ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Green Care Projekt der 2a und 2c Klasse.

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Landw. Fachschule Andorf
KoordinatorIn: Dir. DI Schwendinger Angelika
DirektorIn: DI Schwendinger Angelika
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Die 2a und die 2c machten 10 verschiedene Pojekte in Kleingruppen zum Thema "GreenCare" - wobei die Naturerfahrung und das soziales Miteinander im Vordergrund stand. Unter anderem wurde eine Bauernhof-Ralley mit der Volksschule gestaltet, ein gesundes Frühstück für eine Seniorengruppe zubereitet und für beeinträchtige Jugendliche ein Freizeitprogramm gemacht. Je fünf SchülerInnen wählten ein Thema und eine Zielgruppe für ihr Projekt. Sie kümmerten sich um die Ideensammlung und die Kontaktaufnahme sowie um die Durchführung ihres Pojektes inklusive Nachbereitung. Der Lehrer stand ihnen als Mentor zu Seite. Das Projektmanagement lag in Schülerhand - so konnten sie erleben, was es heißt, für ein eigenes Projekt verantwortlich zu sein. Trotz der zum Teil umfangreichen Vorbereitungsarbeiten, waren die Schüler mit großem Interesse und Motivation dabei, und sie konnten sich dann über das Lob und die Anerkennung durch die Teilnehmer freuen!
LWFS Andorf -  die Ökolog- und Umweltzeichenschule LWFS Andorf - die Ökolog- und Umweltzeichenschule
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 21

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
(Seit 14. Juni 2016 ist unsere Schule einen Umweltzeichenschule.)
Schulsaft: Im letzten Schuljahr wurde im Herbst wieder mit dem Schulsaftprojekt gestartet. Eltern, Bekannte und Freunde, die übriges Obst hatten, stellten dieses der Schule zur Verfügung. Die Schüler ernteten das Obst (Äpfel und Birnen)selbst und erzeugten ernährungsphysiologisch wertvolle Säfte für die Schule.
Fahrradverleih: Mittlerweile stehen 10 Fahrräder den SchülerInnen für die freie Benutzung in der Mittagspause bzw. in der Freizeit zur Verfügung. Unterwegs mit dem Drahtesel - ökololgisch, nachhaltig, lustig, zweckmäßig…..
Greencare-Projekt der 2a und 2c Klasse: Die SchülerInnen machten Projekte mit Kindern, Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen wobei Naturerfahrungen, soziales Miteinander und gesundheitsfördernde Maßnahmen im Vordergrund standen.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die 2a und die 2c machten 10 verschiedene Pojekte in Kleingruppen zum Thema "GreenCare" - wobei die Naturerfahrung und das soziales Miteinander im Vordergrund stand. Unter anderem wurde eine Bauernhof-Ralley mit der Volksschule gestaltet, ein gesundes Frühstück für eine Seniorengruppe zubereitet und für beeinträchtige Jugendliche ein Freizeitprogramm gemacht. Je fünf SchülerInnen wählten ein Thema und eine Zielgruppe für ihr Projekt. Sie kümmerten sich um die Ideensammlung und die Kontaktaufnahme sowie um die Durchführung ihres Pojektes inklusive Nachbereitung. Der Lehrer stand ihnen als Mentor zu Seite. Das Projektmanagement lag in Schülerhand - so konnten sie erleben, was es heißt, für ein eigenes Projekt verantwortlich zu sein. Trotz der zum Teil umfangreichen Vorbereitungsarbeiten, waren die Schüler mit großem Interesse und Motivation dabei, und sie konnten sich dann über das Lob und die Anerkennung durch die Teilnehmer freuen!

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
49

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
In den Schülergruppen und in den Zielgruppen waren sowohl Männer als auch Frauen. Die SchülerInnen konnten sich in ihrer Gruppe die Aufgaben selbst aufteilen und auf die jeweiligen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen wurde geachtet.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Volksschulen, Kindergärten, Seniorenverein, Senioren vom betreubarem Wohnen, Menschen mit Beeinträchtigungen

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die SchülerInnen präsentierten ihre Ziele, Eindrücke und Erlebnisse allen SchülerInnen und LehrerInnen in der Folgewoche im Festsaal unserer Schule. Anhand einer gemeinsamen Powerpoint Präsentation wurden Fotos gezeigt und einzelne SchülerInnen gaben Statements zu ihren Projekterfahrungen.
Zudem wurde in der Absolventenverbandszeitung der LWFS Andorf über das Green Care Projekt berichtet.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die SchülerInnen führten während der Projektvorbereitung ein Protokollblatt. Mit dem Mentor der Gruppe reflektierten die SchülerInnen ihre Erfahrungen und evaluierten ihre Arbeit.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
"Eigenverantwortlichkeit stärken"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An den guten Rückmeldungen der Institutionen und TeilnehmerInnen und der guten Stimmung bei der Durchführung des Projektes bzw. bei der Nachbereitung.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Jede(r) einzelne SchülerIn des Projektes hat viel über das selbstständige Planen und Organisieren einer Veranstaltung gelernt. Sie konnten je nach Projekt durch ihr TUN viel über die Ablaufe in der Natur sowie über das soziale Miteinander lernen. Die Zusammenarbeit mit Menschen aus dem schulischen Umfeld bringt immer neue Energie und Schwung in den Schulalltag! Es hat sich außerdem gezeigt, dass SchülerInnen, wenn sie die Verantwortung über ein Projekt übertragen bekommen, das Gelingen ihres Vorhabens wirklich wollen. Letztendlich können sie dann auch zu Recht stolz auf sich und das gute Ergebnis des Projektes sein.

Für uns Lehrer bedeutet das: Die SchülerInnen gut vorbereiten, dann Veranwortung den SchülerInnen übertragen, sie gut begleiten und anschließend gemeinsam evaluieren und Schlüsse für die nächsten Projekte ziehen. So geschieht nachhaltiges Lernen.

Wo liegen unsere Stärken?
Wir sind eine Umweltzeichenschule, der das Lernen mit Hand, Herz und Hirn wichtig ist. Besonderes Augenmerk legen wir auf Nachhaltigheit, Gesundheitsförderung, neue Lernmethoden, das soziale Miteinander und das Wohlfühlen am Arbeitsplatz.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Klimabündnis-Schule
Erasmus+

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Religion, Deutsch und Kommunikation, Ernährungslehre, Haushaltsmanagement, Textilverarbeitung