ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Sharing is Caring

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: PVS der PH Steiermark
KoordinatorIn: BEd. Zavertanik Sonja
DirektorIn: Mag. Luttenberger Claudia
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Mobilität und Verkehr
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Die SchülerInnen der PVS reflektierten ihr eigenes Konsumverhalten und entwarfen Ideen, Gebrauchsgüter gemeinsam nutzen zu können. Sie entwickelten interessante Ideen, wie sie ihr ganz persönliches Konsumverhalten (und auch das ihrer Familie) im Sinne der "Share Economy" verändern können. Dazu fokussierten sie sich auf drei Bereiche: Kleidung, Spielzeug und Transportmittel.
"Share a book" im Klassenverband "Share a book" im Klassenverband
"Let´s share some fun!" "Let´s share some fun!"
"Let´s share a project!" Gartengestaltung der PVS "Let´s share a project!" Gartengestaltung der PVS
Spielzeugtauschbörse am Sommerfest Spielzeugtauschbörse am Sommerfest
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 7

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
• „Green Force – die Umwelt-Peers“
Wöchentliches Umweltprojekt „Green Force – die Umwelt-Peers“ in einer heterogenen und jahrgangsgemischten Gruppe von 25 SchülerInnen im WS und 21 SchülerInnen im SS montagnachmittags. Die Umwelt-Peers versuchen Umweltmaßnahmen aus dem Umweltzeichen-Kriterienkatalog umzusetzen und stellen diese Erkenntnisse zu den erarbeiteten Themen größtenteils in allen Klassen der PVS vor.
• Umwelt-Peers Zertifizierung
Ausbildung und Zertifizierung von 8 Umwelt Peers über das UBZ: „Gemeinsam planen wir einen Schulgarten!“, Anlegen eines Schmetterlingbeetes
• SUPPORT Lady Lomin – Eine Plastikstöpsel-Sammelaktion
SUPPORT LADY LOMIN ist ein gemeinnütziger Verein, mit dem Ziel die Löhne der Frauen im Projekt Lady Lomin („Wir weben die Zukunft“ – Ein Arbeitsprojekt für Frauen im Südsudan) nachhaltig sicherzustellen und Kindern das Schulgeld an einer Schule im Südsudan zu finanzieren. Dafür werden Plastikstöpsel gesammelt und durch Dr. Rudolf Höhnle an eine slowenische Firma zum Recyclen verkauft. Der Erlös dieser Plastikstöpsel wird 1:1 an das Projekt überwiesen.
• Umweltaktion „Luftsprung“
Anhand einer Lüftungstabelle im Luftsprungpass wurden die SchülerInnen der PVS eingeladen, die Lüftungsintervalle zu beobachten und festzuhalten. Dadurch soll das Bewusstsein für die regelmäßige Zufuhr von Frischluft im Klassenzimmer gefördert und das Verhalten hinsichtlich des Lüftungsverhaltens – vor allem während der Vorführ – bzw. Praxisstunden - positiv beeinflusst werden. So können auch die Studierenden lernen, dass darauf zu achten ist, kontinuierlich Frischluft ins Klassenzimmer zu bringen.
• „Komm tu´s RE-USE“ - Schulsammelaktion
Unter dem Motto "Komm tu's Re-Use" hat die BAN-ÖKOSERVICE sozialökonomische BetriebsgmbH und das Umweltamt der Stadt Graz gemeinsam zur Teilnahme an der Re-Use Box Schulsammelaktion 2016 eingeladen. Die Umwelt Peers der PVS initiierten dieses Projekt an der Schule und motivierten die MitschülerInnen in den Re-Use Boxen im Zeitraum vom 18. April – 18. Mai 2016 nicht mehr gebrauchte, aber noch funktionsfähige Gegenstände
in die Schule mitzubringen und zu sammeln. Demnach soll diese Aktion der Umwelt Peers einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung hinsichtlich einer nachhaltigen Verantwortung unserer Gesellschaft an ihre Umwelt leisten. Insgesamt wurden an der PVS 63 volle Re-Use Boxen gefüllt!
• „Großer Steirischer Frühjahrsputz“
Alle SchülerInnen der PVS wurden eingeladen, den gegenüberliegenden Hasnerplatz Park/Spielplatz und den Innenhof der PHST von achtlos weggeschmissenem Müll zu befreien. Manche Klassen begaben sich sogar auf den Weg Richtung Schwimmschulkai oder säuberten den Fußgängerweg der Theodor-Körner-Straße.
• „Mein Trinkpass“
Teilnahme am Schulwettbewerb „Mein Trinkpass“: Kooperationsprojekt des BMLFUW, Generation Blue, Römerquelle und AQA.
• „Lärm macht krank!“, Umsetzung & Finanzierung einer Schalldämmung in der Mensa
Mit Unterstützung des Lärmkoffers durften die Umwelt Peers Experimente durchführen und sich mit dem Thema Lärm näher beschäftigen. Die Aktion „Lärm macht krank – weniger Lärm in der Mensa während dem Mittagessen“ wurde von den Umwelt Peers geleitet und den MitschülerInnen an der PVS erklärt. Messungen wurden durchgeführt und dokumentiert.
Resümee: Eine Schalldämmung im Speiseraum der Mensa wurde von der Direktorin Mag. Claudia Luttenberger, BEd unterstützt und die Installation durch das Rektorat bewilligt und finanziert.
• „Luftibus“ -Schule
Projekt über das UBZ – Bewusstseinsbildung im Bereich Mobilität/Verkehr und dadurch eine Veränderung in der Verkehrsmittelwahl an der Schule hervorbringen!
In Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Graz und dem UBZ (Umweltbildungszentrum Steiermark) startete die PVS im WS 2015/16 die Bewegungsinitiative „Luftibus-Bewegung am Schulweg“, mit dem Ziel den Autoverkehr am Schulweg zu reduzieren. Die Mobilität am Schulweg wurde in jeder Klasse erhoben, die Möglichkeit zur Bildung von Gehgemeinschaften (ev. auch Fahrgemeinschaften) mit den Eltern besprochen und die Vor- und Nachteile einer umweltfreundlichen Fortbewegung mit den SchülerInnen besprochen. Ziel dieses Projektes ist es, den „Bring- und Abholdienst“ der Eltern zu minimieren und die SchülerInnen für eine umweltschonende Variante, um in die Schule zu kommen, zu begeistern!
• Straßenmalaktion am Mobilitätsfest
Teilnahme an der Straßenmalaktion am Mobilitätsfest der Stadt Graz/Klimabündnis am 22. September 2015 am Grazer Hauptplatz und in der Landhausgasse. Mit dieser Aktion wurde das Thema Verkehr und Mobilität in den Mittelpunkt gerückt! Komm mit einem umweltschonenden Verkehrsmittel zur Schule!
• Schulfach „Glück“
• Unverbindliche Interessens- und Begabungsförderung: Upcycling, Aus Alt mach Neu: „Hab ich selbst genäht!“
• Waldschule am Hilmteich: Führungen und Workshops mit WaldpädagogInnen in einzelnen Klassen
• Erstellen eines Schulleitbildes mit der Verankerung des Umweltschutzgedankens in Leitbild und Schulprogramm
• Bewusster Umgang mit Energie- & Papierressourcen, umweltfreundliche Hefte mit dem Umweltzeichen für alle Klassen
• Gesundheitsfördernde Maßnahmen und bewegter Unterricht:
o „Active Learning“, Brain Gym in unterschiedlichen Abständen in allen Klassen
o bewegte Pausen, bewegte Freizeitstunden im Park im Rahmen der verschränkten Ganztagesform
o Wertlegen auf eine gesunde Jause mit biologischen, regionalen, saisonalen und ressourcenschonenden Produkten in allen Klassen
o ASKÖ ‚Hopsi Hopper‘ (Bewegungslandschaften am Nachmittag für alle Klassen) zusätzlich Turnstunde mit einem Experten von ASKÖ
o wöchentlich stattfindende Schwimmeinheiten für GS II in allen Klassen
o jährlich stattfindender Schikurs für alle Klassen
o Bewegungsworkshops am Nachmittag
o Begabungs- und Interessensförderung: ‚Bewegungslandschaften‘
o individuelle Eislaufeinheiten in allen Klassen im WS
o Tennisschnuppertraining +Tennisstunde am FR im Rahmen der NB
o Judoschnuppertraining
o Sport-Schwerpunktklassen: Projekte zum Thema ‚Gesunde Ernährung‘ und ‚Sport‘
o Turnsaalmarktplatz (Sport Plus – Jede Klasse hat die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen, den Turnsaal zusätzlich zu den vorgegebenen Bewegungseinheiten zu nutzen!)
o regelmäßiges Lauftraining in den einzelnen Klassen für den Grazer Laufcup 2016
o Teilnahme der PVS am Grazer Laufcup 2016 im Augartenpark
o Verkehrssicherheitstraining ÖAMTC/AUVA „Hallo Auto“
o Radsicherheitstraining für die Schüler/-innen der 4. Klassen
o Nachmittag-Workshop-Angebot: wöchentliche Kinder-YOGA-Einheiten mit einer ausgebildeten Yogalehrerin
o Wandertage
o Auswärtige Projekttage mit sportlichen Schwerpunkten in der GS II

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Nach der Idee der Ökonomie des Teilens wurde in diesem Schuljahr in allen Klassen intensiv projektorientiert gearbeitet. Die SchülerInnen sollten versuchen, etwas nicht zum Eigentum machen, sondern vorübergehend benutzen bzw. gemeinsam benutzen, weitergeben oder verleihen.
„Sharing is Caring“ war der Titel der Idee, Dinge im Klassenplenum zu suchen, die man teilen und gemeinschaftlich nutzen kann.
Was bedeutet „sharing“ überhaupt? Nachdem die Kinder eine Antwort hatten, wurde der Gedanke weitergeführt: Was wollen wir teilen? Welche Dinge wollen wir lieber nicht teilen und warum? Unter welchen Voraussetzungen würde man Dinge teilen? Wann wollen wir teilen? Was habe ich selbst davon, wenn ich meine Dinge weitergebe oder teile?
Folgen von intensivem Konsumverhalten wurde besprochen, diskutiert und von den KollegInnen pädagogisch aufgearbeitet. Im Zuge dessen fragten sich die SchülerInnen, welche Lösungen das Teilen für ökologische Probleme bietet. SchülerInnen reflektierten ihr eigenes Konsumverhalten und entwarfen Ideen, Gebrauchsgüter gemeinsam nutzen zu können. Sie entwickelten interessante Ideen, wie sie ihr ganz persönliches Konsumverhalten (und auch das ihrer Familie) im Sinne der "Share Economy" verändern können. Dazu fokussierten sie sich auf drei Bereiche: Kleidung, Spielzeug und Transportmittel.
Einige von den SchülerInnen überlegte Vorschläge waren:
Kleidung:
• Kleidung, die zwar nicht mehr passt, aber noch schön ist, nicht einfach entsorgen, sondern in den Altkleidersack geben, auf dem Flohmarkt verkaufen oder auch verschenken
• Kleidung von großen Geschwistern oder anderen Familienmitgliedern auftragen
• im Second Hand Shop einkaufen (oder auch die alten Sachen dort hinbringen und verkaufen)
• Kleidung spenden (z.B. Carla Läden)
• alte Kleidungsstücke upcyclen und ein neues Kleidungsstück oder neue Dinge daraus designen

Spielzeug:
• altes Spielzeug auf dem Flohmarkt verkaufen
• mit FreundInnen Spielzeug tauschen
• nicht jedes Kind in der Familie oder im Freundeskreis braucht das gleiche Spielzeug; d.h. Kinder können ihr Spielzeug auch miteinander teilen oder verleihen
• Gemeinsames Spielen in der Schule: Spielpause nutzen, um die Vielfalt der Spielzeuge mit FreundInnen zu genießen
Transportmittel:
• öffentliche Verkehrsmittel verwenden
• mit FreundInnen zu Fuß zur Schule gehen
• Carsharing
• mit dem Fahrrad / dem Roller fahren

Inhaltliche Schwerpunkte beim „sharen“ an der PVS:
o „Let’s share talents“ (Schachspielen, Fußballspielen)
o “Let’s share fun” (Fußball EM 2016; Fußballsticker tauschen)
o „Let’s share Documets“
o „Let´s share books“ – ein Lesesommer; Lieblingsautoren (Axel Scheffler) vorstellen und Bücher dazu von zuhause mitbringen und mit der Klasse lesen
o Teilen statt wegwerfen: Jause und Essen in der Mensa
o „Share a Project“ Gemeinsam ein Stückchen Natur teilen: klassenübergreifende Schulgartengestaltung, für einen sauberen/sauberes Park/Spielplatz, Klassenzimmer und Innenhof sorgen
o Repair Class (gemeinsam Dinge reparieren, kreative Lösungen suchen und umsetzen)
o Spielzeugtauschbörse
o Fußball-Stickertauschbörse
o Schulfach Glück: „Hans im Glück“

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Mobilität und Verkehr, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation, Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
200

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte, deren Aufbereitung für den Unterricht, der Auswahl der Arbeitsmittel, in den Interaktionen mit den SchülerInnen wird Gender Mainstreaming umfassend angedacht und fortwährend umgesetzt.
Bei der Panini Fußballsticker-Tauschbörse konnten alle SchülerInnen geschlechtsneutral miteinander tauschen und sich mit dem Thema Fußball auseinandersetzen obwohl man zunächst denkt es würden sich nur die Jungen dafür interessieren (Malvorlagen, Fußballtraining mit einem Profitrainer, Fußballwuzzler aus Karton hergestellt).
Um einen vermeintlich genderspezifischen Ausgleich zu schaffen, wurden eine Spielzeugtauschbörse und ein BOOK SHARING gegen Schulschluss veranstaltet, wo vor allem auch die Mädchen zum Zuge kamen. SchülerInnen konnten geschlechterspezifisch und/oder auch bedürfnisorientiert ihre mitgebrachten, alten Spielsachen oder Bücher mit gleichwertigen Spielsachen oder Bücher mit anderen SchülerInnen tauschen. Beim Book Sharing konnte man beobachten, dass die Bücher oft geschlechterspezifisch getauscht wurden. Bei Kinderklassikern wurde geschlechtsneutral getauscht.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Bei der RE-USE Schulsammelaktion wurde mit dem BAN-ÖKOSERVICE und dem Umweltamt der Stadt Graz kooperiert.
Der Große Steirische Frühjahrsputz wurde vom Land Steiermark und vom Umweltamt der Stadt Graz ausgerichtet.
Bei der Schulgartengestaltung wurde klassenübergreifend gearbeitet.
Die Spielzeugtauschbörse wurde im Rahmen des Sommerfestes abgehalten, wo Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen teilnehmen konnten.
Das Luftibus Projekt wurde über das UBZ beantragt. Die PVS setzte die pädagogischen Aktivitäten zum Thema Verkehr und Mobilität um. Eltern vernetzten sich untereinander, um Fahrgemeinschaften zu bilden. SchülerInnen diskutierten, ob sie nicht gemeinsam in die Schule gehen könnten, wenn sie einen gemeinsamen Schulweg hatten.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Rund um das Schuljahr 2015/16 wurden Umweltaktionen gesetzt, deren Inhalte für alle SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern zugänglich gemacht wurden (über E-Mails, Elternbriefe, Konferenzen, Plakate). Teilweise wurden Berichte für die Homepage verfasst und online gestellt. Die Spielzeugtauschbörse wurde am Schulfest durchgeführt, um das Thema abschließend nach außen tragen zu können.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Evaluierug erfolgte einerseits durch die Feststellung einer hohen Beteiligung an SchülerInnen, sowie mit der Zufriedenheit mit der Art der Projektumsetzung. Teilweise wurden in den Klassen die SchülerInnen dazu befragt.
Weiterhin wurde kontinuierlich in den Konferenzen und im Umwelt-Team darüber diskutiert und besprochen, welche Ergebnisse und (Weiter-)Entwicklungen aus der Projektlaufzeit beibehalten werden sollen und wie diese nachhaltig in den Schulalltag integriert werden können. Schwierigkeiten wurden im Umwelt-Team gemeinsam reflektiert und Maßnahmen, die erfolgreich umgesetzt wurden, wie z.B.: die RE-USE Schulsammelaktion oder der Große Steierische Frühjahrsputz wurden in das Schulprogramm aufgenommen.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
o Ziele aus dem Umweltzeichenkriterienkatalogs anbahnen und erreichen!
o Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in den täglichen Schulunterricht und Weitergeben und Verbreiten des ökologischen Gedankenguts (Wertorientiertheit, kulturelle Sensibilisierung) eines nachhaltigen Konsumverhaltens.
o Auf eine ordnungsgemäße Recyclingkultur in den Klassen achten. Reinigungspersonal und Schulwart mit in das Boot holen und für eine ordnungsgemäße Mülltrennung sorgen – auch mit Hilfe der Umwelt-Peers. Dokumentation der Mülltrennung in allen Klassen!
o Unterstützende, bewusstseinsbildende Arbeit für den Bereich Verkehr/Mobilität bzw. dem Luftibus-Projektes!
o Schulfreiräume schaffen: Hilfe in der Gartengestaltung durch die SchülerInnen!
o Positives, kooperatives Schulklima schaffen, sowie klassenübergreifende Aktionen anbahnen!
o Partizipation von zahlreichen SchülerInnen: Ideenfindung, Lösungsvorschläge, aktive und bewusste Mitgestaltung des Schulalltages

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
SchülerInnen beschäftigen sich in der Freiarbeit/ICH-Stunde und in der Schulbibliothek mit umweltbewussten Themen. Sie finden Interesse am Umweltprojekt, an der Interessens- und Begabungsförderung „Aus Alt mach Neu“ und engagieren sich bei den Umwelt-Peers.
SchülerInnen bringen Ideenreichtum in den täglichen Schulunterricht -> der Unterricht wird zusehends schülerInnenzentriert.
SchülerInnen fordern eine Wiederholung der Spielzeug-Tauschbörse!
Eltern unterstützen ihre Kinder in ihrem Engagement, ändern auch Einstellungen und werden von den Kindern in Sachen Umweltbildung sensibilisiert. Durch die Rückmeldung der Eltern wurde teilweise der Erfolg erkannt.
SchülerInnen gehen mit offenen Augen durch den Park in der Parkpause und holen Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen, um den entdeckten Müll aufzusammeln.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die SchülerInnen, Eltern und KollegInnen konnten sich für eine sozial-ökologisch nachhaltige Welt begeistern und sind sensibler für Umweltthemen geworden. Es erfordert allgemein ein Nach- und Umdenken im Umgang mit unserer Umwelt und ihre Ressourcen zu schonen! Das Interesse der SchülerInnen wurde daher geschärft, Achtsamkeit im Umgang miteinander und der Umwelt wurde bewusst gemacht und die SchülerInnen wurden letztlich selbstsicher, wenn sie sich für eine Sache einsetzten oder etwas vor der Klasse präsentierten.

Wo liegen unsere Stärken?
o Schaffen eines wertschätzenden Lern- und Lebensraums im Rahmen der verschränkten, ganztägigen Schulform durch Teamgeist im Kollegium
o Positive Lebens- und Lerngestaltung durch Sport, Theater, Kunst, Musik und Umweltbildung fördern
o Inklusive, differenzierte Lernstrategien entwickeln
o Zukunftsorientiertes und computerunterstützendes Lernen (IPad)
o Individuelle Begabungs- und Interessensförderung
o Anwendungsorientierte Forschung und Vernetzung mit dem Studienfeld Schulpraxis

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken