ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

BRG2 Vereinsgasse - SCHUL-Alltag in der Expositur als spannende Herausforderung!

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: BRG/BORG II Lessinggasse
KoordinatorIn: Dr. Penkner Alexandra
DirektorIn: DI Mag. Graf Roman
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Immer noch in der Expositur, versuchen wir gemeinsam, unsere begonnenen Ideen und Projekte fortzusetzen-eine Herausforderung für ALLE!
Der Pflanzencontainer vor unserem Schultor! Der Pflanzencontainer vor unserem Schultor!
Der Schulbeetcontainer neu bepflanzt, Herbst 2016! Der Schulbeetcontainer neu bepflanzt, Herbst 2016!
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das Jahresziel, die Fusion mit der Hegelgasse vorzubereiten, ist derzeit noch immer nicht abgeschlossen. Es wird weiter verfolgt.
Die Gestaltung der Schulräume ist uns weiterhin ein großes Anliegen und wird von den meisten Klassen und deren Klassenvorständen, aber auch von vielen anderen LehrerInnen, unterstützt.
Die Peer-Mediation leistet gute Dienste und sorgt für ein entspannteres Klima und einen ausgeglichenen Umgang der SchülerInnen miteinander.
Das Urban Gardening im Augarten, betreut durch die Bundesgärten, konnte weitergeführt werden und wird von allen SchülerInnen begeistert angenommen, es wird gemeinsam gegärtnert und auch kulinarisch genossen.
Das Vertical Gardening in PET-Flaschen in den Klassen kam bei unseren Schulwarten insofern nicht gut an, als die Kinder noch keine ausreichende Disziplin beim Pflegen der PET-Flaschen entwickelten, und Waschbecken verstopft waren oder Wasserlacken beim Gießen entstanden. Wir suchen derzeit nach einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Alternative.
Das Schulbuffett- Team hat wie immer täglich neue, gesunde, kreative Kochideen und begeistert viele SchülerInnen und LehrerInnen!
Die 3b erlebte in einem Pilotprojekt eine handylose Zeit und hat somit neue Perspektiven entwickelt, wie Lehren und Lernen verändert und verbessert werden kann.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
„Die Schulzeit ohne Handy in der 3b“ von 27.4.2016 bis 24.6.2016 (8.00 -14.00), unter der Projektleitung der Klassenvorständin Mag. Elisabeth Lindner-Riegler

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
23

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Schüler/-innen durften das Leben ohne Handy ihren Interessen entsprechend erfahren. Jeder/-e konnte andere Vorteile erleben.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Außenkontakte wurden bei diesem Projekt nicht direkt angestrebt. Im Rahmen der Eröffnungskonferenz 2016/17wurde aber eine Fortsetzung der handylosen Unterstufe im Rahmen der nächsten SGA Sitzung angeregt. Die Schüler/-innen berichteten natürlich ihren Familien über ihre Erfahrungen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Ergebnisse wurden schriftlich dokumentiert und bei der Schlusskonferenz 2015/16 den Lehrern und Lehrerinnen präsentiert. Für den 5.Oktober 2016, den Tag der Wiener Schulen, wird ein Plakat zwecks Präsentation im Schulhaus zusammengestellt. Auch eine Präsentation in der jährlich einmal erscheinenden Schülerzeitung ist im Entstehen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Protokolle der Kinder wurden von der Projektleiterin, Mag. Elisabeth Lindner Riegler, zusammengefasst.
Zur Auswertung der handylosen Zeit wurde den Kindern ein Fragebogen vorgelegt. Die Formulierung eines Kommentars war optional.
Die Auswertung des Fragebogens erfolgte in Form von Balken- und Kreisdiagrammen.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Wir möchten unser Schulklima angenehm, positiv und freundlich für alle, LehrerInnen, SchülerInnen, Direktor, Sekretärin, SchulwartInnen und BuffettbetreiberIn,halten. Dazu eignet sich eine handylose Zeit am Vormittag hervorragend. Mehr Ruhe, weniger Stress und freie Hände ermöglichen eine erfolgreiche Kommunikation und ein angenehmes Miteinander.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Auswertung der Fragebögen, aber natürlich auch die vielen glücklichen Kindergesichter, die wieder MITEINDER beschäftigt waren statt NEBENeinander, belegen den Erfolg.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewusstsein, dass das ZUSAMMEN-Leben, der SCHUL-Alltag, das Lehren und Lernen besser ohne Handy funktionieren, ist wieder in den Vordergrund gedrungen.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Teamfähigkeit ist weiterhin unsere größte Stärke. Dieses Pilotprojekt hat einige KollegInnen angesteckt, gemeinsam gegen die Dauerpräsenz des Handys vorzugehen und die Kinder positiv bestärkend zu unterstützen, die handylose Zeit vielleicht sogar freiwillig durchzuführen.

Netzwerke
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Weitere Netzwerke
PILGRIM, Science Center Netzwerk