vertiefen. Im nächsten Schritt wurden ca. 100 Sträucher entlang des Wasserlaufes gesetzt.
Dieses Gebiet wurde zuvor als Naturschutzgebiet gewidmet und wird als solches der Nachwelt erhalten bleiben. Den SchülerInnen gelang es, die Fläche innerhalb von ca. 3 Stunden zu renaturieren.
Das Projekt wurde im Rahmen von Ökolog, dem größten zusammenhängenden Schulprojekt für nachhaltige Entwicklung durchgeführt. Die Handelsakademie Kitzbühel ist seit 2015 eine der wenigen Ökolog-Schulen und sehr aktiv im Rahmen von Projekten zur Nachhaltigkeit.

Ökolog-Projekt des Landes Tirol zur CO2-Reduzierung (zitiert aus Facebook-Meldung)

Dass der Klimawandel junge Menschen nicht „kalt“ lässt, konnte erfolgreich im Rahmen eines Projektes des Vereins Natopia, an dem die 2BK der BHAK Kitzbühel teilnahm, unter Beweis gestellt werden. Teil dieses Projektes war die Aufgabe, gemeinsam mit anderen Tiroler Schulen im Monat März durch die Internetplattform „Treeday“ 60 Tonnen CO2 einzusparen.
Der Monat März war also der Monat, in dem es darum ging, CO2 zu sparen. Für die beteiligten SchülerInnen war es nicht immer ganz einfach, denn man übersieht sehr schnell, dass man dafür beispielsweise auf Fleisch oder langes Baden verzichten sollte. Die Klasse ging als Sieger aus dem Bewerb hervor, denn es gelang den Jugendlichen, tirolweit am meisten CO2 einzusparen. Besonders stach dabei eine Schülerin der 2BK, Valerija Stretkovic, hervor: Sie wurde als die beste Schüler Tirols geehrt.

Stand am Tag der offenen Tür

Am 19. Jänner stellten wir das Ökolog-Projekt im Rahmen des Tages der offenen Tür an unserer Schule vor.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Schülerinnen und Schüler der BHAK/BHAS-Kitzbühel renaturierten einen Überlaufbach der sogenannten „Sauwinkel Quellen“ auf dem Gebiet der ehemaligen Tiroler Holzverwertung Feiersinger GmbH & Co KG in Ellmau - ein gemeinsame Projekt von Gemeinde Ellmau, der „School of Education“ der Universität Innsbruck und der 4AK der HAK Kitzbühel.
Prof. Suzanne Kapelari von der Universität Innsbruck stellte dabei kurz die vorgesehenen Pflanzenarten und regional vorkommenden Insektenarten vor, praktisch als „Bildungs-Mehrwert“ für die SchülerInnen.
Die erste Aufgabe für die angehenden Umwelt-ExpertInnen bestand darin, das Gerinne zu reinigen und zu vertiefen. Im nächsten Schritt wurden ca. 100 Sträucher entlang des Wasserlaufes gesetzt.
Dieses Gebiet wurde zuvor als Naturschutzgebiet gewidmet und wird als solches der Nachwelt erhalten bleiben. Den SchülerInnen gelang es, die Fläche innerhalb von ca. 3 Stunden zu renaturieren.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
22

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Keine Unterscheidung der Geschlechter bei der Durchführung der Arbeiten.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Gemeinde Ellmau
Dr. Suzanne Kapelari (School of Education)
Tiroler Holzverwertung Feiersinger GmbH & Co KG

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Pressemeldungen (Bezirksblätter, Kitzbüheler Anzeiger, Facebook)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Abteilung für Naturschutz / Land Tirol

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Durch wiederbeleben eines natürlichen Fluss-Ökosystems wurde die Notwendigkeit einheimischer Pflanzenarten vermittelt.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Durch die äußerst positive Mitarbeit der Schüler/innen und die sehr positive Rückmeldung der Projektpartner/innen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Positive Auswirkung auf das Klassenklima.

Wo liegen unsere Stärken?
Teamarbeit

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

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