ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Der Schulacker als Klassenzimmer - Biologische Fakten und erlebnispädagogischen Methoden an der GTS

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: GTEMS Anton-Sattler-Gasse
KoordinatorIn: BEd Prisching Nicole
DirektorIn: Dn Reindl Katharina
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Dieses Forschungsprojekt soll die Wichtigkeit des Lernens außerhalb des Klassenzimmers
erklären. Es wird gezeigt, dass sie Vorgaben des Bildungsministeriums, die Erkenntnisse des
Lehrens und Lernens nach GRUNDER und BOHL, sowie die Lehren der Erlebnispädagogik (im
Speziellen nach MICHL), Hand in Hand gehen.
Unsere Ponys wohnen in der Schule Unsere Ponys wohnen in der Schule
Ponyguard on duty Ponyguard on duty
Internationales Forschen im Euro Teens Camp Internationales Forschen im Euro Teens Camp
Selbstständiges Bauen Selbstständiges Bauen
"Plattln im Donau - Oder - Kanal" "Plattln im Donau - Oder - Kanal"
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Die übergeordneten Entwicklungsziele Fit & Vital, sowie Fordern & Fördern sind bei uns im Fokus – eine Förderung des selbstständigen Denkens und Handelns sehen wir als wesentlichen Bestandteils unserer Lehrtätigkeit.

Für die Umsetzung dieser Ziele und der Durchführung von Forschungsprojekten nützen wir insbesondere unsere wunderbaren Schulgärten.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Dieses Forschungsprojekt soll die Wichtigkeit des Lernens außerhalb des Klassenzimmers
erklären. Es wird gezeigt, dass sie Vorgaben des Bildungsministeriums, die Erkenntnisse des
Lehrens und Lernens nach GRUNDER und BOHL, sowie die Lehren der Erlebnispädagogik (im
Speziellen nach MICHL), Hand in Hand gehen.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
71

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Bei uns werden alle Schülerinnen und Schüler mit denselben Aufgaben betraut. Burschen müssen Ponys putzen und auch Mädchen dürfen den Schulacker umgraben.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es besteht eine Kooperation mit der Kirchlichen pädagogischen Hochschule Wien/Krems und der Ponybande Grosshofen/NÖ.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Diese Arbeit wurde einer Kommission der Kirchlichen pädagogischen Hochschule Wien/Krems.
vorgestellt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Evaluierung erfolgte durch konkret wissenschaftliche Forschungsarbeit (Forschungsdesign: Setting: 3. Klasse NMS, Biologie
Der Zeitrahmen dieser Forschung beläuft sich von Oktober 2016 bis Juni 2017.
Nach einer kurzen Pre-Teaching-Einheit und Wiederholung aus dem ersten Lernjahr zum
Thema Nutzpflanzen/Ackerbau findet eine schriftliche Lernzielkontrolle statt.
Danach werden die Lerninhalte des Unterrichts in der Klasse in der Praxis am Schulacker
erarbeitet und das Gesehene und Erlebte gemeinsam mit der Lehrperson reflektiert. Im
Anschluss wird erneut eine Lernzielkontrolle durchgeführt. Die zweite Lernzielkontrolle ist
von den gestellten Fragen ident wie die vorherige, um den Wissenserwerb der Schülerinnen und Schüler nach der jeweiligen Lehrform vergleichen zu können.)

Die Reflexion dieses Projekts fand im Plenum statt. Dieses bestand aus Schülerinnen und Schülern, Pädagoginnen und Pädagogen, der Schulleitung und einer Kommission der Kirchlichen pädagogischen Hochschule Wien/Krems.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
„Selbstständigkeit fördern“

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Neben den positiven Reflexionsrunden wurde der Erfolg auch durch statistische Auswertungen nachgewiesen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch dieses Projekt konnten viele „Stadtkinder“ aus der Reserve gelockt werden. In der Erde graben, Ponys streicheln und versorgen, der Mist als Düngemittel verwenden, selbst Lebensmittel anbauen und ernten – all diese Tätigkeiten tragen erneut dazu bei, die Schülerinnen und Schüler zum „überlegten Tun“ und „verantwortungsvollen Handeln“ zu erziehen.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen definitiv in der Zusammenarbeit des Lehrerkollegiums und der Schulleitung, der Offenheit für Neues und der Motivation der Schülerinnen und Schüler.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
IMST (Innovationen Machen Schulen Top)
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Polipedia, British Council, Laureus Sport for Good, Umweltbildung Wien, Schulsport Gütesiegel, EdTwin, NMS, WiG, WHO - Schule, Netzwerk Natur