ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

ÖKOLOG Jahresbericht der GTVS Bruno Kreisky

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: GTVS Bruno Kreisky
KoordinatorIn: Rumpold-Jambang Daria
DirektorIn: Claudia Hexel
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
In der Bruno Kreisky Schule wollen wir gemeisam eine Bewusste Haltung zur Umwelt bei den Kindern wecken. Jedes einzelne der 335 Kinder wird im Laufe des Schuljahres zum Umweltprofi und kann und soll sein Wissen verbreiten.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Welche Maßnahmen hat die Schule im Hinblick auf das Jahresziel gesetzt?
Teilnahme an der Mistmeisterschaft
An 3 Tagen im März fand wieder die Mistmeisterschaft an unserer Schule statt. In diesem Jahr konnten sich die Klassen aussuchen, ob sie zum Thema Müll getestet werden oder eine Lernstunde haben wollen. Zwei Mitarbeiter der MA 48 kamen für eine Stunde in jede Klasse und unsere Kinder haben sowohl das Quiz als auch die Lernstunde zum Thema Müll und Mülltrennung sehr genossen.

Umweltlöwen im Offenen Lernen
Die "Umweltlöwen" fanden wieder im Rahmen den offenen Lernens zwei Stunden pro Woche statt. Jedes Kind der Schule kam mindestens einmal im Schuljahr zu den "Umweltlöwen" und wurde zum Umweltlöwen "ausgebildet".

Teilnahme am Workshop Papierschöpfen
Im Jänner haben wir Besuch von zwei sehr freundlichen und engagierten Mitarbeitern der MA 48 bekommen, die in jeder Klasse unserer Schule eine Doppelstunde damit verbracht haben mit den Kindern zum Thema Altpapier und Recycling zu arbeiten. Resultat der tollen Arbeit waren schlauere Kinder und wunderschöne handgeschöpfte Recycling-Glückwunschkarten.

Die Altpapiertonnen, die letztes Jahr in der Schule aufgestellt wurden, wurden weiter fleißig von 2 verantwortlichen Kindern kontrolliert und entsorgt. Das war harte Arbeit und Verbesserungen sind noch möglich.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Das Projekt "Umweltlöwen" wurde in diesem Schuljahr weitergeführt.
Um alle Schulkinder zu erreichen wurde der Besuch der Umweltlöwen 2x pro Woche angeboten. Jede Woche durften ein bis zwei Kinder aus jeder Klasse das offene Lernen besuchen. Ziel war es, dass jeder Schüler mindestens einmal teilnimmt, in vielen Fällen kamen die Kinder aber 2-3 Mal.
Bei den Umweltlöwen wurden verschiedene umweltrelevante Themen intensiv in der Kleingruppe bearbeitet. Neben Mülltrennung ging es auch um den schonenden Umgang von Ressourcen (speziell Energie und Wasser), Umgang mit Konsumgütern (Wegwerfgesellschft und Recycling), Tierschutz und Ernährung.
Ziel war es die Kinder zu sensibilisieren und sie anzuregen das Gelernte weiterzuerzählen und anderen vorzuleben. Es soll eine Bewusstheit geschaffen werden, die sich im besten Fall nicht nur in der Schule sondern auch weiter bis nach Hause verbreitet.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
335

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
In der Art und Weise wie unser projekt durchegführt wurde, kamen Genderaspekte nicht zum Tragen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
MA48

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
In Form einer Pinnwand, welche die Umweltlöwen zusammen mit dem Ökolog-Team gestaltet.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Durch Teamsitzungen der Arbeitsgruppe "Gesunde Schule"("Biolino")

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Förderung von Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den Kindern auch außerhalb des Klassenverbandes.

Fördern einer bewussten Haltung der Kinder zur Umwelt und zu ihrer Rolle beim Schutz dieser. Erweiterung des Erfahrungshorizontes und des Wissens in Bezug auf Umweltthemen wie etwa Mülltrennung, Müllvermeidung, erneuerbare Energien, etc.

Stärkung der Mitbestimmung der Kinder.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Wir bekamen rege Rückmeldung von Eltern an Elternabenden, direkte Rückmeldung von Kindern und es war im Schulhaus zu sehen, dass die Kinder bewusster mit ihrer Umwelt umgehen. So konnte man besonders in der GS1 sehen, dass die Kinder sehr bemüht waren den Müll richtig zu trennen, das Licht bei Sonnenschein auszuschalten und den Wasserhahn nach dem Händewaschen zuzudrehen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Dadurch, dass alle Kinder der Schule in gemischten Gruppen am Projekt teilnahmen, so also Kinder miteinander lernten und arbeiteten, die sich im regulären Unterricht nicht kennenlernten, entwickelte sich eine anregende Sozialdynamik. Auch für mich als Unterrichtende war es interessant zu sehen wie unterschiedlich die einzelnen Kinder und die verschiedenen Gruppen auf ein Thema eingingen. Da in der Kleingruppe auf die Kinder intensiver eingegangen werden konnte, entwickelte sich jede Stunde anders und die Kinder konnten sich die Erkenntnisse und Informantionen holen, die sie brauchten. Diese Durchmischung war, neben den Punkten, die ich schon unter "Woran haben wir den Erfolg erkannt" beschrieben habe, in der Schule spürbar. Das ist meiner Meinung nach ein besonders erwähnenswerter Aspekt.

Wo liegen unsere Stärken?
In unserer Schule wird ein großes Augenmerk auf das Thema Mülltrennung gelegt, welches sowohl im Unterricht in der Klasse immer wieder thematisiert wird, als auch intensiv in der Kleingruppe im Rahmen des Projekts „Umweltlöwen“ bearbeitet wird. Auch die Themen Energie, Kosum und Tierschutz werden in der Schule kritisch hinterfragt, beforscht und bearbeitet.

Netzwerke
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