ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Geburtenstation Klassenzimmer: Vom Ei zum Kücken.

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: TNMS Lembach
KoordinatorIn: HOL Habringer Josef
DirektorIn: SL Meixner Karin
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
„Mir war es wichtig, dass meine Mitschüler miterleben können, wie die Entwicklung vom Ei zum Kücken abläuft“, so der "Projektleiter" Jürgen O. (Schüler der 3a).
Die 3a Klasse und ihr Klassenvorstand freuen sich. Die 3a Klasse und ihr Klassenvorstand freuen sich.
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Mobilität war auch im Schuljahr 2015/16 ein wichtiger Schwerpunkt unserer ÖKOLOG-Aktivitäten:
~ Klimameilen sammeln
~ Teilnahme an BIKELINE
~ Fahrrad-Fahrgemeinschaften bewirkten eine erhöhte Bereitschaft, den Schulweg gemeinsam mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Brutplatz Klassenzimmer: Vom Ei zum Kücken

Am 30. März 2016 startete das fächerübergreifende Schulprojekt „Vom Ei zum Kücken“ mit 56 Eiern in der 3a Klasse der NMS Lembach.

Alle drei Tage wurde ca. ½ Liter warmes Wasser in den Brutkasten gefüllt, damit die Schale der Eier weicher wurde und die Kücken leichter schlüpfen konnten. Im Brutkasten wurden die Eier bei ungefähr 38° C warm gehalten.

Nach langem dreiwöchigen Warten schlüpfte das erste Kücken „Speedy Gonzales“ am 18. April. In den folgenden 4 Tagen schlüpften noch 18 weitere Jungtiere.

Mikail, Jürgen, Stefan und Thomas brachten die Eier in die Schule.

„Mir war es wichtig, dass meine Mitschüler miterleben können, wie die Entwicklung vom Ei zum Kücken abläuft“, so der "Projektleiter" Jürgen Obermüller (Schüler der 3a).

Am 22. April musste sich die Klasse schweren Herzens von den liebgewonnenen Lebewesen verabschieden.
Unterstützt wurde das Projekt vor allem vom Klassenlehrer Herrn Habringer.

Verfasserin: Sophia Pumberger (Schülerin der 3a)


"Philosophisches" zum Brutkasten: "Frühlingserwachen, Knospen, Jungtiere, ….!''
Zuerst schätzen wir Eier als Nahrungsmittel (Ostereier).
Bei entsprechenden Voraussetzungen entschlüpft dem Ei ein Kücken- aus dem scheinbar leblosen Ei kommt Leben heraus!
Damit wurde das Ei zum Symbol für die Auferstehung,
Ei = Grab und Kücken = Leben, Auferstehung

Wir alle wissen: Die Eizelle ist der Keim des Lebens und klar als Sinnbild für die Fruchtbarkeit zu verstehen.
Verfasserin: Fr Bernadette Falkinger (Religionslehrerin)

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
21

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Alle Burschen und Mädchen haben gleichermaßen fürsorglich auf das Wohl der Eier und der frisch geschlüpften Kücken geachtet.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Eltern des jugendlichen "Projektleiters" stellten den Brutkasten zur Verfügung. Vier Burschen brachten von zu Hause 56 Hühnereier in die Klasse mit.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Projektpräsentation erfolgte auf mehreren Ebenen:
~ SchülerInnen anderer Klassen nutzten die Gelegenheit, sich über den Verlauf in den Pausen an Ort und Stelle zu informieren.
~ Auf der Schul-WebSite wurde über das Kückenprojekt ausführlich informiert.
~ Regionale Wochenzeitungen veröffentlichten Berichte - mit Foto auf der Titelseite.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im fächerübergreifenden Unterricht (z.B. in Religion) wurde die Symbolik Ei - Kücken thematisiert.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Dieses Projekt war kein Jahresziel, sondern entstand sehr spontan.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die SchülerInnen erlebten hautnah das Schlüpfen der Kücken und deren erste Schritte mit. Dies war für die SchülerInnen ein beeindruckendes emotionales Erlebnis.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Der Umgang zwischen den Schülerinnen und Schülern der Projektklasse hat sich wesentlich verbessert, was einen besseren Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft bewirkte.

Wo liegen unsere Stärken?
SchülerInnen werden ermuntert, eigene Ideen und Vorschläge vorzubringen. Initiativen der Kinder und Jugendlichen werden von den Lehrern, der Schulleitung und dem Reinigungspersonal unterstützt und begleitet.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Physik, Biologie, Deutsch, Religion