ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

To bee or not to bee

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: GRG 17 Geblergasse
KoordinatorIn: Mag. Hindinger Sabine
DirektorIn: Dr. Mersits Eva
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Hauptziele des Projekts sind die Implementierung dreier Bienenvölker am GRG17 begleitet von einem Informationslehrpfad im Schulgarten mit wissenswerten Fakten zur Biene, zum Bienensterben und entsprechenden Schutzmaßnahmen.
Die Bienenstöcke ziehen ein Die Bienenstöcke ziehen ein
Felix bringt die fleißigen Bienen. Felix bringt die fleißigen Bienen.
Bienenstöcke im Schulhof des GRG17 Bienenstöcke im Schulhof des GRG17
Die Honig-Crew der 7B Die Honig-Crew der 7B
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Implementierung dreier Bienenvölker im Schulgarten des GRG 17 Geblergasse, zum Erhalt und Schutz der gefährdeten Bienen, im Zuge des Unterrichtsfaches Unverbindliche Übung „Gartengestaltung“ und der Gestaltung eines begleitenden Bienenlehrpfads.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
To bee or not to bee

Wurde diese ÖKOLOG-Aktivität als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für nachhaltige Entwicklung gefördert und hat die Schule eine Projektdokumentation abgegeben?
Diese ÖKOLOG-Aktivität wurde als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für Umwelt und Gesundheit gefördert. Die Schule hat eine Projektdokumentation abgegeben.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
20

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Durch den Einsatz einer Imkerin und eines Imkers wurde den SchülerInnen aufgezeigt, dass dieser traditionelle Beruf des Tierwirts, der hauptsächlich männlichen Landwirten zugeschrieben wird, auch von vielen Frauen durchgeführt wird

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Stadtimker Felix Munk

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Adventsfeier, Schulfest, Schulhomepage

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Wintersemester wurde der Bienenlehrpfad durch Milestones von den SchülerInnen der Unverbindlichen Übung "Gartengestaltung" und einer Gruppe der 7B aus dem Pflichtfach „Projekt in den Naturwissenschaften“ geplant und umgesetzt. Durch die wöchentlichen Meetings und das Erreichen der Milestones wurde der Projektprozeß kontrolliert. Die SchülerInnen sollten weiters ein gemeinsames Projekttagebuch gestalten, das durch einen Eintrag pro Woche, Fotos, Erfahrungen, etc. gekennzeichnet ist.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Hauptziele des Projekts sind die Implementierung dreier Bienenvölker am GRG17 begleitet von einem Informationslehrpfad im Schulgarten mit wissenswerten Fakten zur Biene, zum Bienensterben und entsprechenden Schutzmaßnahmen.
Nebenziele die erreicht wurden:
-der Schulgarten wird mit weiteren Blütepflanzen ausgestattet, um den Bienen ein entsprechendes Nahrungsangebot zu bieten.
-respektvoller Umgang mit lebenden Tieren fördert das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen.
-Einblick in die Tierwirtschaft mit genderspezifischem Aspekt durch die Betreuung eines männlichen Imkers und einer weiblichen Imkerin.
- Jahreszeitenrhythmus mit Tier, Pflanze und Wetter hautnah erleben können.
-Honigvertrieb Adventsfeier 2015 und somit finanzielle Sicherung des Projekts für viele Jahre.
-Veröffentlichung des Projekts am Schulfest, durch die Schulhomepage

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Honigverkauf, Bienenbestände haben sich prächtig entwickelt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern des GRG17 sind begeistert vom Projekt, wenn auch am Anfang die Gefährlichkeit der Bienen im Raum stand. Es wurde kurz überlegt, den Hof einige Tage zu sperren, was sich jedoch als unnötig herausstellte, da die fleißigen Arbeiterinnen den Unterricht in den Freiluftklassen nicht stören. Mensch und Biene leben am GRG17 friedlich nebeneinander und miteinander

Wo liegen unsere Stärken?
Im kreativen Gestalten und der Projektabwicklung

Netzwerke
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