ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Steigerung der Interreligiösen Kompetenzen

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Montessorischule Unterwaltersdorf
KoordinatorIn: Schandel Jutta
DirektorIn: Schandel Jutta
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Aktive Auseinandersetzung mit dem Christentum und dem Islam. Analyse der aktuellen Situation inkl. Flüchtlingsproblematik. Vergleich der beiden Glaubensrichtungen. Kritisches Betrachten des jeweiligen Frauenbildes.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
2

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Interreligiöse Kompetenzen steigern
Zu Beginn des Schuljahres wurden die Schöpfungsgeschichten der Bibel des Korans und des Talmuds verglichen. Die SchülerInnen bemerkten, dass sich diese gar nicht so sehr unterscheiden. Jeder wurde aufgefordert, sein Wissen, seine Vorstellungen und auch etwaige Vorurteile über diese Religionen auf ein Blatt Papier zu schreiben. Diese Statements wurden gesammelt und aufgehoben. Als nächstes besuchten wir die örtliche röm. kath Pfarrkirche und setzten uns näher mit dem Christentum auseinander. Der Islam wurde näher betrachtet und hier insbesondere die Speisevorschriften und das Frauenbild. Eine Gruppe von SchülerInnen erstellte eine Schautafel welche die Konflikte / Kriege zwischen diesen beiden Glaubensrichtungen veranschaulichte. Natürlich kam das Thema auch auf die aktuelle Situation der Flüchtlingsproblematik. Wir haben uns mit den Herkunftsländern der Flüchtlinge, ihren Sprachen und Schriften beschäftigt. Bei einem Kochtag wurden Speisen zubereitet, welche den moslemischen Speisevorschriften entsprachen. Ein Ausflug zum Verein ATIB Bad Vöslau in die Moschee rundete das Thema Islam ab und es konnten noch einige offene Fragen beantwortet werden. Am Ende des Projektes nahmen wir uns nochmals die Statements vor, welche zu Beginn abgegeben wurden und bearbeiteten diese. Fast alle wurden umgeändert, verbessert oder ganz gestrichen.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
15

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es wurde das Frauenbild sowohl in der röm.kath. Kirche als auch im Islam kritisch betrachtet. Beim Arbeiten in der Küche wurde kein Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
röm.kath Pfarre, Verein ATIB Bad Vöslau

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Homepage, Facebook, Gemeindezeitung

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Regelmäßige Reflektion im Klassenrat, Schüler führen ein Tagebuch,

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Besseres religiöses Verständnis, Abbau von Vorurteilen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Aussagen der SchülerInnen,

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Abbau von Vorurteilen, offener Umgang mit Fremden

Wo liegen unsere Stärken?
Diskussion unter einander, Flexibilität und spontanes reagieren

Netzwerke
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