ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Special Olympics World Winter Games 2017

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Pierre de Coubertin BORG Radstadt
KoordinatorIn: MMag. Schaffer Karin
DirektorIn: Mag. Stolz Andrea
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Special Olympics aus der Sicht der freiwilligen Helfer
des PdC BORG Radstadt

Die gesamte 7B-Klasse des PdC BORG Radstadt (inklusive Klassenvorstand) stellte sich in den Dienst der guten Sache und unterstützte die Organisation der Special Olympics World Winter Games im März 2017 in Schladming, Rohrmoos und Ramsau 10 Tage lang in Form von Volunteers. Dabei waren sie in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv tätig, wie z.B. bei den Cross-Country-Bewerben in der Ramsau, bei der Verpflegung, den Alpin-Skiing-Bewerben auf der Hochwurzen, bei Infopoints oder direkt im Volunteer-Zentrum im Schladminger Congress. Auch bei der Opening-Ceremony im Planaistadion wirkten sie in verschiedensten Bereichen aktiv mit wie z.B. als Fahnenträger oder beim Torch-Run.
Die Schüler hat dabei besonders die Zielstrebigkeit und das Bemühen der Athleten, sowie das Mitfiebern beim Wettkampf und die Erleichterung das Ziel erreicht zu haben, fasziniert. Sie freuten sich mit den Teilnehmern egal welcher Nationalität sie angehörten und ließen sich von der einzigartigen positiven Atmosphäre anstecken.
Grundsätzlich bedeutet die Freiwilligenarbeit für einzelne Schüler eine Erfahrung, die man sonst nicht macht und die aber auf jeden Fall jeder in seinem Leben einmal gemacht haben sollte, weil man dabei auch sehr viel lernen kann. Die Freude, das Lachen der Athleten ist mehr wert als irgendeine finanzielle Belohnung.
Die Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung hat die Schüler persönlich in ihrer Haltung viel offener gemacht. Viele Vorurteile verschwinden dadurch und man kann dabei nur gewinnen.
Die „Special Olympics-Idee“ bleibt sicherlich nicht nur auf die Austragungsorte beschränkt, denn Offenheit und Toleranz Andersdenkenden oder Andersfühlenden gegenüber, findet auch im Schulalltag Einzug. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klasse ist gestiegen und die Erlebnisse bei den Spielen waren extrem förderlich für die soziale Entwicklung. Auch in anderen Bereichen wie z.B. Logistik und Projektmanagement konnten einzelne Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln und einiges dazu lernen. Der Unbekümmertheit, Flexibilität und der Offenheit Neues auszuprobieren gebühren der vollste Respekt.

Was bleibt ist vor allem die gemeinsame Freude mit den Athleten über die erbrachten Leistungen und die neuen Freundschaften, die geknüpft wurden.
Siegerehrung Ski alpin SO Schladming Siegerehrung Ski alpin SO Schladming
Lara und Luis Maskottchen der SO Lara und Luis Maskottchen der SO
Let me win and if I can not win let me be brave .. Let me win and if I can not win let me be brave ..
SO a heartbeat for the world SO a heartbeat for the world
Schüler mit Lokalmatador Andi Kollmann Schüler mit Lokalmatador Andi Kollmann
Cross Country Volunteers Ramsau am Dachstein Cross Country Volunteers Ramsau am Dachstein
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Teilnahme als Freiwillige Helfer bei den Special Olympics World Winter Games in Schladming im Rahmen des Sozialen Lernens,
Weiterführen des "Schlau-Trinken"-Projektes im Rahmen der Gesundheitsförderung,
Implementierung des Moduls "Ecosystems", Exkursion zur Trinkwasserversorgungsanlage in Radstadt (Energy Globe Award 2017)

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Special Olympics aus der Sicht der freiwilligen Helfer
des PdC BORG Radstadt

Die gesamte 7B-Klasse des PdC BORG Radstadt (inklusive Klassenvorstand) stellte sich in den Dienst der guten Sache und unterstützte die Organisation der Special Olympics World Winter Games im März 2017 in Schladming, Rohrmoos und Ramsau 10 Tage lang in Form von Volunteers. Dabei waren sie in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv tätig, wie z.B. bei den Cross-Country-Bewerben in der Ramsau, bei der Verpflegung, den Alpin-Skiing-Bewerben auf der Hochwurzen, bei Infopoints oder direkt im Volunteer-Zentrum im Schladminger Congress. Auch bei der Opening-Ceremony im Planaistadion wirkten sie in verschiedensten Bereichen aktiv mit wie z.B. als Fahnenträger oder beim Torch-Run.
Die Schüler hat dabei besonders die Zielstrebigkeit und das Bemühen der Athleten, sowie das Mitfiebern beim Wettkampf und die Erleichterung das Ziel erreicht zu haben, fasziniert. Sie freuten sich mit den Teilnehmern egal welcher Nationalität sie angehörten und ließen sich von der einzigartigen positiven Atmosphäre anstecken.
Grundsätzlich bedeutet die Freiwilligenarbeit für einzelne Schüler eine Erfahrung, die man sonst nicht macht und die aber auf jeden Fall jeder in seinem Leben einmal gemacht haben sollte, weil man dabei auch sehr viel lernen kann. Die Freude, das Lachen der Athleten ist mehr wert als irgendeine finanzielle Belohnung.
Die Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung hat die Schüler persönlich in ihrer Haltung viel offener gemacht. Viele Vorurteile verschwinden dadurch und man kann dabei nur gewinnen.
Die „Special Olympics-Idee“ bleibt sicherlich nicht nur auf die Austragungsorte beschränkt, denn Offenheit und Toleranz Andersdenkenden oder Andersfühlenden gegenüber, findet auch im Schulalltag Einzug. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klasse ist gestiegen und die Erlebnisse bei den Spielen waren extrem förderlich für die soziale Entwicklung. Auch in anderen Bereichen wie z.B. Logistik und Projektmanagement konnten einzelne Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln und einiges dazu lernen. Der Unbekümmertheit, Flexibilität und der Offenheit Neues auszuprobieren gebühren der vollste Respekt.

Was bleibt ist vor allem die gemeinsame Freude mit den Athleten über die erbrachten Leistungen und die neuen Freundschaften, die geknüpft wurden.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
22

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Freiwilligenarbeit bedarf keines geschlechterspezifischen Lernzuganges. Jeder Schüler konnte sich je nach seinen Eignungen und Kompetenzen ein Tätigkeitsfeld der Volunteersarbeit auswählen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation vor allem mit Special Olympics Österreich und auch mit Special Olympics International sowie der Stadtgemeinde Schladming und der Gemeinde Ramsau am Dachstein

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Diverse Presseberichte und Interviews (Bezirkszeitungen, Radstädter Stadtnachrichten, Ennsseiten, Kronenzeitung) sowie eine Fernsehdokumentation von Servus TV ("Servus am Abend" 13.03.17) mit Schülerinterviews

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Evaluation erfolgte als schriftliche Reflexion in Form von Erfahrungsberichten und einer Diskussion des Großereignisses im Plenum. Special Olympics Österreich "evaluierte" die 7B mit einem Schulbesuch und bedankte sich beim Pierre de Coubertin BORG Radstadt für das Engagement und die tolle Organisation. Besonders engagierte Schüler wurden bei der gemeinsamen schulinternen Schulschlussfeier ausgezeichnet und erhielten zusätzlich ein Ökolog-Zertifikat.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Ja, im Sinne des Sozialen Lernens.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Kompetenzen (z.B. Fremdsprachen, Computerkenntnisse, Mediationsausbildung), die im Schulalltag erworben wurden und werden, können in der Praxis erprobt und mit Erfolg angewendet werden. Die Schüler haben in diesen fast zwei Wochen viel dazugelernt, ohne dass sie dies bewusst getan haben und dies für eine Leistungsfeststellung relevant wäre.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Klassenklima: Der soziale Umgang innerhalb der Klasse hat sich verbessert. Toleranz, Offenheit und Rücksichtnahme wurden verstärkt vom KV wahrgenommen. Ein Aspekt war sicherlich auch, dass der KV Teil der Volunteers war und aktiv mitgearbeitet hat und die Schüler mit ihr auf Augenhöhe arbeiten konnten.
Schulklima: Die Begeisterung für die Special Olympics-Idee und die guten Erfahrungen, welche die Schüler gemacht haben, steckten sicherlich Mitschüler aus anderen Klassen an, die z.B. auch vorwissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema verfassen möchten.

Wo liegen unsere Stärken?
Stärken in Bezug auf das Projekt:
Einzigartigkeit der Veranstaltung
Organisation (Shuttle-Logistik und Informationsmanagement)
Flexibilität
Problemlösungsfähigkeit
Offenheit
Engagement einzelner zuverlässiger Personen

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Internationales Netzwerk der Coubertin-Schulen