ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

„Waldschule mit Schulhund“: Wald- und tiergestützte Pädagogik an der Volksschule Markt Allhau

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Volksschule Markt Allhau
KoordinatorIn: Dir. Frotschnig, M.A. Christina
DirektorIn: Dir. Frotschnig Christina, BEd MA
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Wir wollen einen positiven, emotionalen Zugang zu Natur und Lebewesen in der nahen Lebensumgebung der Kinder ermöglichen, der die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärkt und sie in ihrem Lernen unterstützt.
An unserer Volksschule finden bereits seit vielen Jahren regelmäßig Waldtage auf allen Schulstufen statt. Die Natur als Lebens- und Lernraum soll als eine schützenswerte Umgebung für Menschen, Tiere und Pflanzen werden. Wir möchten sie durch die Tage, die im Wald oder am Wasser verbracht werden, mit allen Sinnen für das Leben draußen und die Vielfalt in der Natur begeistern.
Die Waldtage werden von DI Hans Peter Killingseder, einem zertifizierten Waldpädagogen und seinem Team durchgeführt und gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen im Vorfeld geplant.
Jede Klasse verbringt – je nach Schwerpunkt 2 bis 4 Tage pro Schuljahr im Wald. Die Klassenlehrerin stimmt die Aufenthalte auf die Lehrplanerfordernisse ab, der Waldpädagoge setzt diese dann um.
Aufgrund der Lage unseres Schulstandortes am Ramsar-Gebiet Lafnitztal legen wir auch einen Schwerpunkt auf das Ökosystem der Lafnitz.
In diesem Schuljahr sind unsere Schulkinder in der schulischen Tagesbetreuung jeden Dienstag mit unserem Waldpädagogen Hans Peter Killingseder im Wald. Durch die regelmäßigen Besuche nehmen die Kinder die Jahreszeiten in diesem Lebensraum intensiv und mit allen Sinnen wahr. Aber auch das Spielverhalten verändert sich mit der Zeit: die Kinder erinnern sich, wo „Ihre“ Plätze und „ihre“ Bäume sind, suchen diese wieder auf und gestalten sie. Dort lernen sie einander auf eine neue Weise kennen und finden neue Spielpartner/innen.
Unser Schulhund Benno – tiergestützte Pädagogik
Hundegestützte Pädagogik meint den Einsatz von ausgebildeten Hunden im Unterricht, um die Lernatmosphäre, das Sozialverhalten und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Direktorin Christina Frotschnig ist für den Hundeeinsatz ihres Hundes Benno speziell ausgebildet. Im Unterricht werden so Chancen im Lernprozess genützt, die durch die positive Wirkung des Tieres entstehen.
Die erste Klasse macht Mathematik im Wald. Die erste Klasse macht Mathematik im Wald.
Schulhund Benno als Schreibanlass in der 1.Klasse. Schulhund Benno als Schreibanlass in der 1.Klasse.
Ein selbst gefällter Baum Ein selbst gefällter Baum
Altersübergreifendes Spielen und Lernen im Wald Altersübergreifendes Spielen und Lernen im Wald
Schulhund Benno als Pausenspielkamerad Schulhund Benno als Pausenspielkamerad
Schulhund Benno im Unterricht mit dabei Schulhund Benno im Unterricht mit dabei
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Waldschule mit Schulhund - Wald- und tiergestützte Pädagogik an der Volksschule Markt Allhau

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Wir wollen einen positiven, emotionalen Zugang zu Natur und Lebewesen in der nahen Lebensumgebung der Kinder ermöglichen, der die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärkt und sie in ihrem Lernen unterstützt.
An unserer Volksschule finden bereits seit vielen Jahren regelmäßig Waldtage auf allen Schulstufen statt. Die Natur als Lebens- und Lernraum soll als eine schützenswerte Umgebung für Menschen, Tiere und Pflanzen werden. Wir möchten sie durch die Tage, die im Wald oder am Wasser verbracht werden, mit allen Sinnen für das Leben draußen und die Vielfalt in der Natur begeistern.
Die Waldtage werden von DI Hans Peter Killingseder, einem zertifizierten Waldpädagogen und seinem Team durchgeführt und gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen im Vorfeld geplant.
Jede Klasse verbringt – je nach Schwerpunkt 2 bis 4 Tage pro Schuljahr im Wald. Die Klassenlehrerin stimmt die Aufenthalte auf die Lehrplanerfordernisse ab, der Waldpädagoge setzt diese dann um.
Aufgrund der Lage unseres Schulstandortes am Ramsar-Gebiet Lafnitztal legen wir auch einen Schwerpunkt auf das Ökosystem der Lafnitz.
In diesem Schuljahr sind unsere Schulkinder in der schulischen Tagesbetreuung jeden Dienstag mit unserem Waldpädagogen Hans Peter Killingseder im Wald. Durch die regelmäßigen Besuche nehmen die Kinder die Jahreszeiten in diesem Lebensraum intensiv und mit allen Sinnen wahr. Aber auch das Spielverhalten verändert sich mit der Zeit: die Kinder erinnern sich, wo „Ihre“ Plätze und „ihre“ Bäume sind, suchen diese wieder auf und gestalten sie. Dort lernen sie einander auf eine neue Weise kennen und finden neue Spielpartner/innen.
Unser Schulhund Benno – tiergestützte Pädagogik
Hundegestützte Pädagogik meint den Einsatz von ausgebildeten Hunden im Unterricht, um die Lernatmosphäre, das Sozialverhalten und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Direktorin Christina Frotschnig ist für den Hundeeinsatz ihres Hundes Benno speziell ausgebildet. Im Unterricht werden so Chancen im Lernprozess genützt, die durch die positive Wirkung des Tieres entstehen.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
58

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Besonders die tiergestützte Pädagogik zielt auf Unvoreingenommenheit gegenüber veschiedenen Merkmalen einer Person ab, der Schulhund begegnet allen Kindern gleich, egal ob Mädchen oder Bub.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Gemeinde Markt Allhau, WaldpädagogInnen, WaldbesitzerInnen

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Homepage, Facebook, Starke Schulen Award-Einreichung

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Anschluss an die Waldtage mit den Waldpädagogen bzw. Jeden Mittwoch gemeinsam mit Schulleiterin und Freizeitpädagogin bzw. Refelxionsgespräch mit HP Killingseder am 11.5.2017.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Natur erleben im Schulumfeld

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Anmeldezahlen für den Waldnachmittag, an der Begeisterung der Kinder, mit der sie sich um den Schulhund kümmern, Steigerung des Selbstbewusstseins einzelner Kinder

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Lernraum Wald wird auch von den Klassenlehrerinnen bewusster wahrgenommen und einzelne Unterrichtssequenzen auch im Vormittagsunterricht in den Wald verlegt.

Wo liegen unsere Stärken?
Durch die Kleinstrukturiertheit unserer Schöne können wir individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und umgehen darauf reagieren. Der Lernraum Wald liegt in unmittelbarer Umgebung der Schule. Das gesamte Lehrerinnenteam steht hinter dem waldpädagogischen Ansatz und nimmt Anregungen im Vormittagsunterricht auf.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen