ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Wir fahren weiter auf der ÖKOLOG-Schiene

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Mittelschule Neudörfl
KoordinatorIn: Dir. Knotzer Brigitte
DirektorIn: Dir. Knotzer Brigitte
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
Inhalt
Die Themen Gesundheit, Bewegung und Sozialverhalten prägen unseren Alltag.
Endlich sind die Rezeptmappen fertig. Endlich sind die Rezeptmappen fertig.
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
* Thema 1: Getränkekonsum an unserer Schule entspr. dem Ziel: " In unserer Schule werden hauptsächlich Wasser und verdünnte Obstsäfte getrunken"
Dieses Thema wird immer wieder in allen Klassen bearbeitet, Kinder führen eine Zeit lang Protokoll über ihr Trinkverhalten; ein Punkt unserer
Hausordnung sieht vor, dass Wasser auch im Unterricht ohne zu fragen jederzeit getrunken werden kann; wir erhalten auch dieses Jahr
wieder die Auszeichnung für unseren gesundheitsförderlich befüllten Getränkeautomaten.
* Thema 3: Respektvoller Umgang mit Lebensmitteln: Die 3b Klasse führt ein umfangreiches Projekt zum Thema "Die flotte Resteküche" durch, gestaltet
eine Rezeptmappe, die öffentlich verkauft wird und deren Erlös der Kinderkrebshilfe gespendet wird.
Beim Schulessen wird den Kindern vor Augen geführt, dass man sich die Portionen gezielt und überlegt anrichten lässt, so können vielleicht
auch noch andere profitieren, die noch hungrig sind und es wird nicht so viel weggeworfen. Weiters erleben die Kinder, wie die Reste des
Mittagessens noch in der Landwirtschaft Verwendung finden.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die flotte Resteküche
Die 3b, eine Klasse, die schon seit Anfang an als "Vorzeigeklasse" in ökologischem Sinn genannt werden kann, hat auch heuer wieder ein umweltwirksames und sozial geprägtes Projekt auf die Beine gestellt.
Ihr Jahresthema lautete "Respektvoller Umgang mit Lebensmitteln". Dieses Thema wurde im Schwerpunkt NAWI noch verstärkt und intensiviert.
Fächerübergreifend arbeiteten sie an einer Mappe mit Rezepten, die Lebensmittelreste einer sinnvollen und schmackhaften Verwertung zuführen sollten. Auf jeden Fall ging es darum, sich des Wertes von Lebensmitteln bewusst zu werden und den Abfall im Biokübel zu verringern.
Auch Eltern und Verwandte wurden miteinbezogen, ging es doch darum, Rezepte zu erfragen. Großen Spaß machte es natürlich auch, die gesammelten Rezepte auf ihre "Tauglichkeit" in der Schulküche auszuprobieren.
Die besten Rezepte wurden dann optisch wunderbar aufbereitet in Mappen gesammelt und mit praktischen Tipps und Informationen angereichert.
Dann hieß es noch die Mappen mit dem Titel "Die flotte Resteküche" an den Mann bzw. die Frau zu bringen, denn immerhin sollte noch ein zweiter Nutzen daraus entstehen, nämlich eine Spende für die Kinderkrebshilfe.
Bei allen Schulveranstaltungen boten die Kinder die Mappen an, auch die Gemeindestube und die Kolleginnen der VS Neudörfl wurden besucht.
Die Freude über das Ergebnis und das Interesse war groß und für das nächste Schuljahr ist schon eine Neuauflage angedacht.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation, Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
16

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Sowohl beim Sammeln der Rezepte, beim Kochen, beim Herstellen und beim Verkauf der Rezeptmappen konnten sich die Schüler/innen ihr Arbeitsfeld selbst aussuchen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zusammenarbeit mit den Eltern der Klasse, dem BMV, der Kinderkrebshilfe

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Mappen wurden beim Elternsprechtag präsentiert und verkauft, sie wurden auch in der Gemeinde vorgestellt, die Lehrer/innen der VS wurden informiert;
Artikel in der Gemeindezeitung, in der Bezirkspresse und auf der Schulhomepage

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Reflexion in der Klasse; innerhalb der Kolleg/innen in der Konferenz

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Ziel 3: Klassen kontrollieren sich praktisch selbstständig und achten aufeinander

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Beobachtungen zeigten, dass das Bewusstsein der Schüler/innen geschärft wurde; dies wurde immer wieder an kritischen Äußerungen bemerkbar.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Umgang mit Lebensmitteln ist bewusster geworden, ebenso die Planung für Feste, was den Ankauf von Nahrungsmitteln betrifft.

Wo liegen unsere Stärken?
Im gemeinsamen "Erleben" der Maßnahmen. Nicht nur reine (versuchte) Wissensvermittlung.

Netzwerke
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