ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Grenzüberschreitendes BO-Erlebnis

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Neue Mittelschule Untermarkt/Reutte
KoordinatorIn: OLin adNMS Schönherr Sandra
DirektorIn: DadNMS Breuss Gerfried
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen konnten im benachbarten Allgäu wertvolle Erfahrungen im Hinblick auf ihre Berufsvorbereitung machen.
Alle Beteiligten waren vom Kempodium begeistert Alle Beteiligten waren vom Kempodium begeistert
Auch unsere Mädchen waren voll bei der Sache! Auch unsere Mädchen waren voll bei der Sache!
Die Schüler waren mit großem Eifer dabei! Die Schüler waren mit großem Eifer dabei!
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
- Gestaltung von Wandertagen im Bereich des "Lech"; Vertiefung des Naturschutzgedanken
- Besuch des "Ötzidorfes" mit Schülern der 2. Klassen
- "Avomed" Workshops für die 3. und 4. Klassen im Hinblick auf gesunde Lebensführung (u.a. Drogenberatung)
- spezielle Schulungen zum Thema: Gefahren des Internet
- gemeinsame Veranstaltungen mit der Landesmusikschule Reutte (Tag der offenen Tür, Besuch des Musicals "Sister Act")
- Teilnahme am "Charity"-Lauf beim sogenannten "autofreien Tag der Marktgemeinde Reutte"
- Schüler durften im "Redhaus" des ORF ihre Meinungen zu bestimmten Themen frei äußern - landesweite Ausstrahlung bei "Tirol heute"
- regelmäßige Vorbereitung einer gesunden Jause mit Schülern der 4. Klassen
- Besichtigung von Einrichtungen, die dem Allgemeinwohl dienen (z.B. Flugrettung)
- Teilnahme am Polizeifunk-Quiz (Präventionsgedanke)

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
"Kempodium" - ein grenzüberschreitendes Werkstatt-Erlebnis!

Eine wichtige Rolle im Dialog von Wirtschaft und Schule nehmen die Berufsorientierung und die Aufwertung von Lehrberufen ein. In Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge ist ein großer Wettbewerb um junge Talente entbrannt. Kleine Handwerksbetriebe tun sich oftmals schwer, in der Vermarktung ihrer Lehrstellenangebote mit den großen Betrieben mithalten zu können. Auch die Möglichkeiten des Schnupperns sind hier aufgrund betrieblicher Abläufe nur sehr eingeschränkt gegeben.
Aus diesem Grund wurde auch das Kempodium in Kempten ins Spiel gebracht. Das Kempodium ist eine gemeinnützige Einrichtung mit offener Werkstatt. Unter fachkundiger Anleitung können hier die Schüler tischlern, schlossern und viele andere Berufe ausprobieren. Dadurch bekommen die Jugendlichen ein wesentlich besseres Gespür dafür, welche Berufe zu ihnen passen.
Die NMS Untermarkt war die erste Schule, die mit 3 Klassen das Angebot des Kempodiums nützte. Drei Tage lang wurde gesägt, gehobelt, gebohrt und gelötet. Das Ergebnis ist eine Wellness-Liege, die in der Schule aufgestellt wurde.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
68

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Sowohl Schülerinnen als auch Schüler konnten handwerkliche Erfahrungen machen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt entstand durch eine Kooperation der Wirtschaftskammer Reutte, der Regionalentwicklung Außerfern, einer gemeinnützigen offenen Werkstatt in Kempten (BRD) und der NMS Untermarkt/Reutte.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt wurde sowohl in den jeweiligen regionalen Zeitungen präsentiert als auch im TV-Sender RE1.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Alle Kinder waren begeistert.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Unser Schulumfeld konnte wiederum erweitert werden. Durch die offene Arbeitsform im Kempodium wurden die Kinder bestärkt und in positiver Hinsicht auf das Arbeitsleben vorbereitet.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Am Arbeitseinsatz aller beteiligten Kinder; an der "Wichtigkeit" der Wellness-Liege an unserer Schule

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die sozialen Beziehungen zwischen den Jugendlichen der 4. Klassen wurden in positiver Hinsicht beeinflusst. Die Wellness-Liege entwickelte sich zu einem zentralen Treffpunkt an der Schule.

Wo liegen unsere Stärken?
in klassenübergreifenden Projekten mit offenen Arbeitsformen

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

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